Talietumu-Fort

Talietumu-Fort

Wallis and Futuna

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Das Talietumu-Fort, auch bekannt als Kolo Nui, ist eine archäologische Stätte auf der Insel Wallis in Wallis und Futuna, etwa 9 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Mata-Utu. Ursprünglich war es eine befestigte tongaische Siedlung, umgeben von einer starken Verteidigungsmauer aus Basalt mit mehreren Eingängen. Im Inneren der Festung liegen erhaltene Gebäude, Rasenflächen und eine zentrale erhöhte Plattform namens Talietumu – ein marae oder mala'e, was „Heiliger Ort“ bedeutet. Diese Plattform ist rund und langgezogen, ruht auf einem runden Palisadenfundament und besitzt stein gepflasterte, erhöhte Wege, die sich innerhalb der Festung sternförmig nach außen erstrecken. Talietumu wurde um 1450 errichtet, während der Expansion des Tu'i Tonga Empire, und war die letzte tongaische Festung auf Uvea, bis sie besiegt wurden. Französische Archäologen des CNRS stellten die zentrale Plattform mit ursprünglichen Techniken wieder her und schlossen die Arbeiten um 1997 ab. Heute sind die Ruinen eine beliebte Touristenattraktion und geben Einblicke in die tongaische Kolonialarchitektur und die Kulturgeschichte im Pazifik.

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Tipp: Besucher sollten ihre Reise bei Tageslicht einplanen, damit sie die Bauwerke und die Umgebung der Festung vollständig genießen können. Es empfiehlt sich, die lokalen Öffnungszeiten zu prüfen und geführte Touren in Betracht zu ziehen, um zusätzlichen historischen Kontext zu erhalten. Wenn man Tickets oder Touren im Voraus bucht, kann das die Erfahrung verbessern; außerdem sind für Gruppen oder Studierende unter Umständen Rabatte verfügbar.

Interessante Fakten

  • Talietumu ist auch als Kolo Nui bekannt und bedeutet auf Tongaisch „Großes Dorf“.
  • Die zentrale Plattform (mala'e) ist nach der Restaurierung etwa 5 Meter hoch und 80 Meter lang.
  • Die Mauern der Festung bestehen aus Basaltstein, einem in der Region häufig vorkommenden vulkanischen Gestein.
  • Von der zentralen Plattform ausgehend erstrecken sich stein gepflasterte, erhöhte Wege – ein besonderes architektonisches Merkmal.
  • Die Stätte wurde in den 1990er-Jahren von französischen Archäologen mit ursprünglichen Bau-Techniken restauriert.

Geschichte

1450

Das Talietumu-Fort wurde etwa um 1450 vom Tongaischen Reich in der regionalen Expansion errichtet und diente als befestigte Siedlung namens Kolo Nui.

Die Festung wurde von der Familie Ha’avakatolo unter der Herrschaft von Hau Ga'asialili, dem zweiten Herrscher der ersten Dynastie, gegründet.

Es war die letzte tongaische Festung auf der Insel Wallis, bis sie besiegt wurden.

Die Festung wurde im 17.

oder 18.

Jahrhundert aufgegeben und verfiel.

In der zweiten Hälfte des 20.

Jahrhunderts stellten französische Archäologen die zentrale Plattform wieder her und bewahrten die Stätte für heutige Besucher.

Ortsführer

1
Zentrale erhöhte Plattform (Mala'e)circa 1450

Diese heilige Plattform ist das Herz des Talietumu-Forts: rund und langgezogen, gebaut auf einem runden Palisadenfundament. Sie diente als zeremonielles und gesellschaftliches Zentrum innerhalb der Festung und wurde mit traditionellen Methoden restauriert, um ihre historische Authentizität zu bewahren.

2
Verteidigungsbasaltmauerncirca 1450

Das Fort ist von starken Verteidigungsmauern aus Basaltstein umschlossen, die mehrere Eingänge besitzen. Diese Mauern boten Schutz und markierten die Grenzen der tongaischen Siedlung.

3
Stein-gepflasterte, erhöhte Wegecirca 1450

Von dem zentralen mala'e ausgehend sind diese erhöhten Wege aus Stein gepflastert und erstrecken sich innerhalb der Festung nach außen. So wird die Fortbewegung erleichtert und möglicherweise auch zeremonielle Prozessionen unterstützt.