
Mt. St. Catherine
Saint Mark
Der Mount Saint Catherine ist der höchste Berg auf der karibischen Insel Grenada. Er ragt als stark verwitterter Schichtvulkan empor. Sein Gipfel bildet die Grenze zwischen den Gemeinden St. Mark und St. Andrew und liegt innerhalb des Mount St. Catherine Forest Reserve. Er ist der jüngste von Grenadas fünf Vulkanen und besitzt einen markanten, hufeisenförmigen Krater, der nach Osten geöffnet ist – flankiert von vulkanischen Lavakuppeln. Obwohl er als erloschen gilt und seit der letzten Eiszeit nicht ausgebrochen ist, wird er als der einzige „aktive“ Vulkan der Insel eingestuft, da seine Morphologie sehr gut erhalten ist und es dort heiße Quellen sowie Fumarolen gibt. Der Berg bietet drei steile und anspruchsvolle Wanderwege ab Mt. Horne, Mt. Kublal und Tufton Hall, die vor allem Abenteuersuchende und Naturfans anziehen. Geführte Touren sind verfügbar, darunter Ausflüge zum Tufton Hall Waterfall, dem höchsten Wasserfall Grenadas, der an der südöstlichen Flanke des Berges liegt. Die Gegend wird vom Seismic Research Center der University of the West Indies auf vulkanische Aktivität überwacht, auch wenn heftige Ausbrüche in absehbarer Zukunft als unwahrscheinlich gelten.
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Tipp: Die beste Zeit, um den Mount Saint Catherine zu wandern, ist die Trockenzeit, damit die Wege nicht rutschig werden. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und für mehr Sicherheit sowie ein besseres Erlebnis geführte Touren in Betracht ziehen. Es wird empfohlen, Touren im Voraus zu buchen – besonders wenn ein Ausflug zum Tufton Hall Waterfall Teil der Route ist. Für Gruppen oder ortsansässige Bewohner können Rabatte verfügbar sein. Nehmen Sie ausreichend Wasser und Insektenschutz mit, da das Gebiet stark bewaldet ist.
Interessante Fakten
- •Der Mount Saint Catherine ist der höchste Berg Grenadas und der einzige aktive Vulkan.
- •Der Berg besitzt einen hufeisenförmigen Krater, der nach Osten geöffnet ist, mit vulkanischen Lavakuppeln an den Flanken.
- •Heiße Quellen und Fumarolen deuten auf geothermische Aktivität hin, obwohl der Vulkan als erloschen gilt.
- •Der Tufton Hall Waterfall, der höchste Wasserfall in Grenada, liegt an der südöstlichen Flanke des Berges.
- •Der Berg wird vom Seismic Research Center der University of the West Indies auf vulkanische Aktivität überwacht.
Geschichte
Der Mount Saint Catherine ist der jüngste von fünf vulkanischen Zentren auf Grenada und entstand während des Pleistozäns.
Seit der letzten Eiszeit ist er nicht ausgebrochen – er gilt zwar als erloschen, ist jedoch weiterhin geothermisch aktiv, mit heißen Quellen und Fumarolen.
Historisch kam es zu heftigen Ausbrüchen, die die umliegende Landschaft geprägt haben, was durch umfangreiche Ablagerungen von pyroklastischen Strömen belegt ist.
Über Jahrhunderte hat die vulkanische Aktivität am Berg nachgelassen; heute ist er vor allem Naturreservat und Wanderziel.
Ortsführer
Gipfel des Mount Saint Catherine
Der Gipfel markiert den höchsten Punkt auf Grenada und bietet Panoramablicke über die Insel sowie auf das Karibische Meer. Er ist über drei steile Wanderwege durch dichten Wald erreichbar.
Wanderwege
Es gibt drei Hauptwanderpfade, die zum Gipfel führen: von Mt. Horne im Südosten, von Mt. Kublal im Nordosten und von Tufton Hall im Nordwesten. Diese Routen sind steil und felsig und eignen sich für erfahrene Wanderer.
Tufton Hall Waterfall
Der Tufton Hall Waterfall liegt an der südöstlichen Flanke des Mount Saint Catherine und ist der höchste Wasserfall auf Grenada. Er ist über geführte Touren erreichbar und bietet ein malerisches Naturerlebnis mitten im Wald.