Cascada de las Lajas

Cascada de las Lajas

Los Ríos

85/10090 min

Das Heiligtum von Las Lajas ist eine bemerkenswerte katholische Minor-Basilika, die sich im Inneren der Schlucht des Río Guáitara in Ipiales, Kolumbien, befindet. Die Kirche wurde zwischen 1916 und 1949 im neogotischen Stil erbaut. Sie thront auf einer 50 Meter hohen Brücke, die sich über die Schlucht spannt, und ragt 100 Meter von der Unterseite aus empor. Sie ist der Seligen Jungfrau Maria geweiht – als Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz – und ist vor allem wegen einer farbenfrohen Darstellung der Madonna und des Kindes bekannt, die der Überlieferung nach ohne menschliches Zutun an der Felswand erschienen ist. Das Heiligtum zieht zahlreiche Pilger und Touristen an, inspiriert durch Berichte über eine marianische Erscheinung im Jahr 1754: Maria Mueses de Quiñones und ihre taubstumme Tochter Rosa suchten während eines Sturms Zuflucht und erlebten dabei eine Vision von der Jungfrau Maria an der Felswand der Schlucht. Der Ort hat sich von einem bescheidenen Schreins aus Stroh und Holz aus dem 18. Jahrhundert zu der beeindruckenden Backsteinkapelle und schließlich zur heutigen großen Basilika entwickelt. Die Architektur der Kirche, das wunderbare, in Stein eingefügte Bild sowie die dramatische Lage über der Schlucht des Río Guáitara machen die Stätte zu einem einzigartigen spirituellen und kulturellen Wahrzeichen in der Nähe der ecuadorianischen Grenze.

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Tipp: Am besten besucht man das Heiligtum tagsüber, um die neogotische Architektur und die dramatischen Ausblicke auf die Schlucht in vollen Zügen zu genießen. Pilger und Touristen sollten die Öffnungszeiten prüfen und – besonders in den Hauptzeiten der Wallfahrten – Tickets im Voraus kaufen oder an geführten Touren teilnehmen. Je nach Gruppengröße oder für religiöse Besucher können Ermäßigungen verfügbar sein. Aufgrund des schluchtartigen Geländes und des Zugangs über die Brücke werden bequeme Schuhe empfohlen.

Interessante Fakten

  • Das Heiligtum ist auf einer 50 Meter hohen Brücke gebaut, die die Schlucht des Río Guáitara überspannt.
  • Die farbenfrohe Darstellung der Madonna und des Kindes gilt bei den Gläubigen als wundersam entstanden – direkt in der Felswand selbst.
  • Papst Pius XII. gewährte 1951 ein apostolisches Dekret zur Krönung des Bildes, und 1954 wurde die Kirche zur Minor-Basilika erklärt.
  • Das Heiligtum ist ein bedeutender Wallfahrtsort für Katholiken aus Kolumbien und Ecuador – wegen der Nähe zur Grenze und seines wundersamen Rufs.
  • Der Name „Laja“ bezieht sich auf die flachen Sedimentgesteinsplatten, die für das Gebiet der Schlucht typisch sind.

Geschichte

1754

Das Heiligtum von Las Lajas entstand nach einer gemeldeten marianischen Erscheinung im Jahr 1754.

Maria Mueses de Quiñones und ihre Tochter Rosa suchten während eines Sturms Schutz und sahen dabei eine Vision der Jungfrau Maria an der Felswand der Schlucht.

Der erste Schrein wurde kurz danach, Mitte des 18.

Jahrhunderts, aus Stroh und Holz errichtet.

1795

Dies wurde 1795-96 durch eine Backsteinkapelle ersetzt, und bis 1802 wurde ein größerer Schrein gebaut.

Eine Brücke, die die Kirche über die Schlucht hinweg verbindet, wurde im 19.

Jahrhundert errichtet.

1916

Die heutige neogotische Kirche wurde von 1916 bis 1949 erbaut, finanziert von lokalen Gläubigen, und in der Mitte des 20.

Jahrhunderts per päpstlichem Dekret zur Minor-Basilika erhoben.

Ortsführer

1
Hauptbasilika1916-1949
Lucindo Maria Espinosa Medina

Das neogotische Kirchengebäude, das zwischen 1916 und 1949 errichtet wurde, mit spitz zulaufenden Bögen, Fenstern mit Glasmalerei und detailreicher Steinverarbeitung, die sich harmonisch in die dramatische Umgebung der Schlucht einfügen.

2
Die Brücke19th century (original bridge), current structure built alongside basilica

Eine 50 Meter hohe Brücke, die die Basilika trägt und sie mit der gegenüberliegenden Seite der Schlucht des Río Guáitara verbindet. So ermöglicht sie den Zugang und verstärkt die einzigartige architektonische Anziehungskraft des Heiligtums.

3
Wundersames Bild an der FelswandReported apparition circa 1754

Eine farbenfrohe Darstellung der Madonna und des Kindes, mehrere Fuß tief in die Felswand der Schlucht eingelassen. Man glaubt, dass sie göttlichen Ursprungs ist, und sie bildet den Mittelpunkt der Wallfahrten.