Assin Manso Fluss der Sklaverei

Central

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Die Gedenkstätte Assin Manso Slave River Site liegt in Ghanas Central Region und war während des transatlantischen Sklavenhandels ein entscheidender Sklavenmarkt sowie ein Bereich zur Inhaftierung. Vor Ort ist sie unter den Namen Nnonkonsuo oder Donkor Nsuo bekannt und diente als letzter Ruhe- und Badeplatz für versklavte Afrikaner, bevor sie zu Fuß gezwungen wurden, zu den Sklavenburgen an der Küste zu gelangen – nach Elmina und Cape Coast. Die Stätte war ein bedeutender Sklavenmarkt im 18. Jahrhundert und eine wichtige Verbindung in der Route des Sklavenhandels aus Nordghana. Heute beherbergt sie den Ancestral Graveyard und die Memorial Wall of Return, wo Besucher ihre afrikanischen Wurzeln ehren, indem sie ihre Namen schreiben und an symbolischen Ritualen teilnehmen, etwa barfuß zum Fluss zu gehen und Gebete zu sprechen. Durch die Kampagne Ghana's Year of Return erlangte der Ort wieder große Aufmerksamkeit und zog Nachkommen der afrikanischen Diaspora aus aller Welt an. Assin Manso steht neben anderen bedeutenden Stätten des westafrikanischen Sklavenerbes wie der Insel Goree in Senegal und Badagry in Nigeria – als eindringliche Erinnerung an die menschlichen Folgen des transatlantischen Sklavenhandels und als Ort für Besinnung und Versöhnung.

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Tipp: Besucher sollten die barfüßige Geh-Station zum Fluss respektvoll mitmachen – sie steht symbolisch für das letzte Bad versklavter Afrikaner. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit, damit der Zugang leichter ist. Es wird empfohlen, geführte Touren im Voraus zu buchen, um einen tieferen historischen Kontext zu erhalten. Für Gruppen und Schüler können Ermäßigungen verfügbar sein. Planen Sie Zeit für eine stille Reflexion im Ancestral Graveyard und an der Memorial Wall of Return ein.

Interessante Fakten

  • Die Stätte war unter dem Namen „great depot“ bekannt, in das die Asantes Sklaven an die Küste schickten.
  • 1998 wurden hier zwei Sklavenvorfahren aus Jamaica und den Vereinigten Staaten im Rahmen einer Zeremonie zum Emancipation Day erneut bestattet.
  • Besucher schreiben oft ihre Namen auf die Memorial Wall of Return, um symbolisch ihre Verbindung mit den afrikanischen Wurzeln zu verdeutlichen.
  • Die Stätte gehört zu einem Netzwerk bedeutender westafrikanischer Stätten des Sklavenerbes, darunter Goree Island und Badagry.

Geschichte

Die Assin Manso Slave River Site war im 18.

Jahrhundert ein bedeutender Sklavenmarkt und Durchgangsort.

Sie diente als letzte Station zur Unterbringung und zum Baden versklavter Afrikaner, bevor diese ihre Reise zu den Sklavenburgen an der Küste antraten.

Die Stätte war eine zentrale Verbindung in der Route des transatlantischen Sklavenhandels von Nordghana.

1998

1998 wurde der Ort durch eine Umbettungszeremonie von zwei Sklavenvorfahren aus Jamaica und den Vereinigten Staaten während des Emancipation Day in das Gedächtnis der afrikanischen Diaspora erneut eingeschrieben.

In jüngerer Zeit gewann die Stätte durch die Kampagne Ghana's Year of Return international an Aufmerksamkeit und unterstrich ihre Bedeutung als Symbol für afrikanisches Erbe und die Wiederverbindung mit der Diaspora.

Ortsführer

1
Ancestral Graveyard und Memorial Wall of Return

Ein heiliger Bereich, in dem Besucher ihre Namen schreiben, um die Wiederentdeckung der afrikanischen Herkunft zu symbolisieren und den versklavten Vorfahren zu ehren.

2
Der Pfad durch den schlammigen Fluss

Besucher gehen barfuß einen Weg durch einen Bambushain zum Fluss hinunter und vollziehen so die letzte Badezeremonie nach, die versklavte Afrikaner auf afrikanischem Boden nahmen – bevor sie deportiert wurden.