
Museo de Bellas Artes de Asturias
Asturias, Principado de
Das Museum der Bildenden Künste von Asturien in Oviedo (Spanien) ist in drei historischen Gebäuden untergebracht: dem Palacio de Velarde, dem Haus von Oviedo-Portal und dem Haus von Solís-Carbajal. Per königlichem Dekret wurde es 1844 gegründet und 1980 eröffnet. Das Museum bewahrt eine umfangreiche Sammlung von fast 15.000 Werken auf – darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Kupferstiche und Kunstgewerbe. Im Mittelpunkt stehen spanische Künstler, vor allem aus Asturien, ergänzt durch bedeutende italienische und flämische Maler. Zu den Highlights zählen Werke von Francisco de Goya, El Greco, Pablo Picasso und Rubens sowie wichtige mittelalterliche Retabel und barocke Gemälde. Nach einer großen Erweiterung, die 2015 abgeschlossen wurde, verdoppelte sich die Ausstellungsfläche: Hinzu kam zudem eine markante Fassade mit Blick auf den Platz vor der Kathedrale von Oviedo. Besucher können sowohl Dauer- als auch Sonderausstellungen genießen, außerdem kulturelle Workshops und Filmreihen – alles bei freiem Eintritt. Die gelungene Mischung aus historischer Architektur und vielfältigen Kunstsammlungen macht das Museum zu einem kulturellen Ankerpunkt im Fürstentum Asturien.
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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden und die Dauer- sowie die Sonderausstellungen in Ruhe zu erleben. Der Eintritt ist frei – für die aktuellen Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen sollten Sie jedoch die offizielle Website des Museums prüfen. Eine vorherige Ticketbuchung ist nicht nötig, aber eine Teilnahme am Programm „Friends of the Museum“ kann zusätzliche Vorteile bieten. Die beste Reisezeit sind Frühling bis Herbst, wenn das kulturelle Leben der Stadt besonders lebendig ist.
Interessante Fakten
- •Das Museum beherbergt eines von nur drei bekannten vollständig erhaltenen Apostelzyklen von El Greco, genannt Apostolado de Oviedo.
- •Zur Sammlung gehören bedeutende mittelalterliche Retabel aus Katalonien und Mallorca.
- •Die Erweiterung des Museums verzögerte sich durch den Fund römischer und mittelalterlicher archäologischer Überreste während der Bauarbeiten.
- •Es zeigt Werke renommierter spanischer Maler wie Francisco de Goya und Juan Carreño de Miranda sowie italienische und flämische Meister.
- •Im Jahr 2017 wurde die Sammlung um 33 bedeutende Werke ergänzt, die von Plácido Arango Arias gespendet wurden.
Geschichte
Das Museum der Bildenden Künste von Asturien wurde 1844 per königlichem Dekret ins Leben gerufen, offiziell jedoch am 19.
Mai 1980 eröffnet – auf Basis der Kunstsammlung der ehemaligen Provinz Oviedo.
Die anfängliche Sammlung wurde gerettet und katalogisiert von Emilio Marcos Vallaure und seinem Mitarbeiter Toto Castañón, die viele verlorene oder in Vergessenheit geratene Werke wiederentdeckten.
2015, nach acht Jahren Renovierung, die durch archäologische Funde unterbrochen wurden, verdoppelte das Museum seine Größe durch eine Erweiterung, die vom Architekten Francisco Beloqui Mangado entworfen wurde.
Dabei entstand eine neue Fassade mit Blick auf den Platz der Kathedrale.
Finanziert wird das Museum derzeit von der regionalen Regierung von Asturien und der Stadt Oviedo.
Ortsführer
Palacio de Velarde
Dieser historische Palast beherbergt den Raum für die temporären Ausstellungen des Museums sowie einen bedeutenden Teil der ständigen Sammlung – darunter mittelalterliche Retabel, flämische Gemälde aus dem 16. Jahrhundert und Meisterwerke von El Greco, Berruguete, Zurbarán, Murillo und Goya. Außerdem finden sich hier herausragende Arbeiten asturischer Maler sowie eine Sammlung barocker Gemälde.
House of Oviedo-Portal
Eines der drei Gebäude, die das Museumsensemble bilden, trägt das Haus von Oviedo-Portal zu historischer Architektur und Ausstellungsfläche bei und ergänzt die Sammlungen, die im Palacio de Velarde sowie im Haus von Solís-Carbajal zu sehen sind.
Kontakt
Telefon: 985 21 30 61