Das Kunstmuseum Fünen

Das Kunstmuseum Fünen

Syddanmark

70/10090 min

Das Kunstmuseum Fünen in Odense, Dänemark, ist eine bedeutende Kunstinstitution, die sich auf dänische Kunst spezialisiert hat – über 250 Jahre hinweg, von der Dänischen Goldenen Zeit bis zur Moderne. Das Museum wurde 1885 gegründet und befindet sich in einem neoklassizistischen Gebäude, das von Emil Schwanenflügel entworfen wurde. Es besitzt einen Tempelgiebel und einen Fries mit Szenen aus der Geschichte Dänemarks sowie aus der nordischen Mythologie. Zur Sammlung gehören wichtige Werke renommierter dänischer Künstler wie Jens Juel, Dankvart Dreyer, P.S. Krøyer und H.A. Brendekilde – ebenso wie moderne Künstler wie Harald Giersing und Vilhelm Lundstrøm. Außerdem beherbergt das Museum eine bedeutende Sammlung von konkreter und konstruktivistischer Kunst, die seine Spezialisierung auf diese Strömungen widerspiegelt. Heute ist das Kunstmuseum Fünen Teil des größeren Kulturkomplexes Brandts, der Bildende Kunst, Fotografie und Medienkunst über mehrere Etagen in einem historischen Fabrikgebäude für Textilien vereint. Das Museum bietet zudem Wechselausstellungen und Bildungsprogramme an und zieht jährlich rund 90.000 Besucher an. Durch seine Lage im kulturellen Zentrum von Odense ist es für Kunstliebhaber ein wichtiger Anlaufpunkt – besonders für alle, die sich für dänische und internationale Bildkultur interessieren.

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Tipp: Besuchen Sie das Kunstmuseum Fünen unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden, und überlegen Sie, Tickets für Sonderausstellungen im Voraus zu kaufen. Das Museum bietet Bildungsprogramme, hat ein Café und einen besonderen Kunstbuchladen. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach den aktuellen Ausstellungen und Öffnungszeiten.

Interessante Fakten

  • Das Museumsgebäude verfügt über einen dekorierten Fries mit Szenen aus der dänischen Geschichte und der nordischen Mythologie.
  • Es beherbergt eine der größten Sammlungen Dänemarks an konkreter und konstruktivistischer Kunst.
  • Das Museum ist Teil der Brandts Klædefabrik, eines Kulturkomplexes in einer ehemaligen Textilfabrik.
  • Es zieht jährlich etwa 90.000 Besucher an.
  • Zur Sammlung gehören wichtige Werke von P.S. Krøyer, Jens Juel und H.A. Brendekilde.

Geschichte

1885

Das Kunstmuseum Fünen wurde 1885 gegründet und hieß zunächst „The Museum of Funen Diocese“.

1883

Das neoklassizistische Gebäude wurde 1883–84 unter Architekt Emil Schwanenflügel errichtet.

Im Laufe der Zeit erweiterte das Museum seine Sammlung um dänische Kunst vom 18.

Jahrhundert bis zur Moderne – mit besonderem Fokus auf konkrete und konstruktivistische Kunst.

2013

Im Jahr 2013 fusionierte es mit anderen Institutionen zum einheitlichen Brandts Kunstmuseum, das sich in der historischen Brandts Klædefabrik befindet: einer ehemaligen Textilfabrik, die in den 1980er-Jahren renoviert wurde, um mehrere kulturelle Einrichtungen zu beherbergen.

Diese Fusion stärkte die Rolle des Museums als bedeutende kulturelle Anlaufstelle in Odense und auf Fünen.

Ortsführer

1
Neoklassizistisches Gebäude1883–1884
Emil Schwanenflügel

Das stattliche neoklassizistische Gebäude des Museums, 1884 fertiggestellt, besitzt einen Tempelgiebel und einen Fries mit Motiven aus der dänischen Geschichte und der nordischen Mythologie – entworfen unter Architekt Emil Schwanenflügel.

2
Dauerausstellung: 250 Jahre dänische Kunst

Diese ständige Ausstellung zeigt dänische Kunst von der dänischen Goldenen Zeit des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne – einschließlich Meisterwerken von Jens Juel, Dankvart Dreyer, P.S. Krøyer und H.A. Brendekilde.

3
Sammlung für konkrete und konstruktivistische Kunst

Eine spezialisierte Sammlung, die dänische konkrete und konstruktivistische Kunst in den Mittelpunkt stellt, mit Künstlern wie Harald Giersing und Vilhelm Lundstrøm – mit Schwerpunkt auf abstrakten und geometrischen Formen.

4
Kulturkomplex Brandts Klædefabrik1982–1986 (Renovierung)
Kristian Isager und Jørgen Stærmose K/S (Architekturbüros)

Das Museum ist Teil der Brandts Klædefabrik, einer ehemaligen Textilfabrik, die zwischen 1982 und 1986 renoviert wurde, um mehrere Kultureinrichtungen zu beherbergen – darunter Kunstgalerien, ein Fotomuseum und ein Medienmuseum.

Kontakt

Telefon: 65 20 70 00