Sankt Bendts Kirche

Sankt Bendts Kirche

Sjælland

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Die Sankt Bendts Kirche liegt im Herzen von Ringsted auf Seeland, Dänemark, und ist ein beeindruckendes Beispiel romanischer Baukunst. Sie trägt außerdem die Auszeichnung, die älteste Backsteinkirche Skandinaviens zu sein. Ursprünglich gehörte sie zu einem Benediktinerkloster. Die Kirche wurde 1170 unter König Valdemar dem Großen errichtet und ersetzte eine frühere Travertinsteinkirche aus der Zeit um 1080. Sie diente als erste königliche Kirche Dänemarks und wurde zur Ruhestätte zahlreicher früher dänischer Könige und Adliger – darunter Valdemar der Große, Knud VI, Valdemar Sejr und Erik Menved. Im Laufe der Jahrhunderte überstand die Kirche mehrere Brände, besonders 1241, 1300 und 1806, und erhielt zwischen 1899 und 1909 eine große Restaurierung. Architektonisch gilt sie als eine der bedeutendsten Kirchen Dänemarks. Sehenswert sind große Fresken sowie ein einzigartiges königliches Fries aus der Zeit um 1325. Historisch beherbergte sie zudem von 1584 bis 1805 das Seeland Landsting. Heute ist die Sankt Bendts Kirche ein eindrucksvolles Zeugnis des mittelalterlichen kirchlichen und königlichen Erbes Dänemarks – ein Muss für Besucher, die sich für Geschichte, Architektur und königliche Grablegen interessieren.

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Tipp: Besucher werden gebeten, vor dem Besuch die Öffnungszeiten auf der offiziellen Website der Kirche zu prüfen. Die beste Zeit für einen Besuch sind die wärmeren Monate, wenn die Kirche leichter zugänglich ist. Es wird empfohlen, geführte Touren im Voraus zu buchen, um die historischen und architektonischen Details in vollen Zügen zu genießen. Für Gruppen und Seniorinnen und Senioren können Ermäßigungen verfügbar sein. Fotografieren ist in der Regel erlaubt, bitte dennoch die konkreten Einschränkungen vor Ort prüfen.

Interessante Fakten

  • Die Sankt Bendts Kirche ist die älteste Backsteinkirche Skandinaviens und wurde 1170 erbaut.
  • Sie diente als erste königliche Kirche Dänemarks und enthält die Gräber mehrerer dänischer Könige, darunter Valdemar der Große und Erik Menved.
  • Die Kirche war Teil eines Benediktinerklosters, das im 18. Jahrhundert niederbrannte.
  • Ein königliches Fries aus der Zeit um 1325 zeigt Valdemar den Großen und andere Monarchen beim Gebet kniend – eines der wichtigsten mittelalterlichen Kunstwerke Dänemarks.
  • Die Kirche beherbergte zwischen 1584 und 1805 das Seeland Landsting.

Geschichte

Die Sankt Bendts Kirche wurde ursprünglich als nördlicher Flügel eines Benediktinerklosters in Ringsted errichtet, das als Ausgründung des Odense-Klosters gegründet wurde.

1080

Die erste Kirche auf dem Gelände entstand um 1080 aus Travertin.

1161

König Valdemar der Große ließ 1161 den Bau der heutigen Backsteinkirche beginnen, die 1170 im Rahmen eines großen Festakts geweiht wurde, der die Heiligsprechung von Knud Lavard und die Krönung von Valdemars Sohn Knud VI markierte.

1241

Die Kirche erlitt Brände in 1241, 1300 und 1806; der Turm wurde etwa um 1550 hinzugefügt.

1899

Eine große Restaurierung erfolgte von 1899 bis 1909.

1584

Von 1584 bis 1805 beherbergte die Kirche das Seeland Landsting und spielte dabei eine bedeutende Rolle in der regionalen Verwaltung.

Ortsführer

1
Königliche Begräbniskapellen12.-14. Jahrhundert

Die Kirche beherbergt die Gräber mehrerer dänischer Könige und Königinnen, darunter Valdemar der Große, Knud VI, Valdemar Sejr, Erik Menved und ihre Gemahlinnen. Die Grabstätten sind vor allem wegen ihres historischen und künstlerischen Werts bedeutend: Einige Grabsteine und Gedenkstätten gehen auf das 13. und 14. Jahrhundert zurück.

2
Romanische Architektur und Fresken1170 und circa 1325

Die Sankt Bendts Kirche ist ein Paradebeispiel für den romanischen Stil – mit der frühen Nutzung des Backsteinbaus. Im Inneren können Besucher mittelalterliche Fresken bewundern, darunter das königliche Fries an der Südwand des Chors: Es zeigt dänische Herrscher, die im Gebet kniend dargestellt sind, sowie Reste des Frieses der Königin an der Nordwand.

3
Turm und Restaurierung1550 (Turm), 1899-1909 (Restaurierung)

Der Kirchturm wurde etwa um 1550 ergänzt und markiert damit eine spätere architektonische Erweiterung. Zwischen 1899 und 1909 wurde eine umfassende Restaurierung durchgeführt, um das bauliche und künstlerische Erbe der Kirche zu bewahren – einschließlich der Fresken und der königlichen Gräber.

Kontakt

Telefon: 57 61 11 61