Reserve Cousteau

Reserve Cousteau

Guadeloupe

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Réserve Cousteau ist ein geschütztes Meeresgebiet, das sich hauptsächlich in der Gemeinde Bouillante und teilweise in Pointe-Noire an der Küste der Insel Basse-Terre in Guadeloupe befindet. Die etwa 400 Hektar große Schutzzone erstreckt sich rund um die Îles des Pigeons nahe dem Strand Malendure. Die Reserve wurde eingerichtet, um den Meeresboden zu schützen und die Fischerei einzuschränken. Sie ist besonders wegen ihrer reichen Artenvielfalt berühmt – unter anderem mit Korallenriffen, Schwämmen, tropischen Fischen, Meeresschildkröten, Hummern, Aalen und Seepferdchen. Die Reserve gehört zum Guadeloupe-Nationalpark und ist ein beliebtes Ziel für Freizeittauchgänge – mit Taucherinnen und Tauchern aus der ganzen Welt. Das klare Wasser und die vielen Meeresbewohner bieten hervorragende Möglichkeiten für Schnorcheln und Unterwasserfotografie. Besucher können außerdem mit dem Kajak oder Stand-up-Paddling (Paddleboarding) rund um die kleinen Inseln unterwegs sein sowie in der Nähe wandern, um die tropische Vegetation und die malerischen Ausblicke auf die Karibik zu genießen. Außerdem ist das Gebiet für saisonale Sichtungen von Buckelwalen bekannt, die während ihrer Paarungszeit in der Nähe zu beobachten sind. Der Name der Reserve ehrt den berühmten Meeresforscher Jacques Cousteau, der 1959 die Unterwasserwelt von Malendure erkundete und sich für deren Schutz einsetzte. Heute ist sie eine wichtige ökologische Zone und ein Muss für Naturfreunde und Meeresbegeisterte.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Réserve Cousteau ist die Trockenzeit von Dezember bis April, wenn die Sicht im Wasser am besten ist. Es empfiehlt sich, Tauch- oder Schnorchelausflüge im Voraus zu buchen – besonders in den Spitzenzeiten im Urlauberbetrieb –, um sich Plätze und Ausrüstung zu sichern. Besucher können von umweltfreundlichen Touren profitieren, die Naturschutzmaßnahmen unterstützen. Der Zugang zur Reserve ist am einfachsten über den Strand Malendure: Dort gibt es Parkmöglichkeiten und Verleihdienste für Tauch-Equipment, Kajaks und Paddleboards. Anfänger sollten aus Sicherheitsgründen geführte Tauchgänge oder Schnorchel-Touren in Betracht ziehen – und profitieren zugleich von einem noch intensiveren Erlebnis. Vermeiden Sie es, Boote zu ankern, um den empfindlichen Meeresboden nicht zu beschädigen, und halten Sie die lokalen Vorschriften ein, die das Fischen innerhalb der Reserve verbieten.

Interessante Fakten

  • Die Reserve umfasst etwa 400 Hektar rund um die Îles des Pigeons nahe dem Strand Malendure.
  • Sie gehört zum Guadeloupe-Nationalpark und zum UNESCO-ausgewiesenen Biosphärenreservat Guadeloupe.
  • Jacques Cousteau erkundete das Gebiet 1959 mithilfe eines neuen Unterwasserfahrzeugs und setzte sich für seinen Schutz ein.
  • Am Standort gibt es eine vielfältige Meereswelt – darunter Korallen, Gorgonien, tropische Fische, Hummer und Meeresschildkröten.
  • Buckelwale können während ihrer Paarungsdarstellungen in der Nähe der Reserve im Januar und Februar gehört werden.

Geschichte

1959

Die Réserve Cousteau wurde nach Jacques-Yves Cousteau benannt, nachdem er 1959 bei seiner Erkundung des Meeresbodens von Malendure ein neu entwickeltes Unterwasserfahrzeug eingesetzt hatte.

1954

Obwohl die Reserve häufig fälschlich mit seinem Film über das Rote Meer aus den Jahren 1954–55 in Verbindung gebracht wird, folgte die Ausweisung der Entdeckung und seinem Engagement, den Ort zu schützen.

Zunächst war der Schutz auf eine Verordnung der Präfektur beschränkt, die das Fischen und das Ankern verbot.

2009

Im Jahr 2009 wurde die Reserve in den Guadeloupe-Nationalpark integriert und erhielt stärkere rechtliche Schutzbestimmungen als Teil einer größeren ökologischen Solidaritätszone.

1992

Die Ausweisung entspricht der UNESCO-Guadeloupe-Biosphärenreservat, das 1992 eingerichtet wurde, und stärkt damit die Schutzbemühungen für die Meeres- und Landbereiche rund um die Îles des Pigeons.

Ortsführer

1
Îles des Pigeons

Zwei kleine Inseln, um die sich die Reserve konzentriert, mit artenreichen Korallenriffen und zahlreichen Meeresarten. Besonders beliebt für Schnorchel- und Tauchausflüge.

2
Strand Malendure

Die wichtigste Anlaufstelle für den Zugang zur Reserve mit Einrichtungen für Parken, Tauchcenter und Verleih von Ausrüstung. Sie ermöglicht eine einfache Einstiegsstelle, um das marine Ökosystem zu erkunden.

3
Korallenriffe und Meeresleben

Die Unterwasserlandschaft umfasst lebendige Korallenriffe, Schwämme, Gehirnkorallen sowie verschiedene tropische Fischarten – darunter Meeresschildkröten, Hummer und Seepferdchen. Dadurch ist der Ort ein Hotspot für Unterwasserfotografie und die Beobachtung der Meereswelt.

4
Kajak- und Paddleboarding-Routen

Ausgewiesene Bereiche rund um die Îles des Pigeons, in denen Besucher mit dem Kajak oder Stand-up-Paddling (Paddleboarding) die Reserve von der Oberfläche aus erkunden können. Dabei ergeben sich tolle Möglichkeiten, Meereslebewesen und die Küstenlandschaft zu beobachten.

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