
Nikolaikirche, Kuopio
Pohjois-Savo
Die St.-Nikolaus-Kathedrale in Väinölänniemi, Kuopio, ist die Hauptkirche der Kuopio-Orthodoxen Gemeinde und der Sitz der Orthodoxen Diözese von Karelien. Sie wurde zwischen 1902 und 1903 errichtet und vom Baumeister Aleksander Isakson aus Wyborg entworfen. Die Fassade ist verputzt und so gestrichen, dass sie an roten Backstein erinnert, darunter befindet sich jedoch echter Backstein. Die Kathedrale besitzt eine Ikonostase, die in der Alexander-Newski-Lawra in Sankt Petersburg gefertigt wurde und von Nikolay Bobrikov, dem Generalgouverneur von Finnland, gestiftet wurde. Die Kirche wurde 1904 von Erzbischof Nikolai, dem zweiten orthodoxen Erzbischof von Finnland, geweiht. Im Inneren beherbergt die Kathedrale acht Glocken und zeigt traditionelle Elemente der orthodoxen Architektur. Eine größere Renovierung fand zwischen 2003 und 2004 statt: Dabei wurde die Vergoldung der Ikonostase erneuert und die Innenräume wurden aufgefrischt; anschließend wurde sie von Erzbischof Leo Makkonen wiedereröffnet. Die Kathedrale ist bis heute ein bedeutendes geistliches und kulturelles Wahrzeichen in Kuopio und bietet regelmäßige Gottesdienste sowie Veranstaltungen für die Gemeinde.
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Tipp: Besucher werden ermutigt, orthodoxe Gottesdienste zu besuchen, um die spirituelle Atmosphäre der Kathedrale ganz zu erleben. Die beste Zeit für einen Besuch sind große orthodoxe Feiertage wie Ostern. Für den Eintritt werden in der Regel keine Tickets benötigt, Spenden sind jedoch willkommen. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach oder kontaktieren Sie das Pfarrbüro für Informationen zu besonderen Veranstaltungen und geführten Touren. Die Kathedrale ist das ganze Jahr über zugänglich, mit gelegentlichen Schließungen während Renovierungen oder bei besonderen liturgischen Anlässen.
Interessante Fakten
- •Die Ikonostase wurde in der Alexander-Newski-Lawra in Sankt Petersburg hergestellt und von Nikolay Bobrikov, dem Generalgouverneur von Finnland, gestiftet.
- •Die Kathedrale hat acht Glocken, was unter den orthodoxen Kirchen in Finnland besonders ist.
- •Die Fassade ist verputzt und so gestrichen, dass sie an roten Backstein erinnert, tatsächlich befindet sich jedoch darunter echter Backstein.
Geschichte
Die St.-Nikolaus-Kathedrale wurde von 1902 bis 1903 erbaut und von Aleksander Isakson entworfen.
1904 wurde sie von Erzbischof Nikolai geweiht.
Mehr als ein Jahrhundert später erhielt die Kathedrale zwischen 2003 und 2004 eine umfangreiche Renovierung, die die Restaurierung der Ikonostase sowie die Erneuerung der Innenbereiche umfasste.
Diese Maßnahmen bewahrten ihre historische und architektonische Substanz und sicherten ihre fortwährende Rolle als Sitz der Orthodoxen Diözese von Karelien.
Ortsführer
Hauptschiff und Ikonostase1903
Das Hauptschiff bietet traditionelle orthodoxe Architektur mit einer reich vergoldeten Ikonostase, die in der Alexander-Newski-Lawra gefertigt wurde und religiöse Kunst sowie Handwerkskunst aus dem frühen 20. Jahrhundert in Russland präsentiert.
Glocken der Kathedrale1903
Die Kathedrale beherbergt acht Glocken, die zur Klanglandschaft der Kirche beitragen und liturgische Stunden sowie festliche Anlässe markieren.
Kontakt
Telefon: 020 6100300