Anchiskhati-Basilika

Anchiskhati-Basilika

Tbilisi

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Die Anchiskhati-Basilika der St. Maria in Tbilisi, Georgien, ist die älteste heute noch erhaltene Kirche der Stadt. Sie wurde ursprünglich im 6. Jahrhundert von König Dachi von Iberia erbaut. Zunächst war sie der Jungfrau Maria geweiht, erhielt jedoch 1675 den Namen Anchiskhati, als eine kostbare Ikone aus dem Ancha-Kloster hierhergebracht wurde, um sie in Sicherheit zu wissen. Die Basilika überstand mehrere Beschädigungen und Restaurierungen, die durch Konflikte zwischen Georgien und den benachbarten Reichen verursacht wurden, darunter die Perser und die Türken. Architektonisch handelt es sich um eine dreischiffige Basilika mit hufeisenförmigen Nischen (Conchen), die ursprünglich aus gelbem Tuffstein errichtet wurde. Spätere Restaurierungen ergänzten Ziegel. Ein besonderes Merkmal ist der 1675 hinzugefügte Ziegel-Glockenturm. Im Inneren der Kirche befindet sich ein Altaraufsatz aus dem Jahr 1683, der auf Anordnung des Katholikos Nikoloz Amilakhvari geschaffen wurde; weitere Gemälde stammen aus dem 19. Jahrhundert. In der Sowjetzeit stellte die Basilika ihren religiösen Betrieb ein und diente als Museum und Kunstwerkstatt, kehrte jedoch nach der Unabhängigkeit Georgiens im Jahr 1991 wieder in den religiösen Gebrauch zurück. Der Anchiskhati Chor, der hier ansässig ist, ist international für georgische polyphone Chor musik bekannt. Die Anchiskhati-Basilika bleibt in Tbilisi ein bedeutendes spirituelles und kulturelles Wahrzeichen – sie beherbergt Reliquien und pflegt die Traditionen der georgisch-orthodoxen Kirche.

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Tipp: Besucher sollten nach Möglichkeit unter der Woche kommen, um den Andrang am Wochenende zu vermeiden und die ruhige, spirituelle Atmosphäre zu erleben. In der Hauptsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen. Die Basilika bietet spannende spirituelle und kulturelle Einblicke – geführte Touren oder Audio-Guides können den Besuch bereichern. Aufgrund der religiösen Bedeutung wird eine zurückhaltende, angemessene Kleidung geschätzt. Die beste Zeit für einen Besuch ist Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende und Gruppen. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach besonderen Veranstaltungen oder Aufführungen des Chors.

Interessante Fakten

  • Die Anchiskhati-Basilika ist die älteste heute noch erhaltene Kirche in Tbilisi und geht auf das 6. Jahrhundert zurück.
  • Die Basilika beherbergt die berühmte Ikone des Erlösers, die ursprünglich aus dem Ancha-Kloster stammt und von dem Goldschmied Beka Opizari aus dem 12. Jahrhundert geschaffen wurde.
  • Der nahe der Basilika gelegene Ziegel-Glockenturm wurde 1675 erbaut und ist bis heute ein markantes architektonisches Merkmal.
  • Während der Sowjetzeit wurde die Basilika in ein Museum für Kunsthandwerk umgewandelt und später als Kunstwerkstatt genutzt.
  • Der Anchiskhati Chor, der in der Basilika beheimatet ist, gilt als eine weltweit renommierte Vertreterin georgischer polyphoner Chormusik.

Geschichte

Die Anchiskhati-Basilika wurde im frühen 6.

Jahrhundert unter König Dachi von Iberia errichtet, nachdem er Tbilisi zu seiner Hauptstadt gemacht hatte.

1675

1675 wurde sie nach der Verbringung einer heiligen Ikone vom Ancha-Kloster umbenannt, um sie vor einer Invasion der Osmanen zu schützen.

In den 15.

bis 17.

Jahrhunderten erlitt die Basilika Schäden durch Kriege mit den Persern und Türken und wurde mehrfach wiederaufgebaut.

1675

Ein Ziegel-Glockenturm wurde 1675 vom Katholikos Domenti hinzugefügt.

In den 1870er Jahren wurde eine Kuppel ergänzt, die ihr Erscheinungsbild deutlich veränderte.

In der Sowjetzeit wurden die Gottesdienste eingestellt und das Gebäude als Museum und Kunstwerkstatt umgenutzt.

1958

Die Restaurierung zwischen 1958 und 1964 stellte den Großteil des Aussehens aus dem 17.

Jahrhundert wieder her.

1991

Nachdem Georgien 1991 seine Unabhängigkeit zurückerlangt hatte, nahm die Basilika wieder ihre religiöse Rolle auf.

Ortsführer

1
Hauptbau der Basilika6th century
König Dachi von Iberia (Gründer)

Die dreischiffige Basilika besitzt hufeisenförmige Conchen, die durch zwei Pfeiler (Abutments) getrennt sind, und zeigt damit frühe mittelalterliche georgische Architektur. Ursprünglich mit gelbem Tuffstein erbaut, stammt ein Großteil des heutigen Mauerwerks aus den Restaurierungen des 20. Jahrhunderts.

2
Ziegel-Glockenturm1675
Katholikos Domenti

Der 1675 vom Katholikos Domenti errichtete Ziegel-Glockenturm steht direkt neben der Basilika und ist ein markantes Merkmal, das die historische Widerstandskraft der Kirche und die Entwicklung ihrer Architektur widerspiegelt.

3
Altaraufsatz1683
In Auftrag gegeben von Katholikos Nikoloz Amilakhvari

Der 1683 auf Anordnung des Katholikos Nikoloz Amilakhvari gemalte Altaraufsatz ist eines der bedeutenden Kunstwerke der Basilika und steht für religiöse Kunst aus dem späten 17. Jahrhundert.