Assistens Cemetery

Assistens Cemetery

Hovedstaden

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Der Assistens Cemetery wurde 1760 im Kopenhagener Stadtteil Nørrebro gegründet und ist sowohl ein historischer Begräbnisort als auch eine wichtige innerstädtische Grünfläche. Ursprünglich geschaffen, um überfüllte Grabstätten in der Innenstadt zu entlasten und als Armenfriedhof zu dienen, entwickelte er sich im Laufe der Zeit zum angesehenen Ruheplatz vieler bedeutender Dänen – darunter der literarische Ausnahmekünstler Hans Christian Andersen, der Philosoph Søren Kierkegaard und der Nobelpreisträger in der Physik Niels Bohr. Berühmt ist der Friedhof für seine friedliche, parkähnliche Atmosphäre: von Laubbäumen über Marmortafeln bis hin zu stillen Wegen. So ist er sowohl für Einheimische als auch für Besucher ein beliebter Ort. Im Laufe der Jahre wurde er zudem zu einem modischen Ausflugsziel, bei dem die Kopenhagener trotz gelegentlich lebhafter Zusammenkünfte picknicken und in Ruhe nachdenken konnten. Heute ist er weiterhin eine aktive Begräbnisstätte und zugleich ein ruhiger öffentlicher Park mit ausgewiesenen Bereichen zum Entspannen. Der Friedhof ist in vier klar getrennte Zonen unterteilt – darunter ein museumsgeschützter Bereich sowie ein Gedenkpark. Die historischen Umfassungsmauern wurden vom Architekten Philip de Lange entworfen. Der Assistens Cemetery hat auch eine kulturelle Bedeutung: Er taucht in Filmen auf und ist auf Titelseiten von Musik-Albumcovern zu sehen. Er ist leicht erreichbar über die U-Bahn-Station Nørrebros Runddel, die sich an der nördlichen Ecke des Friedhofs befindet. Besucher können das Gelände mit kostenlosen geführten Rundgängen und digitalen Audio-Spaziergängen erkunden – und so ihre Kenntnisse über die Geschichte des Ortes und die dort beigesetzten Persönlichkeiten vertiefen.

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Tipp: Besuchen Sie den Assistens Cemetery im Frühling bis in den frühen Herbst, um von längeren Öffnungszeiten und angenehmem Wetter zu profitieren. Nutzen Sie die kostenlosen Führungen im Sommer oder verwenden Sie den digitalen Audioguide für eine Erkundung in Ihrem eigenen Tempo. Respektieren Sie die aktiven Grabbereiche, indem Sie dort nicht sitzen oder picknicken; stattdessen sollten Sie die ausgewiesenen Parkzonen genießen. Für größere Gruppen wird empfohlen, Gruppenführungen im Voraus zu buchen. Mit der U-Bahn ist der Friedhof über die Station Nørrebros Runddel gut erreichbar, was die Anreise erleichtert. Es wird keine Eintrittsgebühr erhoben, und die ruhige Umgebung bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur.

Interessante Fakten

  • Hans Christian Andersen, der berühmte Autor von Märchen, ist hier begraben.
  • Der Nobelpreisträger in der Physik Niels Bohr ist auf dem Friedhof beigesetzt.
  • Im 19. Jahrhundert war es bei den Kopenhagener Bürgern üblich, auf dem Friedhofsgelände zu picknicken und sich zu treffen.
  • Die Mauern des Friedhofs wurden vom renommierten Architekten Philip de Lange errichtet.
  • Die U-Bahn-Station Nørrebros Runddel, die 2019 eröffnet wurde, befindet sich in der nördlichen Ecke des Friedhofs.
  • Amerikanische Jazzmusiker wie Ben Webster und Kenny Drew siedelten sich in Kopenhagen an und sind ebenfalls hier begraben.

Geschichte

1760

Der Assistens Cemetery wurde 1760 außerhalb des Nördlichen Stadttors von Kopenhagen eröffnet, um die Überfüllung der innerstädtischen Begräbnisstätten zu beheben – insbesondere nach der verheerenden Pest von 1711.

1785

Zunächst als Armenfriedhof vorgesehen, wurde er ab 1785 nach und nach zum bevorzugten Begräbnisort für bedeutende Bürger.

Die Einfriedungsmauern des Friedhofs wurden von Philip de Lange entworfen.

Im Verlauf des 19.

Jahrhunderts gewann der Ort an kultureller Bedeutung als beliebter Ruhe- und Ausflugsort.

In den frühen 1800er-Jahren wurden Maßnahmen ergriffen, um ungebührliches Verhalten und das Grabräuberwesen einzudämmen, darunter Verbote für Essen, Trinken und Musik innerhalb des Geländes.

Der Friedhof hat sich zu einer geschützten historischen Stätte entwickelt, die in mehrere Zonen unterteilt ist – mit dem Ausgleich seiner Rolle als aktiver Begräbnisort und als beliebter urbaner Park.

Ortsführer

1
Museumsgeschützter Bereich (Abschnitt A)1760
Philip de Lange (Mauern)

Dieser Bereich ist der älteste Teil des Friedhofs. Er ist als Museumsgelände geschützt und beherbergt viele historische Grabstätten der dänischen kulturellen Elite – darunter Hans Christian Andersen und Søren Kierkegaard. Hier finden sich klassischer Grabkunst sowie architektonische Denkmäler.

2
Gedenkpark (Abschnitte B-F)

Diese Abschnitte dienen als Gedenkpark mit landschaftlich gestalteter Vegetation und bemerkenswerten Monumenten – für eine ruhige Umgebung zum Nachdenken und Gedenken.

3
Lokale Friedhofsbereiche (Abschnitte H-M und andere)

Diese Teile sind aktive Begräbnisstätten und vor allem für lokale Bewohner gedacht. Angeboten wird eine Vielfalt an Grabtypen – darunter Urnengräber sowie Gräber von Kindern.

4
Parkbereiche (Abschnitte G, O-Z und andere)

Große Teile des Friedhofs funktionieren als öffentliches Parkgelände, in dem Besucher entspannen, spazieren gehen und die Grünflächen genießen können. Picknicks und Freizeitaktivitäten sind hier erwünscht – abseits der aktiven Grabzonen.

Kontakt

Telefon: 33 66 91 00