Leuchtturm von Port Said

Leuchtturm von Port Said

Būr Sa‘īd

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Der Leuchtturm von Port Said wurde 1869 fertiggestellt, kurz bevor der Suezkanal eröffnet wurde, und gilt als eines der bedeutendsten architektonischen Wahrzeichen Ägyptens. Er wurde vom französischen Ingenieur François Coignet entworfen und ist ein früher Vorreiter für den Einsatz von bewehrtem Beton – damals eine völlig neue Technik. Der achteckige Turm ragt 56 Meter in die Höhe und wurde gebaut, um Schiffe bei der Durchfahrt durch den neu eröffneten Kanal zu leiten. Da vor Ort kaum Stein verfügbar war, wurde beim Bau auf Beton gesetzt, der mit Eisenbändern verstärkt wurde – damit zählt der Leuchtturm zu den ersten großflächigen Anwendungen dieser Methode. Ausgestattet war er mit einer elektrischen Lichtbogenlampe, die für ein gleichmäßiges Blinklicht sorgte und so die Sicherheit auf See erhöhte. Er spiegelt den kosmopolitischen Geist von Port Said im 19. Jahrhundert wider, als die Stadt als internationaler Hafen aufblühte. Obwohl der Leuchtturm im späten 20. Jahrhundert stillgelegt wurde, bleibt er ein Symbol für das historische und maritime Erbe von Port Said – und zieht Besucher an, die sich für Technik, Geschichte und Architektur interessieren.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Leuchtturms von Port Said sind die kühleren Monate von Oktober bis April, um der intensiven Sommerhitze zu entgehen. Besucher sollten die lokalen Öffnungszeiten prüfen und geführte Touren in Betracht ziehen, die historischen Kontext vermitteln. Während der Leuchtturm selbst möglicherweise nur eingeschränkt zugänglich ist, bietet die Erkundung des umliegenden historischen Viertels viele spannende Einblicke in die kosmopolitische Vergangenheit der Stadt. In der Hauptsaison empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu kaufen oder Besuche zu arrangieren. Je nach Angebot können Rabatte für Schüler, Senioren oder Gruppen verfügbar sein – daher am besten vor Ort nachfragen.

Interessante Fakten

  • Er gehört zu den ersten großflächigen Bauwerken, die bewehrten Beton nutzen – eine Technik, die von François Coignet vorangetrieben wurde.
  • Der Leuchtturm wurde nur eine Woche vor der offiziellen Eröffnung des Suezkanals im Jahr 1869 fertiggestellt.
  • Dank der elektrischen Lichtbogenlampe war ein gleichmäßiges Blinklicht möglich – damals modernste Technik.
  • Die achteckige Form und die Höhe von 56 Metern machten ihn zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen: aus 40 Kilometern Entfernung auf See.

Geschichte

Der Leuchtturm von Port Said wurde in den späten 1860er-Jahren von Khedive Ismail in Auftrag gegeben – im Rahmen einer umfassenderen Initiative, Leuchttürme entlang der ägyptischen Mittelmeerküste zu errichten.

Der französische Ingenieur François Coignet erhielt den Auftrag, ihn zu entwerfen und zu bauen, wobei er die damals innovative Technik des bewehrten Betons einsetzte.

1869

Fertiggestellt im Jahr 1869, diente er als wichtige Navigationshilfe für Schiffe, die in den Suezkanal einlaufen.

Der Leuchtturm stand sinnbildlich für die Modernisierung Ägyptens unter Ismail und für die Bedeutung des Kanals als globale Seeroute.

Er blieb bis ins späte 20.

Jahrhundert in Betrieb – und markiert damit über ein Jahrhundert Seegeschichte.

Ortsführer

1
Hauptturm1869
François Coignet

Der Turm in Form eines achteckigen Prismas ist 56 Meter hoch und wurde aus Schichten von bewehrtem Beton errichtet, mit Eisen-Wandankern – ein Beispiel für fortschrittliches Ingenieurwesen im 19. Jahrhundert.

2
Laternenraum1869
François Coignet

Ganz oben im Turm befindet sich der Laternenraum, in dem die elektrische Lichtbogenlampe untergebracht war. Sie lieferte ein starkes und gleichmäßiges Blinklicht, um den Schiffsverkehr auf See zu leiten.

Kontakt

Telefon: 011 00080890