Musée Fabre

Occitanie

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Das Musée Fabre in Montpellier, im Süden Frankreichs, ist ein renommiertes Kunstmuseum, das 1825 vom Maler François-Xavier Fabre gegründet wurde. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung mit über 2.000 Gemälden, 900 Kupferstichen und 3.500 Zeichnungen – von der 15. bis zum 20. Jahrhundert. Dazu gehören bedeutende Werke französischer Meister wie Jacques-Louis David, Jean-Honoré Fragonard und Gustave Courbet sowie wichtige Künstler aus Italien, Flandern und Spanien. Das Museum ist im historischen Hôtel de Massilian untergebracht, einem Landsitz aus dem 18. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurde es um benachbarte Gebäude erweitert, darunter das ehemalige Jesuitenkolleg. Eine große Renovierung von 2003 bis 2007 machte das Museum modern und vergrößerte die Ausstellungsfläche auf das Dreifache; außerdem wurde ein Flügel für zeitgenössische Kunst hinzugefügt – bei gleichzeitiger Erhaltung historischer Bereiche wie der großen Treppe, die Fabre selbst entworfen hat. Das Museum verfügt außerdem über Sammlungen zu Keramik und Skulpturen, darunter Werke von Antoine Bourdelle und Aristide Maillol. Als Musée de France spielt es eine wichtige kulturelle Rolle in Montpellier und zeigt wechselnde temporäre Ausstellungen sowie Bildungsworkshops.

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Tipp: Für das beste Erlebnis besuchen Sie das Musée Fabre unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden, und buchen Sie Tickets nach Möglichkeit im Voraus – besonders für Sonderausstellungen. Das Museum bietet an bestimmten Tagen wie dem ersten Sonntag im Monat sowie bei gelegentlichen kostenlosen Veranstaltungen freien Eintritt. Die Tramlinien 1, 2 und 4 bieten eine bequeme Anbindung über die Haltestellen Comédie und Corum. Prüfen Sie auf der offiziellen Website die aktuellen temporären Ausstellungen und geführten Touren, und buchen Sie Workshops frühzeitig, da sie oft schnell ausgebucht sind.

Interessante Fakten

  • Zur Sammlung des Musée Fabre gehören Meisterwerke von Jacques-Louis David, darunter „Hector“ und „Portrait of Doctor Alphonse Leroy“.
  • Das Museum wurde im Jahr 2007 einer großen Renovierung im Umfang von 62,7 Millionen Euro unterzogen, wodurch die Ausstellungsfläche auf das Dreifache anwuchs.
  • François-Xavier Fabre, der Gründer des Museums, war zugleich der Gestalter der großen Treppe des Museums.
  • Das Museum beherbergt bedeutende Werke fauvistischer Maler wie Frédéric Bazille und Raoul Dufy.
  • Das Gebäude umfasst historische Teile aus dem 15. Jahrhundert – ursprünglich Teil der mittelalterlichen Stadtmauern von Montpellier.

Geschichte

1825

Das Musée Fabre wurde 1825 gegründet, nachdem François-Xavier Fabre, ein in Montpellier geborener Maler, eine großzügige Kunstspende geleistet hatte.

1828

Zunächst öffnete das Museum 1828 im renovierten Hôtel de Massilian.

Bedeutende weitere Schenkungen von Sammlern wie Antoine Valedau, Jules Bonnet-Mel, Alfred Bruyas und Jules Canonge bereicherten die Sammlung im Verlauf des 19.

Jahrhunderts erheblich.

Das Museum vergrößerte seine Räumlichkeiten, indem es benachbarte historische Gebäude erwarb, darunter das Jesuitenkolleg.

2003

Zwischen 2003 und 2007 modernisierte ein großes Renovierungs- und Erweiterungsprojekt das Museum: Die Ausstellungsfläche wurde verdreifacht und neue Galerien kamen hinzu.

2007

Den Höhepunkt bildete die große Wiedereröffnung im Februar 2007.

Ortsführer

1
Hôtel de Massilian18. Jahrhundert

Das ursprüngliche Herrschaftshaus aus dem 18. Jahrhundert, in dem das Musée Fabre untergebracht ist. Gezeigt werden erhaltene historische Interieurs – darunter die von Fabre selbst entworfene große Treppe sowie die Salle des Griffons mit ihrem ne-etruskischen Fries.

2
Modern Wing and Temporary Exhibition Hall2007
Brochet-Lajus-Peyo architectural firm und Emmanuel Nebout

Der während der Renovierung von 2003 bis 2007 hinzugefügte Flügel vergrößerte die Ausstellungsfläche des Museums deutlich. Dazu gehört auch eine 1.000 m² große Halle für temporäre Ausstellungen sowie Galerien, die der zeitgenössischen Kunst gewidmet sind.

3
Permanent Painting Collection

Präsentiert werden über 800 Gemälde aus dem 15. bis 20. Jahrhundert – unter anderem französische Meister wie Jacques-Louis David und Gustave Courbet sowie italienische Renaissancekünstler wie Paolo Veronese. Außerdem sind flämische Maler wie Peter Paul Rubens vertreten.

4
Sculpture Collection

Zu sehen sind Arbeiten bedeutender Bildhauer, darunter Antoine Bourdelle, Jean-Antoine Houdon, René Iché, Aristide Maillol und Germaine Richier – als Ergänzung zu den Gemäldesammlungen des Museums.

Kontakt