
Berliner Zoo
Berlin
Der Berliner Zoo wurde 1844 eröffnet und ist der älteste noch existierende Zoo in Deutschland sowie einer der artenreichsten Zoos weltweit. Im Stadtteil Tiergarten gelegen, erstreckt er sich über 35 Hektar und beherbergt über 20.200 Tiere aus rund 1.380 Arten. Der Zoo ist vor allem für seine umfassende Sammlung bekannt – darunter einzigartige Bewohner wie Deutschlands einzige Riesenschecken (Giant Pandas) sowie der berühmte Eisbär Knut. Jährlich zieht er Millionen Besucher an und ist damit der meistbesuchte Zoo in Europa. Der Zoo bietet moderne Gehege, die natürliche Lebensräume nachbilden, und ergänzt durch ein angegliedertes Aquarium, das 1913 eröffnet wurde. Er engagiert sich aktiv in weltweiten Artenschutzbemühungen, züchtet bedrohte Arten und unterstützt Wiederansiedlungsprogramme. Zudem arbeitet der Zoo mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit zusammen. Zu den Highlights zählen regelmäßige Tierfütterungen und Bildungsausstellungen. Die Lage direkt neben dem wichtigen Bahnhof Berlin Zoologischer Garten garantiert eine hervorragende Erreichbarkeit. Der Berliner Zoo verbindet die historische Tradition mit moderner zoologischer Wissenschaft – und bietet Besuchern ein inspirierendes und lehrreiches Erlebnis.
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Tipp: Besuchen Sie den Zoo im Frühling und im frühen Sommer: Dann ist das Wetter angenehm und die Tiere sind besonders aktiv. Kaufen Sie Tickets am besten im Voraus online, um Wartezeiten zu vermeiden – vor allem an Wochenenden und Feiertagen. Der Zoo bietet Ermäßigungen für Kinder, Familien und Gruppen. Kommen Sie früh, um beliebte Tierfütterungen mitzunehmen und das Aquarium zu erkunden. Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel über den nahegelegenen Bahnhof Zoologischer Garten für eine bequeme Anreise. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach den aktuellen Öffnungszeiten und besonderen Veranstaltungen.
Interessante Fakten
- •Der Berliner Zoo ist der meistbesuchte Zoo in Europa: mehr als 3,5 Millionen Besucher pro Jahr.
- •Er beherbergt mehr Arten als die meisten Zoos weltweit – rund 1.380 Arten.
- •Berühmte Tiere wie Knut, der Eisbär, und Bao Bao, die Riesenschildkröte (Giant Panda), haben zu seinem internationalen Ruf beigetragen.
- •Während des Zweiten Weltkriegs überlebten bei den umfangreichen Bombardements und Kämpfen nur 91 von 3.715 Tieren.
- •Der Zoo wurde mit Tieren gegründet, die König Friedrich Wilhelm IV. aus seiner privaten Menagerie spendete.
- •Der benachbarte Bahnhof Zoologischer Garten ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Berlins – benannt nach dem Zoo.
Geschichte
Der Berliner Zoo eröffnete am 1.
August 1844 als der zweite Zoo, der in Deutschland gegründet wurde.
Die anfängliche Tierkollektion stammte aus der Menagerie von König Friedrich Wilhelm IV.
Das angegliederte Aquarium wurde 1913 eingeweiht.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Zoo durch alliierte Bombardements und die Schlacht um Berlin schwere Schäden; nur ein kleiner Teil der Tiere überlebte.
Der Wiederaufbau nach dem Krieg führte moderne Gehege ein, die natürliche Lebensräume nachahmen sollten.
In West-Berlin gelegen, blieb er ein zentrales zoologisches Institut, während im Osten Berlins ein zweiter Zoo entstand.
Zur Geschichte des Zoos gehören auch schwierige Phasen wie die „Arisierung“-Politik im Dritten Reich.
Heute steht er als Symbol für Widerstandskraft und den Fortschritt im Artenschutz.
Ortsführer
Gehege der Riesenspandas
Hier lebt Bao Bao – die einzigen Riesenspandas in Deutschland. Das Gehege zeigt diese seltenen und vom Aussterben bedrohten Tiere in einer Umgebung, die ihren natürlichen Lebensraum nachahmt.
Aquarium Berlin1913
Das 1913 eröffnete Aquarium beherbergt eine vielfältige Auswahl an aquatischen Arten – darunter Fische, Amphibien und Reptilien – und bietet moderne Ausstellungen sowie Bildungsangebote.
Historisches Elefantenhausspäte 1800er
Dieses Gebäude wurde im späten 19. Jahrhundert errichtet. Es gehört zum architektonischen Erbe des Zoos und war eines der frühen, spezialisierten Tierhäuser, die geschaffen wurden, um das Wohl der Tiere zu verbessern.
Standort des Marmorsaals (Marmorhalle)1910-1912
Der ehemalige einer der größten Säle Berlins, der sich auf dem Zoogelände befindet, diente im frühen 20. Jahrhundert als Restaurant und Kino, bevor er im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.