Kunstmuseum Sara Hildén

Kunstmuseum Sara Hildén

Pirkanmaa

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Das Kunstmuseum Sara Hildén im Stadtteil Särkänniemi von Tampere ist eine führende Einrichtung für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Museum wurde 1979 gegründet – auf Basis der umfangreichen Sammlung der finnischen Unternehmerin und Kunstsammlerin Sara Hildén. Heute beherbergt es rund 4.600 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken. Der Kern der Sammlung legt den Fokus auf die finnische Kunst der 1960er- und 1970er-Jahre – ergänzt um bedeutende internationale modernistische Arbeiten von Künstlern wie Joan Miró, Francis Bacon, Paul Klee und Alberto Giacometti. Besonders hervorzuheben ist der Skulpturenpark direkt neben dem Gebäude sowie das Konzept, durch regelmäßig wechselnde Ausstellungen sowohl finnische als auch globale zeitgenössische Kunst in den Mittelpunkt zu rücken. Architekturgeschichtlich war das ursprüngliche Museum von Pekka Ilveskoski entworfen worden und bei seiner Eröffnung das größte Kunstmuseum Finnlands. Die Pläne für ein neues Gebäude im Bereich Finlayson in Tampere, das von Janne Hovi gestaltet wurde, spiegeln die fortlaufende Weiterentwicklung des Museums wider. Darüber hinaus engagiert sich das Museum aktiv in Kunstvermittlung und Forschung – und ist so ein lebendiger Kulturort in der Region.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche oder an frühen Mittwochabenden, wenn es seine Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr verlängert. Erwägen Sie, Tickets im Voraus zu kaufen oder den Museum Card für den kostenlosen Eintritt zu nutzen. Das Museum ist rollstuhlgerecht und verfügt über einen Skulpturenpark im Außenbereich – ideal für einen angenehmen Besuch bei gutem Wetter. Schauen Sie auf der Website des Museums nach den aktuellen Ausstellungen und besonderen Veranstaltungen, um Ihren Besuch optimal zu planen.

Interessante Fakten

  • Der Skulpturenpark des Museums, der 1979 eröffnet wurde, zeigt rund zwanzig Skulpturen aus der Sammlung.
  • Sara Hildén ließ sich von europäischen Kunstmuseen inspirieren, die sie auf ihren Reisen besuchte, und wählte den Standort wegen der schönen Aussicht über den Näsijärvi-See.
  • Zur Sammlung gehören Werke international renommierter Künstler wie Joan Miró, Francis Bacon, Paul Klee und Alberto Giacometti.
  • Die Stiftung von Sara Hildén verwaltet außerdem die Kunstsammlung des finnischen Grafik-Künstlers Pentti Kaskipuro – mit Arbeiten aus den 1950er- bis in die 2000er-Jahre.
  • Als es 1979 eröffnet wurde, war das Museum das größte Kunstmuseum Finnlands und das erste in Tampere, das speziell als Kunstmuseum gebaut wurde.

Geschichte

1905

Sara Hildén, 1905 in Tampere geboren, war eine erfolgreiche Modeschaffende, die in den 1940er- und 1950er-Jahren eine Leidenschaft für zeitgenössische Kunst entwickelte.

1961

1961 begann sie, eine Kunstsammlung zusammenzustellen, die durch ihre unternehmerischen Aktivitäten finanziert wurde – daraus entstand 1962 die Sara Hildén Stiftung.

1979

Das Museum eröffnete 1979 zunächst in einem eigens gestalteten Gebäude neben dem Vergnügungspark Särkänniemi.

Damals war es das größte Kunstmuseum Finnlands und das erste speziell als Kunstmuseum geplante in Tampere.

Im Laufe der Zeit wurde die Sammlung um bedeutende finnische und internationale Werke der Moderne und der Gegenwart erweitert.

In den 2020er-Jahren wurde ein neues Museumsgebäude beauftragt, um die Präsenz der Institution in Tampere weiter auszubauen.

Ortsführer

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Haupthallen der Ausstellung1979
Architekt Pekka Ilveskoski

Diese miteinander verbundenen Galerien zeigen die Kernsammlung mit Fokus auf die finnische Moderne der 1960er- und 1970er-Jahre sowie auf internationale moderne und zeitgenössische Werke. Die Beleuchtung und die Raumaufteilung wurden sorgfältig so konzipiert, dass sie die Kunstwerke optimal ergänzen.

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Skulpturenpark1979

Der Skulpturenpark liegt direkt neben dem Museumsgebäude und zeigt etwa zwanzig Skulpturen aus der Sammlung. So entsteht ein Kunstgenuss im Freien – mit Blick auf den Näsijärvi-See.

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Ausstellung zu Pentti Kaskipuro
Pentti Kaskipuro

Eine spezielle Ausstellung, die das umfangreiche Werk des finnischen Grafik-Künstlers Pentti Kaskipuro in den Mittelpunkt stellt – von seiner Produktion aus den 1950er-Jahren bis in die frühen 2000er-Jahre.

Kontakt

Telefon: 03 56543500