Parc du Thabor

Parc du Thabor

Bretagne

75/10090 min

Der Parc du Thabor liegt im Herzen von Rennes, in der Bretagne, und gilt als bekannter öffentlicher Park. Er erstreckt sich über mehr als zehn Hektar. Einzigartig ist die Kombination aus der formalen Symmetrie französischer Gärten, dem naturhaften Stil englischer Gärten und einem ausgedehnten Botanischen Garten. Ursprünglich gehörten die Flächen zum Obstgarten der Abtei Saint-Melaine. Aus privaten, klösterlichen Gärten entwickelte sich der Park nach und nach zu einem beliebten öffentlichen Raum. Zwischen 1866 und 1868 verbesserte der Landschaftsarchitekt Denis Bühler den Park, indem er Rasenflächen, französische Schmuckgärten und Bereiche im englischen Stil anlegte – und so eine stimmige Verbindung der Garten-Traditionen schuf. Der südliche Bereich, der als „the Catherinettes“ bekannt ist, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Erweiterung des englischen Gartens ergänzt. Heute ist der Park eine angesehene, gepflegte urbane Oase mit aufwendig gestalteten Blumendekorationen, die sich mit den Jahreszeiten verändern. Für Besucher gibt es ruhige Spazierwege, abwechslungsreiche Pflanzensammlungen und Einblicke in die historische und kulturelle Entwicklung von Rennes. Der Park ist über mehrere Eingänge sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und ist sowohl für Einheimische als auch für Touristen ein beliebtes Refugium.

Planen Sie Ihre Reise nach Frankreich mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Parc du Thabor ist im Frühling und im Sommer, wenn die Blütenarrangements ihren Höhepunkt erreichen. Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet und bei freiem Eintritt über sechs Eingänge zugänglich. Besucher sind eingeladen, die unterschiedlichen Gartenstile zu entdecken und entspannt spazieren zu gehen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind unter anderem die Buslinien C3 und 44 sowie die nahegelegene Metrostation Sainte-Anne erreichbar. Es gibt keine Eintrittsgebühren, und der Park eignet sich für alle Altersgruppen. Tickets müssen nicht gebucht werden, da es sich um einen öffentlichen Park handelt.

Interessante Fakten

  • Der Name des Parks bezieht sich auf den Mount Tabor, einen biblischen Berg, der den See Tiberias in Israel überblickt.
  • Er verbindet drei Gartenstile: französischen Formalgarten, englische Landschaftsgestaltung und Botanischen Garten – eine Seltenheit bei Stadtparks.
  • Denis Bühler, ein bedeutender Landschaftsarchitekt des 19. Jahrhunderts, prägte die Gestaltung des Parks zwischen 1866 und 1868 maßgeblich.
  • Der südliche Bereich namens „the Catherinettes“ wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Erweiterung des englischen Gartens entwickelt.
  • Der Park umfasst über zehn Hektar innerhalb des Stadtzentrums von Rennes und ist damit eine große Grünfläche in einem urbanen Umfeld.

Geschichte

1610

Die Ursprünge des Parc du Thabor reichen mindestens bis ins Jahr 1610 zurück, als Benediktinermönche den Hügel nach dem Berg Tabor aus der Bibel benannten.

Zunächst gehörte das Gelände zum Obstgarten der Abtei Saint-Melaine und war den männlichen Mönchen vorbehalten.

1720

Nach einem großen Brand im Jahr 1720 wurde der Ort Sitz des Bischofssprengels, und ein Teil der Gärten diente dem bischöflichen Palast.

1793

Während der Französischen Revolution wurden kirchliche Besitzungen verstaatlicht, und 1793 erwarb Rennes das Land und eröffnete es als öffentliche Promenade.

Im frühen 19.

Jahrhundert beherbergte der Park außerdem einen Botanischen Garten und ein Museum für Naturgeschichte.

1814

Rechtsstreitigkeiten über das Eigentum gab es bis 1814, doch die Stadt behielt den Großteil der Gärten.

Später im 19.

Jahrhundert gestaltete Denis Bühler den Park neu und verlieh ihm damit den charakteristischen Mix aus französischen und englischen Gartenstilen, den er bis heute besitzt.

Ortsführer

1
Französische Formalgärten1866-1868
Denis Bühler

Diese Gärten zeichnen sich durch symmetrische Grundrisse, gepflegte Rasenflächen und ornamental gestaltete Blumenbeete aus, die in geometrischen Mustern angeordnet sind – ein Paradebeispiel für die klassische französische Gartenkunst.

2
Englischer Landschaftsgarten1866-1868
Denis Bühler

Ein naturhafter Gartenbereich mit geschwungenen Wegen, unterschiedlichen Baumarten und informeller Bepflanzung – gestaltet, um eine ruhige und malerische Umgebung zu schaffen.

3
The CatherinettesEarly 20th century

Im südlichen Teil des Parks gelegen, wurde dieser Bereich Anfang des 20. Jahrhunderts als Erweiterung des englischen Gartens entwickelt. Er ist von üppiger Vegetation und ruhigen Spazierwegen geprägt.

4
Botanischer GartenEarly 19th century
Professor Jean Danthon

Der im frühen 19. Jahrhundert angelegte Garten beherbergt eine reiche Sammlung an Pflanzenarten und war ursprünglich mit der botanischen Lehrstätte der Stadt sowie dem Museum für Naturgeschichte verknüpft.

Kontakt