
Staatliches Historisches Museum Kutaissi
Imereti
Das Staatliche Historische Museum Kutaissi, auch bekannt als Niko Berdzenishvili Kutaisi State History Museum, gehört zu den bedeutendsten wissenschaftlichen und Forschungseinrichtungen Georgiens. Es wurde 1921–22 in dem ehemaligen Gebäude der Nationalbank von Georgien eingerichtet und beherbergt eine umfangreiche Sammlung mit mehr als 200.000 Exponaten. Die ausgestellten Stücke spiegeln das reiche archäologische, numismatische, paläografische, ethnografische und spirituelle Erbe Georgiens wider – mit Objekten, die vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis zur Spätmittelalterlichen Epoche reichen. Zu den Exponaten gehören georgische, byzantinische und römische historische Objekte wie Manuskripte, Schmuck, Keramik, Lederwaren, Textilien und Holzarbeiten. Besonders hervorzuheben ist die Goldschatzkammer mit zahlreichen religiösen Goldstücken, die ursprünglich aus der Bagrati-Kathedrale stammen, die in der Sowjetzeit geschlossen wurde. Die Sammlungen des Museums sind auf zehn Räume auf zwei Etagen verteilt; ergänzt wird dies durch eine Bibliothek mit über 40.000 Bänden, darunter auch seltene Manuskripte. Darüber hinaus veröffentlicht das Museum mehrere Zeitungen und ein jährliches Magazin, das sich auf seine Sammlungen bezieht. Die Restaurierungsarbeiten begannen 2007, um die Einrichtungen des Museums zu erhalten und weiterzuentwickeln.
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Tipp: Besucher sollten die Öffnungszeiten im Voraus prüfen und sich überlegen, unter der Woche zu kommen – dann ist es meist ruhiger. Wenn man die Tickets im Voraus bucht, lassen sich Warteschlangen oft vermeiden. Ermäßigungen gibt es häufig für Studierende und Senioren. Die Bibliothek und die Publikationen des Museums bieten wertvolle Informationen für Forschende und Interessierte.
Interessante Fakten
- •Das Museum beherbergt über 200.000 Exponate aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. bis zur Spätmittelalterlichen Epoche.
- •Die Goldschatzkammer enthält religiöse Goldstücke, die während der Sowjetzeit aus der Bagrati-Kathedrale entfernt wurden.
- •Die Bibliothek des Museums umfasst mehr als 40.000 Bände, von denen viele seltene Manuskripte sind.
- •Das Museum veröffentlicht mehrere Zeitungen und ein jährliches Magazin über seine Sammlungen.
Geschichte
Das Museum wurde 1921–22 im Gebäude der ehemaligen Nationalbank von Georgien gegründet und entwickelte sich rasch zu einer führenden wissenschaftlichen und Forschungseinrichtung des Landes.
Im Laufe der Jahrzehnte erweiterte es seine Sammlungen um eine große Vielfalt an Exponaten, die das kulturelle und historische Erbe Georgiens abbilden.
Während der Sowjetzeit wurde die Bagrati-Kathedrale geschlossen, und viele religiöse Goldgegenstände wurden in die Goldschatzkammer des Museums überführt.
Im Jahr 2007 wurden Restaurierungsarbeiten durchgeführt, um die Ausstellungen, aber auch die Infrastruktur, zu modernisieren und zu bewahren.
Ortsführer
Goldschatzkammer
In diesem Saal wird eine große Sammlung religiöser Gold-Exponate ausgestellt, die ursprünglich aus der Bagrati-Kathedrale stammen. Sie zeigt meisterhafte Handwerkskunst und die religiöse Geschichte dieser Stücke.
Haupthallen der Ausstellung
Zehn Räume über zwei Etagen zeigen archäologische, numismatische, paläografische, ethnografische und spirituelle Exponate aus den georgischen, byzantinischen und römischen Geschichtsbereichen.
Museumssbibliothek
Eine wissenschaftliche Bibliothek mit über 40.000 Bänden, darunter seltene Manuskripte, die die Rolle des Museums als Forschungseinrichtung unterstützt.
Kontakt
Telefon: 0431 24 56 91