Caves de Champagne Taittinger

Caves de Champagne Taittinger

Grand Est

80/10090 min

Die Caves de Champagne Taittinger sind die historischen unterirdischen Keller in Reims, Grand Est, Frankreich, die zum renommierten Champagnerhaus Taittinger gehören. Die Keller sind in Kreidegruben aus dem Gallo-Romanischen Zeitalter, die bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen, in den Fels geschlagen und später erweitert worden – unterhalb des 13.‑Jahrhundert‑Klosters Abbey of Saint-Nicaise. Diese Kreidehöhlen bieten ideale Bedingungen zum Reifen von Champagner: konstante, kühle Temperaturen und eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit. Das Champagnerhaus Taittinger wurde selbst im 18. Jahrhundert gegründet und erwarb die berühmten Keller und die dazugehörige Besitzung im frühen 20. Jahrhundert. Besucher können das weit verzweigte Tunnelnetz erkunden, in dem Millionen von Flaschen in stiller Reife heranwachsen – und dabei den traditionellen méthode champenoise‑Prozess erleben, der den spritzigen Charakter von Champagner prägt. Die Anlage vereint reichhaltige Geschichte, architektonisches Erbe und exzellente Weinbautradition und bietet so einen seltenen Einblick in die Welt der Champagnerproduktion. Taittinger ist bekannt für seine prestigeträchtigen Cuvées, die hauptsächlich aus Trauben der Sorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier bestehen – ausschließlich aus der Champagne-Region. Die mittelalterlichen Ursprünge der Keller und ihre bis heute fortgesetzte Nutzung zur Weinreifung machen die Caves de Champagne Taittinger zu einer einzigartigen kulturellen und historischen Sehenswürdigkeit im Herzen des Champagnelands.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Caves de Champagne Taittinger sind die Monate im Frühling und Sommer, wenn geführte Touren besonders häufig sind und das Wetter angenehm ist. Es empfiehlt sich, die Tickets im Voraus über die offizielle Website zu buchen, um sich Ihren Wunschtermin zu sichern. Aufgrund der umfangreichen unterirdischen Passagen und der kühleren Temperaturen in den Kellern sollten Besucher bequeme Schuhe tragen. Möglicherweise gibt es Ermäßigungen für Gruppen, Seniorinnen und Senioren oder Studierende – fragen Sie daher bei der Buchung nach. Die Besichtigung beinhaltet Verkostungen, planen Sie also entsprechend, wenn Sie anschließend noch mit dem Auto fahren möchten. Geführte Touren werden in mehreren Sprachen angeboten und bieten detaillierte Einblicke in die Champagnerproduktion und -geschichte.

Interessante Fakten

  • Die Champagner-Keller von Taittinger sind in Kreidegruben aus dem 4. Jahrhundert gehauen, die ursprünglich von den Römern ausgehoben wurden.
  • Die Keller liegen unterhalb des Klosters Abbey of Saint-Nicaise aus dem 13. Jahrhundert und verbinden mittelalterliche Architektur mit dem Weinbau.
  • Taittinger ist eines der wenigen Champagnerhäuser, das noch vom Gründungsfamilie betrieben und verwaltet wird.
  • Die Kreidehöhlen bieten ideale natürliche Bedingungen für die Reifung von Champagner und halten Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant.
  • Pierre Taittinger, der 1932 den Besitz erwarb, war außerdem ein bedeutender französischer Politiker und Gründer des Champagnerhauses Taittinger.
  • In den Kellern reifen Millionen Flaschen in stiller Ruhe – manche über viele Jahre – nach dem traditionellen méthode champenoise.

Geschichte

1734

Die Ursprünge von Champagne Taittinger reichen bis ins Jahr 1734 zurück, als Jacques Fourneaux ein Handelshaus für Champagnerwein gründete.

1932

Der Besitz wurde später 1932 von Pierre Taittinger erworben, der sich in das Château de la Marquetterie bei Épernay und seine Weinberge verliebte.

Die Keller unterhalb des Abbey of Saint-Nicaise, die im 13.

Jahrhundert auf antiken Gallo-Romanischen Kreidegruben errichtet wurden, wurden zum Reifeort für ihren Champagner.

Die Familie Taittinger führte das Haus im 20.

Jahrhundert und entwickelte es weiter, sodass Ruf und Produktion wuchsen.

2005

2005 wechselte der Besitz kurzzeitig, wurde aber 2006 von der Familie und regionalen Banken erneut zurückerworben – und damit das Erbe bewahrt.

Die Keller sind bis heute ein lebendiges Zeugnis jahrhundertelanger Champagnetradition und des Engagements der Familie für Qualität.

Ortsführer

1
Abbey of Saint-Nicaise Cellars13th century (cellars date to 4th century Gallo-Roman origins)

Diese weitläufigen unterirdischen Kreidekeller unterhalb des Klosters aus dem 13. Jahrhundert sind die Orte, an denen die Champagnes von Taittinger heranreifen. Die Tunnel – ursprünglich Gallo-Romanische Steinbrüche – bieten ideale Bedingungen für die Reifung: stabile Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

2
Château de la Marquetterie18th century

Ein 18.-Jahrhundert-Anwesen nahe Épernay, das Pierre Taittinger 1932 erwarb. Es umfasst Weinberge, die vor allem mit Chardonnay- und Pinot Noir-Trauben bepflanzt sind – Trauben, die für die prestigeträchtigen Cuvées des Hauses unverzichtbar sind.

3
Champagne Aging Cellars

Das ausgedehnte Netz an Tunneln, in dem Millionen Flaschen unter kontrollierten Bedingungen heranreifen – und zwar nach dem méthode champenoise‑Prozess, der dem Champagner sein charakteristisches Funkeln sowie seine vielschichtige Geschmacksentwicklung verleiht.

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