Kirkjubøur

Kirkjubøur

Faroe Islands (DK)

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Kirkjubøur liegt an der südwestlichen Küste von Streymoy auf den Färöern und ist ein Dorf voller Geschichte und kultureller Bedeutung. Es diente im Mittelalter als bischöflicher Sitz und als geistiges Zentrum der Färöer. Zu den drei wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten des Ortes gehören die Ruinen des Magnusdoms, die um 1300 entstanden, die St.-Olav-Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die auf den Färöern bis heute die älteste noch in Nutzung befindliche Kirche ist, sowie Kirkjubøargarður, ein Bauernhaus aus Holz aus dem 11. Jahrhundert, das als das älteste bewohnte Holzhaus der Welt gilt. Die umliegende Landschaft umfasst das kleine Eiland Kirkjubøhólmur, auf dem sich eine Eiderenten-Kolonie befindet, sowie das Eiland Trøllhøvdi, das historisch mit der Fährverbindung nach Sandoy verbunden war. Das reiche Erbe von Kirkjubøur zeigt sich auch an namhaften Bewohnern wie Sverre I. von Norwegen und einflussreichen Persönlichkeiten aus der färöischen Kultur. Die mittelalterlichen, geschnitzten Bankenden aus der St.-Olav-Kirche werden im Nationalmuseum der Färöer aufbewahrt und sind auf färöischen Briefmarken verewigt. Dieses Dorf bietet einen einzigartigen Einblick in das mittelalterliche kirchliche und private Leben auf den Färöern.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Kirkjubøur sind die milderen Monate, damit Sie die Outdoor-Ruinen und die malerischen Ausblicke in vollen Zügen genießen können. Besucher sollten die lokalen Fährpläne prüfen und – besonders in der Hauptsaison – Tickets nach Möglichkeit im Voraus kaufen. Bei der Erkundung des Ortes ist es wichtig, die historischen Stätten und privaten Wohnsitze zu respektieren, insbesondere Kirkjubøargarður, der noch bewohnt ist. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Museumseintritte im Zusammenhang mit den Exponaten des Ortes. Geführte Touren können helfen, die spannende Geschichte des Areals noch besser zu verstehen.

Interessante Fakten

  • Kirkjubøur beherbergt das älteste noch bewohnte Holzhaus der Welt: Kirkjubøargarður aus dem 11. Jahrhundert.
  • Die Ruinen des Magnusdoms, deren Bau um 1300 begann, stehen für eine der größten mittelalterlichen Kirchen auf den Färöern.
  • Die St.-Olav-Kirche in Kirkjubøur ist die älteste noch in Nutzung befindliche Kirche auf den Färöern und stammt aus dem 12. Jahrhundert.
  • In der Nähe der Magnusdom-Ruinen wurde 1832 ein Runenstein aus der Wikingerzeit entdeckt, der als Kirkjubøur-Stein bekannt ist.
  • Das Eiland Kirkjubøhólmur direkt vor der Küste bietet Lebensraum für eine Eiderenten-Kolonie.
  • Die mittelalterlichen, geschnitzten Bankenden aus der St.-Olav-Kirche werden im Nationalmuseum aufbewahrt und sind auf färöischen Briefmarken zu sehen, die von Czeslaw Slania graviert wurden.

Geschichte

Kirkjubøur war im Mittelalter der bischöfliche Sitz der Färöer und das spirituelle Zentrum der Gesellschaft.

1300

Um 1300 wurde der Magnusdom errichtet – ein bedeutendes architektonisches Highlight.

1602

Das Dorf hatte einst etwa 50 Häuser, doch viele gingen im Jahr 1602 durch einen schweren Sturm verloren; dabei entstand auch das Eiland Kirkjubøhólmurin.

Die Lage der Kirche in Kirkjubøur sollte möglicherweise dazu dienen, eine nahegelegene heidnische Stätte in Velbastaður zu überlagern.

Über die Jahrhunderte behielt Kirkjubøur seine Bedeutung durch sein religiöses und wohnliches Erbe – darunter die durchgehende Besiedlung von Kirkjubøargarður seit dem 11.

Jahrhundert.

Ortsführer

1
Magnusdom-Ruinenc. 1300

Diese beeindruckenden Ruinen stammen aus der Zeit um 1300 und gehören zu den größten mittelalterlichen Kirchenbauten auf den Färöern. Obwohl der Dom nie vollendet wurde, zeigt er die religiöse Bedeutung von Kirkjubøur im Mittelalter.

2
St.-Olav-Kirche (Olavskirkjan)12th century

Diese Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist die älteste noch in Nutzung befindliche Kirche auf den Färöern. Sie besitzt mittelalterliche, geschnitzte Bankenden, die heute im Nationalmuseum zu sehen sind, und bleibt ein Ort des Gottesdienstes sowie von historischem Interesse.

3
Bauernhaus in Kirkjubøargarður11th century

Das außergewöhnliche Bauernhaus aus Holz aus dem 11. Jahrhundert ist als Kirkjubøargarður bekannt und gilt als das älteste bewohnte Holzhaus der Welt. Es bietet einen einzigartigen Einblick in die mittelalterliche Holzbauweise auf den Färöern sowie in die durchgehende Besiedlung.