
Réunion-Museum für Naturgeschichte
Réunion
Das Réunion-Museum für Naturgeschichte wurde 1855 gegründet und ist das älteste Museum der Insel Réunion. Es liegt mitten in Saint-Denis im Jardin de l'État. Untergebracht ist es in einem neoklassizistischen Gebäude, das früher als kolonialer Rat diente. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung an Fauna, Mineralien und Gesteinen aus der Region des Indischen Ozeans. Es ist besonders bekannt für seine reichhaltigen und vielfältigen Exponate – darunter seltene und bereits ausgestorbene Arten von den westlichen Inseln des Indischen Ozeans. Vom bescheidenen Bestand in der Mitte des 19. Jahrhunderts hat es sich bis heute zu über einer halben Million katalogisierter Objekte entwickelt. Das spiegelt das natürliche Erbe der Insel und ihrer Umgebung wider. Außerdem bietet das Museum temporäre Ausstellungen und geführte Touren nach Reservierung. Das Gebäude selbst ist als historisches Denkmal klassifiziert – das verleiht dem Besuch zusätzlich architektonisches Interesse. Das Museum spielt eine wichtige Rolle dabei, Besucher über die einzigartige Flora und Fauna der Region zu informieren, und ist damit ein absolutes Muss: ein kultur- und wissenschaftshistorisches Highlight auf Réunion.
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Tipp: Das Museum ist dienstags bis sonntags von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und am 1. Mai geschlossen. Es empfiehlt sich, geführte Touren im Voraus zu buchen, um Ihren Besuch zu optimieren. Das Museum liegt zentral in Saint-Denis und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar; in der Nähe gibt es Parkmöglichkeiten. Ein Besuch unter der Woche kann ein ruhigeres Erlebnis bieten. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende und Gruppen – prüfen Sie das vor Ort, bevor Sie kommen.
Interessante Fakten
- •Das Museum ist das älteste Museum für Naturgeschichte in der Region des Indischen Ozeans und wurde 1855 eröffnet.
- •Das Gebäude ist ein neoklassizistisches ehemaliges Palais des kolonialen Rats und ist seit 1978 als historisches Denkmal klassifiziert.
- •Zu den Sammlungen des Museums gehören seltene Exemplare wie ein männlicher Eclectus-Papagei (Eclectus parrot) und der Prachtliest (Ward's parakeet), eine ausgestorbene Art von den Seychellen – weltweit gibt es nur 13 Exemplare.
- •Es beherbergt über 560.000 katalogisierte Objekte, zwei Drittel davon stammen von den westlichen Inseln des Indischen Ozeans.
- •Das Museum hat an mehreren internationalen Ausstellungen teilgenommen und für seine Präsentationen Gold- und Silbermedaillen gewonnen.
Geschichte
Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, wurde 1834 errichtet und diente ursprünglich bis 1848 als kolonialer Rat.
Das Museum wurde offiziell per Dekret geschaffen, das von Gouverneur Louis Henri Hubert-Delisle im Jahr 1854 unterzeichnet wurde, und 1855 eröffnet.
Anfangs hatte das Museum keine Sammlungen und begann, Exemplare durch Käufe und Schenkungen lokaler Sammler und Amtsträger zu erwerben.
Die Bestände wuchsen rasch durch Expeditionen nach Madagaskar, auf die Seychellen sowie in die Französischen Süd- und Antarktisgebiete.
Das Museum erlitt Schäden und musste aufgrund von Zyklonen 1945 und 1948 schließen; außerdem kam es 1955 zu einem Deckeneinsturz.
Trotz dieser Rückschläge ist es auf über 560.000 Exemplare angewachsen und stellt damit ein bedeutendes Archiv der Naturgeschichte in der Region des Indischen Ozeans dar.
Ortsführer
Dauerausstellungen
Umfangreiche Ausstellungen mit der Fauna, den Mineralien und Gesteinen der Inseln im Indischen Ozean – mit dem Fokus sowohl auf die heutige als auch auf die vergangene, für die Region einzigartige Biodiversität.
Historisches neoklassizistisches Gebäude1834
Das Museum ist im ehemaligen Palais Législatif untergebracht, einem neoklassizistischen Gebäude, das 1834 errichtet wurde. Es ist als historisches Denkmal klassifiziert und bietet neben den Ausstellungen zur Naturgeschichte auch architektonische Highlights.
Kontakt
Telefon: 0262 20 02 19