
César-Manrique-Stiftung
Canarias
Die César-Manrique-Stiftung in Tahíche auf der Insel Lanzarote ist eine private Kultureinrichtung, die sich der Bewahrung und Förderung des Schaffens des renommierten kanarischen Künstlers César Manrique widmet. Untergebracht in Manriques ehemaligem Wohnhaus, fungiert die Stiftung als Museum mit zwei großen Schwerpunkten: zeitgenössische Kunst aus der Künstlergeneration von Manrique sowie eine repräsentative Sammlung von Manriques eigenen Werken. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Highlight: Es wurde auf einem Lavastrahl errichtet, der von den vulkanischen Ausbrüchen des 18. Jahrhunderts stammt, und es umfasst Räume, die in vulkanischen Blasen gebaut wurden – ganz im Sinne von Manriques Philosophie, Architektur mit der Natur zu verbinden. Die Stiftung setzt sich für nachhaltigen Tourismus und den Schutz der Umwelt ein und führt Manriques Engagement fort, die natürliche Schönheit Lanzarotes und die traditionelle Architektur zu bewahren. Besucher können die harmonische Verbindung von Kunst, Architektur und vulkanischer Landschaft entdecken, die Manriques Vermächtnis prägt – und bekommen Einblicke in seinen Einfluss auf die moderne spanische Kunst sowie in seine Hingabe an den ökologischen Erhalt.
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Tipp: Besuchen Sie die Stiftung unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden und ein persönlicheres Erlebnis zu genießen. Die Anlage ist täglich von 10:00 bis 17:30 geöffnet, der letzte Ticketverkauf erfolgt um 17:00. Es empfiehlt sich, die Tickets im Voraus zu kaufen – besonders in der Hauptsaison. Kombitickets gibt es für den Zugang zur Stiftung in Tahíche und zum Casa-Museo in Haría; so erhalten Sie einen umfassenderen Blick auf Manriques Leben und Werk. Kinder im Alter von 7–12 Jahren zahlen ermäßigte Eintrittspreise – bringen Sie dafür bitte einen Nachweis für den Rabatt mit. Die Stiftung schließt am 1. Januar.
Interessante Fakten
- •Das Stiftungsgebäude steht auf einem Lavastrahl aus dem 18. Jahrhundert und umfasst Räume, die in vulkanische Blasen integriert wurden.
- •César Manrique war maßgeblich daran beteiligt, die touristische Entwicklung auf Lanzarote zu steuern, um sein natürliches und architektonisches Erbe zu bewahren.
- •2019 wurde der wichtigste Flughafen Lanzarotes anlässlich des 100. Geburtstags von César Manrique zu seinen Ehren umbenannt.
- •Die Stiftung beherbergt zwei bedeutende Sammlungen: zeitgenössische Kunst aus Manriques Generation sowie eine umfangreiche Sammlung von Manriques eigenen Werken.
Geschichte
Die César-Manrique-Stiftung wurde am 27.
März 1992 eingeweiht – sechs Monate vor dem Tod des Künstlers – in Manriques ehemaligem Wohnhaus in Tahíche.
Das Gebäude wurde ursprünglich auf Lavaflüssen errichtet, die zwischen 1730 und 1736 bei Ausbrüchen entstanden, und Manrique machte daraus ein Kulturzentrum, das seine architektonische Idee widerspiegelt, natürliche vulkanische Formationen mit menschlichem Wohnen zu verbinden.
Seit ihrer Gründung hat sich die Institution darauf konzentriert, Manriques künstlerisches Erbe zu bewahren und ein Umweltbewusstsein zu fördern – ganz im Sinne seines lebenslangen Engagements gegen den Hochhausausbau und für nachhaltigen Tourismus auf Lanzarote.
Ortsführer
Das Stiftungsgebäude18. Jahrhundert (Lavastrahl), renoviert im 20. Jahrhundert
Manriques ehemaliges Zuhause wurde in ein Museum umgewandelt und zeigt die einzigartige Verbindung von Architektur mit der vulkanischen Natur – unter anderem Räume innerhalb vulkanischer Blasen sowie eine traditionelle Gestaltung im Inselstil.
Sammlung zeitgenössischer Kunst20. Jahrhundert
Eine Sammlung von Kunstwerken aus dem Umfeld von Manriques Zeitgenossen – sie zeigt das künstlerische Umfeld seiner Generation und liefert zugleich Kontext für sein eigenes Werk.
Manriques Kunstsammlung20. Jahrhundert
Repräsentative Werke von César Manrique selbst – sie zeigen seine Entwicklung von Informel und abstrakter Kunst hin zu architektonischen Projekten, die sich auf Nachhaltigkeit und Natur fokussieren.
Kontakt
Telefon: 928 84 31 38