Fingals Höhle

Fingals Höhle

Scotland

85/10090 min

Fingals Höhle ist eine bemerkenswerte Meeresgrotte auf der unbewohnten Insel Staffa in den Inneren Hebriden Schottlands. Sie ist bekannt für ihre außergewöhnlichen natürlichen Akustik-Eigenschaften und die markante Formation von Basaltsäulen mit sechseckigen Fugen, die den Aufbau der Höhle bilden. Diese Säulen entstanden während der Epoche des Paläozäns durch das Abkühlen von Lavaflüssen – dabei entstand ein Muster, das dem des Giant’s Causeway in Nordirland ähnelt. Die Höhle besitzt einen großen, bogenförmigen Eingang, der vom Meer gefüllt ist, und einen natürlichen Rundweg aus zerbrochenen Basaltsäulen, der es Besuchern bei ruhiger See ermöglicht, die Grotte zu erkunden. Im Inneren rahmen sich Ausblicke auf die nahegelegene Insel Iona, was den landschaftlichen Reiz noch verstärkt. Fingals Höhle hat zahlreiche Künstler und Schriftsteller inspiriert, darunter der Komponist Felix Mendelssohn, der nach einem Besuch im Jahr 1829 die berühmte Ouvertüre „Die Hebriden“ schuf. Auch literarische Persönlichkeiten wie Jules Verne, William Wordsworth, John Keats und Alfred, Lord Tennyson, sowie der Maler J. M. W. Turner zählten zu den Besuchern. Heute gehört die Höhle zu einem nationalen Naturschutzgebiet, das vom National Trust for Scotland verwaltet wird, und ist weiterhin ein beliebtes Ziel für Sightseeing-Kreuzfahrten und Naturfans.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Fingals Höhle ist zwischen April und September, wenn die Sightseeing-Kreuzfahrten regelmäßig verkehren. Bei ruhiger See bieten einige Touren die Möglichkeit, an der Insel Staffa zu landen und die Höhle zu Fuß über den Basaltsäulen-Weg zu erkunden. In der Hochsaison wird empfohlen, Touren im Voraus zu buchen, um einen Platz zu sichern. Besucher sollten sich auf möglicherweise nasse und rutschige Oberflächen im Inneren der Höhle einstellen und geeignetes Schuhwerk tragen. Der National Trust for Scotland bietet Informationen und gelegentlich geführte Besichtigungen an; für Mitglieder oder Gruppen können Ermäßigungen verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Fingals Höhle besteht vollständig aus sechseckig gegliederten Basaltsäulen, die durch das Abkühlen von Lavaflüssen während der Epoche des Paläozäns entstanden sind.
  • Die natürlichen Akustikeffekte in der Höhle inspirierten Felix Mendelssohn dazu, die Ouvertüre „Die Hebriden“ im Jahr 1829 zu komponieren.
  • Berühmte literarische Persönlichkeiten wie Jules Verne, William Wordsworth und John Keats besuchten die Höhle und erwähnten sie in ihren Werken.
  • Die Höhle gehört zu einem nationalen Naturschutzgebiet, das vom National Trust for Scotland verwaltet wird.
  • Die Basaltsäulen in Fingals Höhle sind baulich ähnlich zu denen am Giant’s Causeway in Nordirland.

Geschichte

1777

Fingals Höhle gehörte ursprünglich zum Ulva-Anwesen, das vom Clan MacQuarrie bis 1777 besessen wurde.

1772

Bekannt gemacht wurde sie in der englischsprachigen Welt durch den Naturforscher Sir Joseph Banks im Jahr 1772.

Der Name der Höhle leitet sich vom Helden Fingal aus einem epischen Gedicht des schottischen Dichters James Macpherson aus dem 18.

Jahrhundert ab.

Macpherson übernahm den Namen vom keltisch-gälischen Helden Fionn mac Cumhaill.

Im Laufe der Jahrhunderte zog die Höhle zahlreiche bedeutende Besucher an, darunter Königin Victoria sowie Künstler und Schriftsteller der Romantik – und trug so zu ihrem Ruf als Naturwunder und kulturelles Wahrzeichen bei.

Ortsführer

1
Der Rundweg an den BasaltsäulenPaläozän

Ein natürlicher Rundweg aus zerbrochenen, sechseckigen Basaltsäulen knapp oberhalb des Hochwasserstands, der es Besuchern ermöglicht, die Höhle bei ruhiger See zu Fuß zu erkunden.

2
Der bogenförmige Eingang

Der große, vom Meer gefüllte bogenförmige Eingang der Höhle rahmt den Blick auf die Insel Iona ein und schafft so eine eindrucksvolle und malerische Szene.

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