Hängende Häuser von Cuenca

Hängende Häuser von Cuenca

Castilla-La Mancha

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Die Hängenden Häuser von Cuenca, lokal bekannt als Casas Colgadas, sind eine bemerkenswerte Gruppe mittelalterlicher Bauten, die sich spektakulär auf den felsigen Klippen der Schlucht des Río Huécar in Cuenca, Spanien, aufragen. Ursprünglich wurden diese Häuser zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert errichtet und verfügen über charakteristische Holz-Balkone, die weit über die steile Schlucht hinausragen und so ein atemberaubendes architektonisches Schauspiel schaffen. Historisch waren solche Häuser am Ostrand von Cuenca verbreitet, doch heute sind nur noch wenige erhalten. Die bekannteste Gruppe umfasst drei Gebäude, darunter die Casa de la Sirena sowie die beiden Casas de los Reyes. Im Laufe der Jahrhunderte hatten die Bauwerke unterschiedliche Funktionen – von privaten Wohnhäusern bis hin zu Ratsgebäuden – und beherbergten seit den 1960er-Jahren vor allem das Spanische Museum für Abstrakte Kunst. Mehrere Renovierungen wurden durchgeführt, insbesondere in den 1920er-Jahren sowie eine bedeutende Restaurierung im Jahr 1966, um die statische Substanz der Gebäude zu bewahren. Die Casas Colgadas trugen gemeinsam mit dem gotischen Dom von Cuenca dazu bei, dass die Stadt 1996 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde. Heute stehen sie als Symbol für das reiche kulturelle Erbe von Cuenca und bieten Besuchern einen einzigartigen Einblick in die mittelalterliche Stadtkultur – kombiniert mit moderner künstlerischer Ausdruckskraft.

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Tipp: Besucher sollten die Hängenden Häuser am besten im Frühling oder Herbst erkunden: dann ist das Wetter angenehm und es gibt weniger Gedränge. Es wird empfohlen, Tickets für das Spanische Museum für Abstrakte Kunst im Inneren der Casas Colgadas im Voraus zu buchen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Ermäßigungen sind möglicherweise für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen verfügbar. Die Anlage ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Innenstadt Cuencas erreichbar, und geführte Touren liefern eine spannende historische Einordnung. Abendbesuche bieten spektakuläre Ausblicke auf die beleuchteten Häuser und die Schlucht des Río Huécar.

Interessante Fakten

  • Die Hängenden Häuser gehören zu den wenigen verbliebenen Beispielen dieses einst in Cuenca verbreiteten Hang- bzw. Felsrand-Baustils.
  • Sie wurden in einem detaillierten Panorama von 1565 durch Anton van den Wyngaerde dargestellt, was ihre historische Bedeutung unterstreicht.
  • In den Gebäuden befindet sich das Spanische Museum für Abstrakte Kunst, das in den 1960er-Jahren gegründet und 2016 erweitert wurde.
  • Die Casas Colgadas trugen zur UNESCO-Welterbe-Ernennung von Cuenca im Jahr 1996 bei.
  • Ursprünglich gehörten zu den Häusern außerdem ein Mesón (traditionelles Restaurant) bis ins späte 20. Jahrhundert.

Geschichte

Die Hängenden Häuser reichen mindestens bis ins 15.

Jahrhundert zurück, wobei einige Quellen ihren Ursprung sogar bis ins 13.

Jahrhundert angeben.

1565

Berühmt wurden sie durch eine 1565 entstandene Panoramazeichnung von Cuenca des flämischen Künstlers Anton van den Wyngaerde.

Im Laufe der Zeit ging die Zahl solcher Häuser durch Verfall und städtische Veränderungen zurück; nur wenige überlebten bis ins 20.

Jahrhundert.

1966

Große Renovierungen fanden in den 1920er-Jahren statt und erneut im Jahr 1966 – letzteres zusammen mit der Eröffnung des Spanischen Museums für Abstrakte Kunst in den Gebäuden.

2016

2016 wurde der Ort als Monumento Bien de Interés Cultural (Bien de Interés Cultural) eingestuft, was seine kulturelle Bedeutung weiter festigte.

Ortsführer

1
Casa de la Sirena13th-15th centuries

Eines der drei Hauptgebäude der Hängenden Häuser – besonders bekannt für seine hölzernen Balkone, die über die Schlucht des Río Huécar hinausragen. Es steht exemplarisch für die mittelalterliche Profanarchitektur und ist Teil des Spanischen Museums für Abstrakte Kunst.

2
Casas de los Reyes13th-15th centuries

Die beiden nebeneinanderliegenden Hängenden Häuser, bekannt als Casas de los Reyes, bieten ähnliche vorstehende Balkone und traditionelle historische Bauweise. Sie gehören zum Kern des Ensembles und des Museums-Komplexes.

3
Spanisches Museum für Abstrakte Kunst1960s (establishment), 2016 (expansion)
Fundación Juan March

Im Inneren der Hängenden Häuser gelegen, zeigt dieses Museum Werke bedeutender spanischer abstrakter Künstlerinnen und Künstler – von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Es wurde in den 1960er-Jahren gegründet und 2016 erweitert.

Kontakt

Telefon: 969 21 29 83