Gurja Historisches und Ethnographisches Museum

Gurja Historisches und Ethnographisches Museum

Guria

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Das Gurja Historische und Ethnographische Museum, auch als Ozurgeti History Museum bekannt, ist das größte Museum in der Region Guria in Georgien. Gegründet am 1. April 1936, beherbergt es über 6.000 Exponate – vom 9. Jahrtausend v. Chr. bis heute. Zu den Sammlungen gehören Funde aus dem Neolithikum, Artefakte der kolchischen Kultur aus der Früh-, Mittel- und Spätbronzezeit, Grabstätten der Eisenzeit sowie eine vielfältige Auswahl numismatischer Stücke, darunter goldene Münzen von Alexander dem Großen, kolchische Silbermünzen, türkische Münzen und seltene europäische Silbermünzen. Außerdem gibt es ethnographische Objekte aus dem 19. Jahrhundert zu sehen, darunter Gebrauchs- und Lebenswerkzeuge, Kunstwerke sowie historisch bedeutende Archivbücher. Ein besonderes Highlight des Museums ist Napoleons Degen, der der Sammlung eine einzigartige historische Dimension verleiht. Das Museum ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Verwaltungsseitig ist es als nicht-kommerzielle juristische Person organisiert – mit drei Zweigstellen: dem Ethnographischen Museum in Dvabzu, dem Gedenkmuseum in Gurianta und dem Ekvtime Takaishvili Archäologischen Museum in Likhauri. Die reichen Bestände geben einen tiefen Einblick in das kulturelle und historische Erbe der Region Guria und in die weitere georgische Geschichte.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche, um Menschenmassen zu vermeiden und eine ruhigere Atmosphäre zu genießen. Der Eintritt ist frei, aber prüfen Sie am besten im Voraus die Öffnungszeiten, da es täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet ist. Ein Besuch der Zweigstellen in Dvabzu, Gurianta und Likhauri kann Ihr Verständnis der gurischen Ethnographie und Archäologie vertiefen. Wenn Sie möchten, können Sie geführte Touren im Voraus buchen – eine Reservierung ist für den allgemeinen Eintritt jedoch nicht erforderlich.

Interessante Fakten

  • Zur Sammlung des Museums gehört auch Napoleons Degen – ein einzigartiges historisches Exponat.
  • Unter den numismatischen Exponaten befindet sich eine goldene Münze von Alexander dem Großen.
  • Die Artefakte des Museums reichen bis ins 9. Jahrtausend v. Chr. zurück und umfassen einen riesigen Zeitraum der Menschheitsgeschichte.
  • Das Museum war einst zwischen 1974 und 1991 im historischen Gurieli-Palast untergebracht.

Geschichte

Das Museum wurde am 1.

1936

April 1936 gegründet und zunächst von Nicholas Samsonia geleitet.

1974

Zwischen 1974 und 1991 war es im Gebäude des Gurieli-Palastes untergebracht, das heute als Bischofssitz dient.

2007

Im Jahr 2007 stellte die lokale Selbstverwaltung das Museum erneut als nicht-kommerzielle juristische Person auf, wodurch sich sein Wirkungskreis vergrößerte: Mit drei Zweigstellen, die sich auf Ethnographie, Gedenkgeschichte und Archäologie innerhalb der Region Guria konzentrieren.

Ortsführer

1
Neolithische und Bronzezeitliche Ausstellungen

Dieser Bereich zeigt Artefakte aus dem Neolithikum sowie aus der Früh-, Mittel- und Spätbronzezeit der kolchischen Kultur. Zu sehen sind antike Werkzeuge, Keramik und kulturelle Gegenstände, die die frühe Besiedlung der Region veranschaulichen.

2
Numismatische Sammlung

Eine vielfältige Auswahl an Münzen – darunter eine goldene Münze von Alexander dem Großen, kolchische Silbermünzen, türkische Münzen und seltene europäische Silbermünzen. Die Exponate verdeutlichen den historischen Handel und die wirtschaftlichen Beziehungen in der Region.

3
Ethnographischer Bereich19. Jahrhundert

Hier werden Arbeits- und Lebensgegenstände aus dem 19. Jahrhundert neben Kunstwerken präsentiert. Das spiegelt den Alltag und die Kultur der Menschen in Guria in dieser Zeit wider.

4
Napoleons Degen

Eine besondere Ausstellung mit dem Degen, der Napoleon Bonaparte zugeschrieben wird. Das hebt die einzigartigen historischen Exponate des Museums hervor – und zwar weit über die lokale Region hinaus.