
Chronik von Georgien
Tbilisi
Die Chronik von Georgien ist ein monumentales Skulpturenensemble auf dem Keeni Hill mit Blick auf den nördlichen Teil von Tbilisi, nahe der Tbilisi Sea. Das von dem Bildhauer Zurab Tsereteli 1985 geschaffene Denkmal besteht aus 16 weithin sichtbaren Säulen mit einer Höhe von jeweils zwischen 30 und 35 Metern. In der oberen Hälfte sind sie mit Darstellungen georgischer Könige, Königinnen und Helden geschmückt, während die unteren Bereiche Szenen aus dem Leben Christi zeigen. Auf dem Gelände gibt es außerdem ein Weinranken-Kreuz als Symbol für St. Nino – die Frau, der man die Einführung des Christentums in Georgien zuschreibt – sowie eine Kapelle, die ihr gewidmet ist. Dieses einzigartige Monument verbindet historische und religiöse Erzählungen und spiegelt Georgiens reiche kulturelle Tradition sowie die frühe Annahme des Christentums in 337 n. Chr. unter König Mirian III wider. Besucher steigen über große Treppen, um zum Denkmal zu gelangen, wo sich Panoramaausblicke auf Tbilisi und auf den nahegelegenen künstlichen Stausee Tbilisi Sea eröffnen. Obwohl das Monument nie vollständig fertiggestellt wurde, ist es bis heute ein bedeutendes Wahrzeichen – ein Ort, der Georgiens Geschichte, Glauben und künstlerisches Erbe feiert.
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Tipp: Besucher sollten während der Tagesstunden kommen, um die Panoramaansichten von Tbilisi und die detailreichen Skulpturen in vollen Zügen zu genießen. Das Denkmal ist über die Unknown Heroes Street erreichbar; aufgrund der großen Treppenaufgänge zum Gelände werden bequeme Schuhe empfohlen. Auch wenn keine bestimmten Tickets erforderlich sind, lohnt es sich, vorab die lokalen Öffnungszeiten zu prüfen. Vor Ort erwartet Sie eine ruhige Umgebung, die sich ideal für Fotos und zum Innehalten eignet – ein lohnenswerter Stopp für Geschichts- und Kunstliebhaber.
Interessante Fakten
- •Das Monument hat 16 Säulen, jeweils mit einer Höhe von 30 bis 35 Metern.
- •Das Weinranken-Kreuz auf dem Gelände ist ein Symbol für St. Nino, die Frau, die das Christentum nach Georgien gebracht hat.
- •Die Chronik überblickt die künstliche Tbilisi Sea, die zu den größten Stauseen der Region gehört und 1953 gebaut wurde.
- •Zurab Tsereteli, der Bildhauer, ist für mehrere große Denkmäler weltweit bekannt und hat aufgrund angeblicher politischer Verbindungen einen kontroversen Ruf.
- •Das Monument verbindet Darstellungen georgischer Herrscher mit christlichen religiösen Szenen und verknüpft damit nationale Geschichte mit Glauben.
Geschichte
Die Chronik von Georgien wurde 1985 von dem georgisch-russischen Bildhauer Zurab Tsereteli geschaffen.
Sie wurde auf dem Keeni Hill nahe der Tbilisi Sea errichtet, aber nie vollständig fertiggestellt.
Das Monument würdigt die georgische Geschichte und das Christentum, das 337 n.
Chr.
unter König Mirian III zur Staatsreligion wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte prägte die Ausbreitung des Christentums georgische Kultur und Künste und löste alte Schriftsysteme durch neue Alphabete ab.
Das Denkmal verfügt zudem über eine Kapelle und das Weinranken-Kreuz von St.
Nino, die das Christentum nach Georgien gebracht haben soll.
Der Ort steht sowohl für nationalen Stolz als auch für religiöses Erbe und spiegelt wichtige historische Wegmarken in der georgischen Identität wider.
Ortsführer
Hauptsäulen1985
Sechzehn weithin sichtbare Säulen zeigen auf der oberen Hälfte georgische Könige, Königinnen und Helden, während die untere Hälfte Szenen aus dem Leben Christi darstellt. Diese Skulpturen symbolisieren die Verbindung von Georgiens königlicher Geschichte und christlichem Erbe.
Weinranken-Kreuz der St. Nino
Ein großes Kreuz aus Weinranken, das St. Nino symbolisiert, die das Christentum nach Georgien gebracht hat. Es steht neben den bronzenen Säulen als religiöses Zeichen und kulturelles Symbol.
Kapelle am Monument
Eine der St. Nino gewidmete Kapelle befindet sich neben dem Denkmal und dient als Ort des Gebets und der Besinnung – sie unterstreicht die religiöse Bedeutung des Ortes.