Nationalmuseum der Färöer
Faroe Islands (DK)
Das Nationalmuseum der Färöer befindet sich in Tórshavn und ist die wichtigste Einrichtung, die die Natur- und Kulturgeschichte der Färöer bewahrt und ausstellt. Das Haupthaus in der Brekkutún 6 beherbergt umfangreiche Ausstellungen, die die geologischen Ursprünge der Inseln verfolgen – bis zurück auf 65 Millionen Jahre – und die Zeit von der Zeit vor der Besiedlung über das Wikingerzeitalter bis ins Mittelalter abdecken. Zu den Exponaten zählen lokale Gesteine, Mineralien, Vögel, Pflanzen, Fische sowie Fundstücke aus traditioneller Landwirtschaft und maritimem Leben – und so entsteht ein umfassender Eindruck vom kulturellen Erbe der Färöer. Zu den wertvollsten Stücken gehören die Kirkjubøstólarnir, die originalen mittelalterlichen Kirchenbänke (Sitzenden) aus der St.-Olav-Kirche in Kirkjubøur. Diese wurden aus Dänemark zurückgeführt und sind ein Sinnbild für die färöische kirchliche Kunst. Außerdem umfasst das Museum Heima á Garði in Hoyvík: ein Freilichtbauernhofmuseum, das das häusliche Leben der Färöer in den 1920er-Jahren widerspiegeln soll – inklusive originaler Gebäude, Werkzeuge und Haushaltsgegenstände. So bietet das Museum den Besuchern ein intensives Erlebnis sowohl für die natürliche Umgebung als auch für die kulturellen Traditionen der Färöer.
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Tipp: Besuchen Sie das Museum in den Sommermonaten, wenn Heima á Garði in Hoyvík täglich geöffnet ist – vom 1. Mai bis zum 30. September, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten und die Verfügbarkeit von geführten Touren auf der offiziellen Website zu prüfen. Wer Tickets im Voraus kauft oder sie in Kombination mit anderen lokalen Museen erwirbt, kann möglicherweise sparen. Die Lage des Museums in Tórshavn ist gut erreichbar, sodass Sie die umfangreichen Ausstellungen bequem erkunden können – ohne Eile.
Interessante Fakten
- •Die Kirkjubøstólarnir-Bänkensitze gehören zu den wertvollsten Kulturstücken des Museums und wurden auf mehreren färöischen Briefmarken gezeigt, die von Czeslaw Slania graviert wurden.
- •Die geologische Geschichte der Färöer reicht etwa 65 Millionen Jahre zurück – ein zentraler Schwerpunkt der naturgeschichtlichen Ausstellungen des Museums.
- •Der Bauernhof Heima á Garði in Hoyvík ist so ausgestattet, dass er das häusliche Leben der Färöer aus den 1920er-Jahren darstellt und ein authentisches Freilichtmuseum-Erlebnis bietet.
Geschichte
Das Nationalmuseum der Färöer wurde gegründet, um das einzigartige natürliche und kulturelle Erbe der Inseln zu bewahren.
Die Sammlungen spiegeln die geologische Entstehung der Färöer vor ungefähr 65 Millionen Jahren wider und dokumentieren die menschliche Besiedlung ab dem Wikingerzeitalter.
Ein bedeutender Meilenstein war die Rückkehr der Kirkjubøstólarnir-Bänkensitze aus Dänemark – wodurch wichtige mittelalterliche Artefakte wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückkamen.
Durch die Aufnahme von Heima á Garði als Freilichtmuseum wird das traditionelle ländliche Leben der Färöer von Anfang des 19.
bis Anfang des 20.
Jahrhunderts bewahrt.
Im Laufe der Zeit hat das Museum seine Ausstellungen erweitert und zeigt heute sowohl Naturgeschichte als auch kulturelle Fundstücke.
So ist es zu einer zentralen Einrichtung für Identität und Erbe der Färöer geworden.
Ortsführer
Haupthaus des Museums in Brekkutún 6
Das Gebäude beherbergt die wichtigsten Ausstellungen zur geologischen, natürlichen und kulturellen Geschichte der Färöer – inklusive Exponaten zu Gesteinen, Mineralien, Vögeln, Pflanzen, Fischen sowie traditionellen färöischen Fundstücken.
Kirkjubøstólarnir-Bänke (Sitzenden)Mittelalter
Die mittelalterlich geschnitzten Kirchenbänke stammten ursprünglich aus der St.-Olav-Kirche und sind von besonderer kultureller Bedeutung. Sie wurden aus Dänemark zurückgebracht und sind heute im Museum ausgestellt.
Freilichtbauernhofmuseum Heima á Garðicirca 1812
Das in Hoyvík nahe Tórshavn gelegene Bauernhaus wurde um 1812 erbaut und ist so eingerichtet, dass es das ländliche Leben der Färöer in den 1920er-Jahren widerspiegelt. Der Ort umfasst originale Gebäude, Werkzeuge und Haushaltsgegenstände und bietet Besuchern einen authentischen Einblick in das traditionelle Leben auf färöischen Bauernhöfen.
Kontakt
Telefon: 340500