
Nationalpark Pallas-Yllästunturi
Lappi
Der Nationalpark Pallas-Yllästunturi liegt in Lappland, Finnland, und ist der drittgrößte Nationalpark des Landes. Er umfasst 1.023 Quadratkilometer. Er erstreckt sich über die Gemeinden Enontekiö, Kittilä, Kolari und Muonio und prägt eine rund 100 Kilometer lange Kette abgerundeter Fell-Berggipfel sowie ausgedehnte nördliche Taigawälder. Der höchste Gipfel des Parks ist Taivaskero auf den Pallas-Fells, 809 Meter über dem Meeresspiegel. Die Landschaft ist ein Überbleibsel eines uralten, gefalteten Gebirgszuges, der vor etwa drei Milliarden Jahren entstand. Heute ist er zu sanften, abgerundeten Erhebungen geformt, die „keros“ genannt werden. Die geologische Vielfalt ist groß: Gesteine aus alten Vulkanen und Sedimentschichten – unter anderem Quarzit und Amphibolit – sind vertreten. Der Nationalpark gehört zum Natura-2000-Netzwerk und umfasst die Schutzgebiete Pallas-Ounastunturi und Ylläs-Aakenus. Mit mehr als einer halben Million Besuchern pro Jahr ist er der meistbesuchte Nationalpark Finnlands. Viele schätzen die beeindruckenden Ausblicke, das weit verzweigte Netz an Wanderwegen und Ski-Loipe sowie die gut gepflegte, sichere Umgebung. Der Park bietet ganzjährig Aktivitäten wie Wandern, Skifahren und Naturbeobachtung – ein Muss für alle, die arktische Wildnis und nordische Landschaften lieben.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Nationalpark Pallas-Yllästunturi hängt von deinen Interessen ab: Im Sommer gibt es endlose Tageshelle und jede Menge Möglichkeiten zum Wandern, während der Winter hervorragende Bedingungen für Langlauf und das Beobachten der Nordlichter bietet. In der Hauptsaison empfiehlt es sich, geführte Touren oder spezielle Aktivitätspässe im Voraus zu buchen. Besucher können von Rabatten für Schüler/Studierende, Senioren und Gruppen profitieren. Der Park ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln über nahegelegene Orte wie Muonio und Kittilä erreichbar – dort findest du ebenfalls Unterkünfte und Serviceangebote. Zieh dich angemessen an, um wechselhaftes Wetter auszugleichen, und bereite dich auf Bedingungen in abgelegener Wildnis vor.
Interessante Fakten
- •Der Nationalpark Pallas-Yllästunturi ist der drittgrößte Nationalpark Finnlands und umfasst 1.023 Quadratkilometer.
- •Der Park hat eine rund 100 Kilometer lange Fell-Kette – einschließlich des höchsten Gipfels Taivaskero mit 809 Metern.
- •Die Fell-Landschaften sind Überreste eines alten Gebirgszuges, der vor etwa drei Milliarden Jahren entstand.
- •Es ist der meistbesuchte Nationalpark in Finnland: Laut den erfassten Zahlen kommen jährlich über 540.000 Besucher.
- •Der Park umfasst Natura-2000-Schutzgebiete: Pallas-Ounastunturi und Ylläs-Aakenus.
- •Die Landschaft des Parks wurde durch die letzte Eiszeit geformt – mit Moränen, Rücken und Dünen als Spuren.
Geschichte
Das Gebiet von Pallas-Yllästunturi wurde über Milliarden von Jahren geprägt – seine Bergkette entstand aus einem uralten gefalteten Gebirgszug, der etwa vor drei Milliarden Jahren entstand.
Die abgerundeten Fell-Gipfel sind erodierte Überreste dieses alten Gebirges.
Der Nationalpark wurde eingerichtet, um diese einzigartigen geologischen Formationen, die nördlichen Taigawälder und die arktische Wildnis-Umgebung zu schützen.
Im Laufe der Zeit wurden die Grenzen so festgelegt, dass auch bedeutende natürliche Lebensräume sowie Natura-2000-Schutzgebiete eingeschlossen sind.
Heute ist der Nationalpark der meistbesuchte Nationalpark Finnlands – ein Zeichen für seine Bedeutung für Naturschutz und Outdoor-Freizeit.
Ortsführer
Gipfel Taivaskero
Der höchste Gipfel der Pallas-Fells liegt bei 809 Metern. Er bietet Panoramablicke auf die umliegende Wildnis und ist ein hervorragender Aussichtspunkt für Fotografie und Naturbeobachtung.
Pallas-Fell-Kette~3 Milliarden Jahre (geologischer Ursprung)
Eine durchgehende Bergkette, die sich über fast 100 Kilometer durch den Park zieht. Abgerundete Gipfel entstanden durch uralte geologische Prozesse – ideal zum Wandern und Skifahren.
Taigawälder
Weite nördliche Taigawälder bedecken weite Teile des Parks. Sie werden von Nadelbäumen geprägt, die auf Moränenböden wachsen – Überreste der Böden, die von den Gletschern der letzten Eiszeit hinterlassen wurden.
Kontakt
Telefon: 020 6397039