Musée des Beaux-Arts de Dijon

Musée des Beaux-Arts de Dijon

Bourgogne-Franche-Comté

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Das Musée des Beaux-Arts de Dijon, 1787 gegründet, zählt zu den bedeutendsten und ältesten Kunstmuseen Frankreichs. Mitten in Dijon gelegen, befindet es sich im historischen Palast der Herzöge von Burgund, einer Residenz aus dem 15. Jahrhundert, die später als königliche Residenz diente und Sitz der „États de Bourgogne“ war. Zwischen 2006 und 2019 erhielt das Museum eine umfassende Renovierung und Erweiterung; seit der Wiedereröffnung sind 1.500 Kunstwerke in 50 Räumen zu sehen. Die enzyklopädischen Sammlungen reichen von ägyptischen Altertümern über Meisterwerke des Mittelalters und der Renaissance bis zu umfangreichen europäischen Gemälden aus dem 17. bis 20. Jahrhundert – darunter Werke von Titian, Veronese, Rubens, Monet und Manet. Besonders hervorzuheben sind die Gräber von Philipp dem Kühnen und Johannes ohne Furcht, geschmückt mit Trauernden aus der Chartreuse de Champmol, sowie die beste Sammlung deutscher und schweizerischer „Primitiver“ in Frankreich. Außerdem zeigt das Museum bedeutende außereuropäische Sammlungen, etwa islamische Keramiken, afrikanische Elfenbeine und Masken sowie asiatische Porzellane und Skulpturen. Die geschichtsträchtige Umgebung und die vielfältige Kunstsammlung machen das Museum zu einem kulturellen Highlight in Burgund und zu einem Muss für Kunstliebhaber.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche außerhalb der Schulferien, um ein ruhigeres Erlebnis zu haben. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus online zu buchen, um Warteschlangen – vor allem in den Stoßzeiten – zu vermeiden. Das Museum bietet Ermäßigungen für Schüler, Senioren und Gruppen. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach Sonderausstellungen und Terminen für kulturelle Veranstaltungen, um Ihren Besuch noch zu bereichern.

Interessante Fakten

  • Das Museum beherbergt die Gräber von Philipp dem Kühnen und Johannes ohne Furcht, Meisterwerke der burgundischen Bildhauerkunst.
  • Es besitzt die wichtigste Sammlung deutscher und schweizerischer „Primitiver“-Gemälde in Frankreich.
  • Während des Zweiten Weltkriegs wurden 912 seiner wichtigsten Werke zur sicheren Aufbewahrung in das Château de Châteauneuf-en-Auxois evakuiert.
  • Die Renovierung des Museums von 2006 bis 2019 vergrößerte die Ausstellungsfläche auf 50 Räume mit 1.500 Werken.
  • Zu den Sammlungen gehören seltene Fayum-Mumienporträts aus dem alten Ägypten.

Geschichte

1787

Per Dekret der „États de Bourgogne“ wurde das Museum 1787 gegründet; zunächst sollte es die Kunstvermittlung unterstützen, indem man beispielhafte Werke zusammenbrachte.

Es befindet sich im ehemaligen herzoglichen Palast, der im 15.

Jahrhundert Sitz der Regierung von Burgund war und später zur königlichen Residenz wurde.

Das Gebäude wurde im 17.

Jahrhundert von Jules Hardouin-Mansart umgestaltet.

1799

1799 wurde das Museum für die Öffentlichkeit eröffnet und seine Sammlungen wurden durch kaiserliche Zuwendungen, staatliche Einlagerungen, Schenkungen und Vermächtnisse erweitert.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die wertvollsten Kunstwerke zum Schutz evakuiert.

2006

Eine große Renovierung von 2006 mündete in eine grandiose Wiedereröffnung 2019, wodurch Ausstellungsflächen und Besucherbereiche deutlich verbessert wurden.

Ortsführer

1
Die Gräber der Herzöge von BurgundLate 14th - early 15th century
Jean de Marville and Claus Sluter (notably for the mourners)

Diese aufwendig gestalteten Gräber gehören Philipp dem Kühnen und Johannes ohne Furcht. Sie sind mit lebensechten trauernden Figuren geschmückt, die in der Zeit vom späten 14. bis zum frühen 15. Jahrhundert geschaffen wurden und ursprünglich aus der Chartreuse of Champmol stammen.

2
Route Mittelalter – RenaissanceRenovated and inaugurated in 2013

Ein renovierter Ausstellungsweg, der Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Renaissance zeigt und Meister wie Melchior Broederlam, Robert Campin und Paolo Veronese in den Fokus rückt.

3
Sammlung französischer GemäldeVarious periods from 17th to 19th century

Eine umfangreiche Sammlung mit Künstlern aus der Zeit Ludwigs XIV. bis ins 19. Jahrhundert, darunter Werke von Georges de La Tour, Rubens und Jean-Baptiste Greuze.

4
Sektion für moderne Kunst19th and 20th centuries

Zeigt wichtige Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter Arbeiten von Théodore Géricault, Claude Monet, Édouard Manet, Georges Braque und Nicolas de Staël.

5
Außereuropäische Sammlungen

Präsentiert vielfältige Objekte wie islamische Keramiken, afrikanische Masken und Elfenbeinarbeiten, chinesische und japanische Porzellane sowie präkolumbische Keramiken – und spiegelt so ein weltweites künstlerisches Erbe wider.

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