
Cueva de los Verdes
Canarias
Cueva de los Verdes ist ein bemerkenswerter Vulkangang (Lavatunnel) in der Gemeinde Haría auf der Insel Lanzarote, Kanarische Inseln, Spanien. Er entstand vor ungefähr 25.000 Jahren durch Lavaflüsse vom Vulkan Corona und erstreckt sich rund sieben Kilometer – vom Vulkan bis zur Küste – und verläuft anschließend auch unter Wasser weiter in den Tunnel of Atlantis. Die Decke der Höhle ist an etwa 20 Stellen eingestürzt und hat dabei natürliche Grotten geschaffen, die lokal als jameos bekannt sind. Zwei Kilometer der Höhle wurden in den 1960er-Jahren für Besucher ausgebaut und bieten bunte Beleuchtung, die die beeindruckenden vulkanischen Formationen besonders hervorhebt. Historisch diente die Höhle den Einheimischen als Versteck, während sie sich vor Piratenangriffen in Sicherheit brachten. Das Gelände umfasst zudem einen einzigartigen Konzertsaal nahe dem Eingang mit Platz für bis zu 500 Besucher, berühmt für seine Akustik. Die Höhle gehört zum geschützten Naturdenkmal Malpaís de la Corona und enthält sehenswerte Besonderheiten wie Stalaktiten und Markierungen von Lavaflüssen.
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Tipp: Besuchen Sie die Höhle am Morgen oder am späten Nachmittag, um Menschenmengen zu vermeiden und im Inneren kühlere Temperaturen zu genießen. Es empfiehlt sich, vorab Tickets zu kaufen, besonders in der Hochsaison, damit Sie einen Platz bekommen. Die Höhle bietet geführte Touren mit beleuchteten Darstellungen, die die Sicht auf die vulkanischen Formationen deutlich verbessern. Ermäßigungen sind möglicherweise für Kinder, Senioren und Gruppen verfügbar. Tragen Sie bequeme Schuhe und nehmen Sie eine leichte Jacke mit, da es im Inneren ganzjährig angenehm kühl bleibt.
Interessante Fakten
- •Die Höhle erstreckt sich rund 7 Kilometer vom Vulkan bis zur Küste, einschließlich 1,5 Kilometer unter Wasser, die als Tunnel of Atlantis bekannt sind.
- •In der Höhle gibt es natürliche Grotten, die jameos heißen und durch Decken-Einstürze an etwa 20 Stellen entstanden sind.
- •Der Konzertsaal in der Höhle bietet Platz für bis zu 500 Menschen und ist vor allem für seine hervorragende Akustik bekannt.
- •Die Höhle diente in früheren Jahrhunderten als Zufluchtsort für Einheimische, um sich vor Piratenangriffen zu schützen.
- •Die Beleuchtung der Höhlenwände mit farbigen Lichtern wurde in den 1960er-Jahren installiert, um das Besuchererlebnis zu verbessern.
Geschichte
Der Lavatunnel Cueva de los Verdes entstand vor rund 25.000 Jahren während eines Ausbruchs des Vulkans Corona.
Über Jahrtausende schufen die Lavaflüsse einen langen unterirdischen Tunnel, bei dem durch natürliche Einstürze Grotten entstanden, die jameos genannt werden.
Historisch wurde die Höhle von den Einheimischen als Zufluchtsort genutzt, um sich vor Berber-Piratenüberfällen zu schützen.
1964 wurde die Höhle für den Tourismus erschlossen – unter anderem mit dem Einbau farbenfroher Beleuchtung und der Schaffung eines Konzertsaals.
Heute gehört die Anlage zum geschützten Monumento Natural del Malpaís de la Corona und wird als Kultur- und Naturerbestätte verwaltet.
Ortsführer
Die Jameos
Natürliche Grotten, die dort entstanden sind, wo die Decke des Höhlengangs eingestürzt ist – mit einzigartigen vulkanischen Formationen und spektakulären Räumen im Lavatunnel.
Konzertsaal1960s
Ein speziell gestaltetes Auditorium nahe dem Eingang und Ausgang der Höhle, das etwa 500 Menschen fasst. Es wird für musikalische Aufführungen genutzt und macht sich dabei die natürliche Akustik der Höhle zunutze.
Lavatunnel und Tunnel of Atlantis~25,000 years ago
Der Haupt-Vulkantunnel entstand durch uralte Lavaflüsse, die sich unterirdisch und unter dem Meer hindurch erstrecken. Er steht beispielhaft für einen der längsten Vulkantunnel der Kanarischen Inseln.