
Bakuriani
Samtskhe-Javakheti
Bakuriani ist ein Daba-Ort und Skigebiet an der Nordflanke des Trialeti-Gebirges in Georgien, auf einer Höhe von 1.700 Metern. Die Region ist geprägt von dichten Nadelwäldern, vor allem Fichten, und liegt in der Bakuriani-Depression, die durch historische Lavaflüsse vom Mukhera-Vulkan entstanden ist. Das Skigebiet ist in zwei Hauptbereiche unterteilt: Didveli und Kokhta/Kokhta-Mitarbi. Die zum Skifahren nutzbaren Höhen reichen bis auf 2.702 Meter. Es verfügt über eine moderne Skianlagen-Infrastruktur, darunter Skilifte und auf einigen Strecken künstliche Schneekanonen. Seit 1932 entwickelt sich Bakuriani zu einem ganzjährigen Reiseziel für Gesundheitsurlaub und Wintersport. Zu den großen internationalen Wettkämpfen, die hier ausgetragen wurden, zählen der FIS Snowboard World Cup sowie die FIS Freestyle Ski and Snowboarding World Championships. Das Klima ist eine Übergangszone zwischen feuchtem maritimem und feucht-kontinentalem Klima: Kalte, schneereiche Winter und warme Sommer prägen die Region. Außerdem beherbergt Bakuriani den Botanischen Garten der Georgischen Akademie der Wissenschaften – und das macht den Ort auch abseits des Skifahrens besonders attraktiv.
Planen Sie Ihre Reise nach Georgien mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Die beste Zeit, um nach Bakuriani zum Skifahren zu reisen, sind die Wintermonate, wenn reichlich Schnee liegt – typischerweise von Dezember bis März. Gästen wird empfohlen, die Unterkunft in der Hochsaison frühzeitig zu buchen, da die Nachfrage hoch ist. Skipässe und Tickets für die Liften kann man oft vor Ort kaufen, doch wenn man sie im Voraus sichert, kann man sich möglicherweise Wartezeit sparen. Das Skigebiet bietet außerdem auf bestimmten Pisten künstlichen Schnee, sodass auch in weniger schneereichen Phasen gute Bedingungen zum Skifahren gewährleistet sind. Wer sich für Gesundheitsurlaub interessiert, kann außerhalb der Wintersaison das natürliche Umfeld und den Botanischen Garten genießen.
Interessante Fakten
- •Bakuriani liegt in einer vulkanischen Caldera, die durch Lavaflüsse vom Mukhera-Vulkan entstanden ist.
- •Das Resort veranstaltete das Slopestyle-Event beim 2021–22 FIS Snowboard World Cup – zum ersten Mal wurde der Wettbewerb in Georgien ausgetragen.
- •Bakuriani hat eine elektrifizierte Schmalspurbahn namens „Kukushka“, die es mit Borjomi verbindet und 37 km lang ist.
- •In der Stadt gibt es den Botanischen Garten der Georgischen Akademie der Wissenschaften.
- •Luger Nodar Kumaritashvili, der 2010 bei den Winterolympics tragisch starb, war Bewohner von Bakuriani; eine Straße ist nach ihm benannt.
Geschichte
Bakuriani wurde 1932 als Ski-Basis gegründet und zählt damit zu den älteren Skigebieten der Region.
Der Ort selbst entstand auf Lavaflüssen des nahegelegenen Mukhera-Vulkans, was die einzigartige Geografie prägt.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Bakuriani zu einem bedeutenden Ziel für Wintersport, erweiterte seine Skianlagen und veranstaltete internationale Wettkämpfe.
Die elektrifizierte Schmalspurbahn, die Bakuriani mit Borjomi verbindet, war eine wichtige Transportverbindung und erleichterte den Tourismus sowie die lokale Mobilität.
In den letzten Jahren erlangte das Resort zudem internationale Aufmerksamkeit, indem es Events wie den FIS Snowboard World Cup und die FIS Freestyle Ski and Snowboarding World Championships ausrichtete.
Ortsführer
Skigebiet Didveli
Eines der beiden Haupt-Skigebiete in Bakuriani mit Pisten, auf denen künstlicher Schnee erzeugt wird, sowie Liften bis zu einer Höhe von 2.702 Metern. Es bietet abwechslungsreiches Terrain für Skifahrerinnen und Skifahrer unterschiedlicher Könnerstufen.
Skigebiet Kokhta/Kokhta-Mitarbi
Das zweite große Skigebiet in Bakuriani mit einer maximal befahrbaren Höhe von 2.269 Metern. Es ist über Skilifte und Trams mit anderen Teilen des Resorts verbunden.
Botanischer Garten der Georgischen Akademie der Wissenschaften
Ein bemerkenswerter Botanischer Garten in Bakuriani, der die lokale Pflanzenwelt präsentiert und als Forschungs- sowie Naturschutzstandort dient.