
Nationalmuseum Dänemarks
Hovedstaden
Das Nationalmuseum Dänemarks, vor Ort als Nationalmuseet bekannt, ist das wichtigste Museum für Kulturgeschichte des Landes. Es befindet sich im historischen Prinsens Palæ am Frederiksholms Kanal in Kopenhagen. Die Sammlungen des Museums umfassen sowohl dänische als auch internationale Kulturen und zeigen Exponate von der Vorgeschichte bis in die moderne Zeit. Die Anfänge reichen bis zum von Frederik III. um 1650 gegründeten Royal Kunstkammer (Kunstkammer) zurück; im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Sammlung weiter, unter anderem durch bedeutende Beiträge von C.J. Thomsen, der die archäologische Abteilung der Sammlung in Stein-, Bronze- und Eisenzeit gliederte. Seit 1853 im Prinsens Palæ beheimatet, zeigt das Museum in seinen Dauerausstellungen Dänemarks reiches archäologisches und ethnografisches Erbe – gemeinsam mit klassischer Antike. Es gehört zum kulturellen Viertel in Kopenhagen und wurde 1994 mit dem European Museum of the Year Award ausgezeichnet. Das Museum verwaltet außerdem das Liselund Castle auf der Insel Møn und bietet eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen sowie Workshops an. So ist es ein lebendiger Mittelpunkt für historisches Lernen und öffentlichen Austausch.
Planen Sie Ihre Reise nach Dänemark mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Besuchen Sie das Museum an Werktagen oder außerhalb der Hauptsaison, um es entspannter zu erleben. Kaufen Sie Tickets nach Möglichkeit im Voraus online, um von Rabatten zu profitieren und Warteschlangen zu vermeiden. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach Sonderausstellungen und Workshops für Familien – besonders während der Schulferien. Das Museum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet Führungen sowie Bildungsprogramme.
Interessante Fakten
- •Das Museum gewann 1994 den European Museum of the Year Award.
- •C.J. Thomsen entwickelte das archäologische Klassifikationssystem, das heute noch verwendet wird und Fundstücke in Stein-, Bronze- und Eisenzeit einteilt.
- •Die Sammlungen des Museums gehen ursprünglich auf die Royal Kunstkammer zurück, die Frederik III. um 1650 gegründet hatte.
- •Das Liselund Castle auf Møn gehört zur Verwaltung des Museums.
- •Das Museum ist im Prinsens Palæ untergebracht, das 1746 für den Kronprinzen erbaut wurde, der später König Frederik V wurde.
Geschichte
Die Wurzeln des Museums liegen in der Sammlung der Royal Kunstkammer, die um 1650 von Frederik III.
eingerichtet wurde.
1807 wurde eine königliche Kommission ins Leben gerufen, um Altertümer zu bewahren – daraus entstand 1819 das Oldsagskabinettet (Antiquitätenkabinett) unter C.J.
Thomsen, der die Klassifizierung von Fundstücken in Stein-, Bronze- und Eisenzeit vorantrieb.
Die Sammlungen wechselten mehrere Male ihren Standort, bevor sie sich 1853 im Prinsens Palæ niederließen.
Im Laufe der Zeit wurde das Museum um ethnografische und klassische Sammlungen erweitert und erhielt schließlich 1892 den einheitlichen Namen Nationalmuseet.
Die Institution hat die Zulassungsbestimmungen mehrfach geändert – darunter Phasen mit freiem Eintritt und bezahltem Eintritt –, was die übergeordneten Trends in der kulturellen Finanzierung in Dänemark widerspiegelt.
In den letzten Jahren wurde das Liselund Castle integriert, und das Museum entwickelt weiterhin neue Ausstellungen und Kulturprogramme.
Ortsführer
Prinsens Palæ1740s
Das historische Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, wurde ursprünglich Mitte des 18. Jahrhunderts für den Kronprinzen errichtet, der später König Frederik V wurde. Es bietet eine beeindruckende architektonische Kulisse für die umfangreichen Sammlungen des Museums.
Dauerhafte archäologische Ausstellungen
Ausstellungen, die Dänemarks prähistorische Fundstücke zeigen – nach dem von C.J. Thomsen entwickelten System der Stein-, Bronze- und Eisenzeit angeordnet. Diese Präsentationen geben Einblicke in Dänemarks frühe Geschichte und die kulturelle Entwicklung.
Ethnografische und klassische Sammlungen
Separate Ausstellungen mit Artefakten aus globalen Kulturen – darunter ethnografische Objekte und klassische Antike. Sie spiegeln den breiten internationalen Anspruch des Museums wider.
Kontakt
Telefon: 33 13 44 11