Plaza de María Pita

Galicia

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Die Plaza de María Pita ist der Hauptplatz der Stadt A Coruña in Galicien und bildet das soziale sowie administrative Zentrum der Stadt. Entworfen vom Architekten Juan de Ciórraga im Jahr 1877, nachdem die alten Stadtmauern abgerissen worden waren, verbindet der Platz die historische Altstadt mit dem Fischerviertel. Die große rechteckige Fläche umfasst mehr als 10.000 Quadratmeter. Sie wird von Gebäuden mit Arkaden gesäumt, die mit typischen galicischen Galerien ausgestattet sind. Das Rathaus befindet sich im Palacio de María Pita und dominiert eine Seite des Platzes. Krönendes Element ist die Statue von María Pita, einer lokalen Heldin, die im 16. Jahrhundert eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Stadt spielte. Sie wurde 1998 mit Blick auf das Rathaus aufgestellt. In den umliegenden Arkaden finden sich zahlreiche Bars, Cafés und Restaurants; 2002 wurden verglaste Terrassen ergänzt, was eine Debatte über ihre Auswirkungen auf die historische Optik auslöste. 1987 wurde der Platz für Fußgänger umgestaltet – mit dem Bau eines unterirdischen Parkplatzes und eines Tunnels –, wodurch seine Bedeutung als öffentlicher Treffpunkt weiter wuchs. Bis heute ist er ein Mittelpunkt für städtische Veranstaltungen und das alltägliche gesellschaftliche Leben in A Coruña.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Plaza de María Pita ist im Frühling und Sommer, wenn die Terrassen im Freien geöffnet sind und das Wetter ideal für einen Spaziergang ist. Gäste sollten unbedingt die umliegenden Arkaden erkunden, um regionale Küche zu probieren, und gelegentliche kulturelle Veranstaltungen besuchen, die auf dem Platz stattfinden. Tickets im Voraus sind in der Regel nicht nötig, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt. Nahe Attraktionen wie das Rathaus bieten jedoch mitunter geführte Touren an, für die eine Buchung erforderlich sein kann. Beachten Sie: Die verglasten Terrassen sind teils stark diskutiert worden – wer sich für Architektur interessiert, sollte den Platz daher am besten aus unterschiedlichen Blickwinkeln ansehen.

Interessante Fakten

  • Der Platz hat eine Fläche von mehr als 10.000 Quadratmetern und zählt damit zu den größten öffentlichen Plätzen in Galicien.
  • Die Statue von María Pita, die 1998 aufgestellt wurde, ehrt die Frau, die im 16. Jahrhundert die berühmte Verteidigung von A Coruña gegen englische Truppen anführte.
  • 1987 wurde die Plaza für Fußgänger umgestaltet. Dazu gehörte der Bau eines unterirdischen Parkplatzes und eines Tunnels, um die Erreichbarkeit zu verbessern und den Platz für die öffentliche Nutzung zu erhalten.
  • Im Jahr 2002 wurden unter den Arkaden verglaste Terrassen teils kontrovers ergänzt, was eine Debatte über den Einfluss auf das historische Erscheinungsbild des Platzes auslöste.

Geschichte

1877

Die Plaza de María Pita wurde 1877 von Juan de Ciórraga geplant, nachdem die Stadtmauern von A Coruña abgerissen worden waren, um die Wege zwischen der Altstadt und dem Viertel Pescadería zu verbessern.

Zunächst trug sie mehrere Namen, darunter Plaza de Alesón, Libertad und Derribo.

1936

1936 wurde der Platz gepflastert und später in den 1950er-Jahren unter Bürgermeister Alfonso Molina asphaltiert.

1987

Parken wurde im folgenden Jahrzehnt erlaubt, bis der Platz 1987 für Fußgänger umgestaltet wurde – im Zuge dessen entstanden ein unterirdischer Parkplatz und ein Tunnel.

1998

Die Statue der María Pita, der gefeierten Stadtlegende, wurde 1998 aufgestellt und festigte damit die Identität des Platzes als Hommage an die lokale Geschichte und den bürgerlichen Stolz.

Ortsführer

1
Palacio de María Pita (Rathaus)19. Jahrhundert
Juan de Ciórraga (Architekt)

Das historische Rathausgebäude auf einer Seite des Platzes, bekannt als Palacio de María Pita, ist das Verwaltungszentrum von A Coruña. Es ist ein architektonisches Highlight mit seiner imposanten Fassade und prägt entscheidend die Identität des Platzes.

2
Statue von María Pita1998

Eine markante Bronzestatue von María Pita, der Heldin, die A Coruña 1589 gegen Angriffe der Engländer verteidigte, steht dem Rathaus zugewandt. Die Statue wurde 1998 installiert und steht für Stolz und Widerstand der Region.

3
Arkadenhäuser und Galerien19. Jahrhundert

Der Platz wird auf drei Seiten von Arkadenhäusern mit traditionellen galicischen Galerien eingefasst – verglaste bzw. eingeschlossene Balkone, wie sie typisch für die Architektur der Region sind. In diesen Gebäuden befinden sich verschiedene Cafés, Bars und Restaurants, die sich unter ihren Arkaden erstrecken.