Leuchtturm von Biarritz

Leuchtturm von Biarritz

Nouvelle-Aquitaine

75/10020 min

Der Leuchtturm von Biarritz liegt auf dem felsigen Vorgebirge der Pointe Saint-Martin im Südwesten Frankreichs und ist 47 Meter hoch, oben auf einer Klippe, die 75 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Er wurde zwischen 1830 und 1832 errichtet und ist seit Februar 1834 in Betrieb. Entworfen wurde er vom Ingenieur Vionnois, mit architektonischen Beiträgen von Augustin Fresnel, der für die Fresnel-Linsen-Technologie berühmt ist, die 1904 installiert wurde. Der zylindrische weiße Turm war ursprünglich an der Basis achteckig; 1950 wurde er erweitert, um die Elektrifizierung vorzubereiten, und 1980 automatisiert. Der Leuchtturm verfügt über 248 Stufen zu einer Kupferkuppel, die mit zwölf einzigartigen Bronzelöwenköpfen geschmückt ist, die als Wasserspeier (Gargoyles) dienen. Er leitet Schiffe mit zwei Lichtblitzen von je zehn Sekunden, die bis zu 48 Kilometer weit zu sehen sind, und markiert den Übergang zwischen der sandigen Küste der Landes und der felsigen baskischen Küste. Seit 2009 als historisches Denkmal anerkannt, ist er bis heute ein Symbol für die maritime Vergangenheit von Biarritz und ist ganzjährig für Besucher zugänglich, die beeindruckende Ausblicke und architektonisches Erbe erleben möchten.

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Tipp: Besuchen Sie in den Sommermonaten (Juni bis August), wenn die Öffnungszeiten bis 19:00 Uhr verlängert sind, für das beste Erlebnis. Eine vorherige Buchung über die Website des Biarritz Tourist Office wird empfohlen, besonders an Wochenenden und Feiertagen. Ermäßigungen gibt es für Kinder und Gruppen; für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Der Leuchtturm kann auch ohne Guide besichtigt werden, und der letzte Einlass erfolgt 30 Minuten vor Schließung. Prüfen Sie die saisonalen Öffnungszeiten sorgfältig, da sie im Laufe des Jahres variieren.

Interessante Fakten

  • Die Kupferkuppel des Leuchtturms ist mit zwölf unterschiedlichen Bronzelöwenköpfen verziert, die als Wasserspeier (Gargoyles) dienen.
  • Er sendet zwei Lichtblitze von je zehn Sekunden aus, die bis zu 48 Kilometer entfernt sichtbar sind und Schiffe sicher entlang der Küste führen.
  • Der Turm hat 248 Stufen bis zur oberen Aussichtsplattform.
  • Während des 2019er G7-Gipfels fand hier ein besonders prestigeträchtiges Dinner statt, an dem Staats- und Regierungschefs aus aller Welt teilnahmen.
  • Der Leuchtturm markiert die Grenze zwischen der sandigen Küste der Landes und der felsigen baskischen Küste.

Geschichte

1825

Der Leuchtturm von Biarritz wurde 1825 geplant und von 1830 bis 1832 gebaut, um die Schifffahrt entlang der Bucht von Biskaya zu unterstützen.

1904

Sein Entwurf umfasste 1904 die revolutionäre Linsentechnologie von Fresnel, die die Reichweite seines Lichts deutlich verbesserte.

1950

Der Turm wurde 1950 erweitert, um die Elektrifizierung zu unterstützen, und wurde bis 1980 automatisiert.

2009

2009 wurde er offiziell als historisches Denkmal eingetragen und damit seine architektonische und kulturelle Bedeutung gewürdigt.

2019

Besonders hervorzuheben: 2019 beherbergte er ein Dinner während des G7-Gipfels und unterstrich damit seinen Status als Wahrzeichen.

Ortsführer

1
Der Turm und die Treppe1830-1832
Ingenieur Vionnois, Architekt Augustin Fresnel

Der zylindrische weiße Turm hat 248 Stufen, die Besucher bis zur Laternenkammer oben führen. Die Treppe ermöglicht Panoramablicke über die Bucht von Biskaya und die umliegende Küste.

2
Kupferkuppel mit Bronzelöwen-Gargoyles1904 (Laternupdate)

Die Laternenkammer des Leuchtturms ist mit einer Kupferkuppel gekrönt, die mit zwölf einzigartigen Bronzelöwenköpfen verziert ist. Jeder dieser Löwen dient als dekorativer Wasserspeier (Gargoyle). Alle Löwen sind unterschiedlich, was dem Bauwerk einen besonderen künstlerischen Wert verleiht.

3
Optisches Fresnel-Linsensystem1904
Augustin Fresnel

Die 1904 installierte Fresnel-Linse und die katadioptrischen Ringe ermöglichen, dass der Leuchtturm zwei unterschiedliche Lichtblitze im Abstand von jeweils zehn Sekunden aussendet. Nachts sind sie bis zu 48 Kilometer weit sichtbar und sorgen so für eine sichere Navigation entlang der Küste.

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