Viktualienmarkt

Bayern

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Der Viktualienmarkt ist ein berühmter täglicher Lebensmittelmarkt und Platz mitten in München, Deutschland. Der Markt wurde 1807 per Dekret von König Maximilian I. gegründet und entwickelte sich von einem Bauernmarkt zu einem beliebten Ziel für Feinschmecker. Er erstreckt sich über mehr als zwei Hektar und beherbergt rund 140 Stände und Geschäfte mit einer großen Auswahl an Produkten – darunter Blumen, exotische Früchte, Wild, Geflügel, Gewürze, Käse, Fisch und frische Säfte. Die Marktanlage zeigt feste Stände, die um einen zentralen Biergarten angeordnet sind, ergänzt durch saisonale mobile Stände. Außerdem ist sie mit Münchens bekanntem Maibaum sowie mehreren Gedenkbrunnen geschmückt, die lokale Volks­sänger und Comedians ehren. Trotz großer Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde der Markt wiederbelebt und ist bis heute ein lebendiges Zentrum für Kultur und Genuss. Der Viktualienmarkt ist nicht nur für Einheimische ein beliebtes Einkaufsziel, sondern auch eine geschätzte Attraktion für Touristen, die authentische bayerische Aromen und Atmosphäre suchen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Viktualienmarkts sind Wochentage, wenn alle Stände geöffnet sind und der Markt weniger voll ist. Wer am Morgen kommt, hat die beste Auswahl an frischen Produkten. Es empfiehlt sich, Tickets zu kaufen oder Besuche im Voraus für besondere Events oder geführte Touren zu planen. Besucher können von gelegentlichen Rabatten profitieren, die Händler vor allem außerhalb der Stoßzeiten anbieten. Sonntage und gesetzliche Feiertage sind Marktschließungstage – entsprechend planen.

Interessante Fakten

  • Der Viktualienmarkt wird seit 1807 täglich veranstaltet – mit Ausnahme von Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen.
  • Der Markt verfügt über Gedenkbrunnen, die berühmten bayerischen Folksängern und Comedians gewidmet sind, darunter Karl Valentin und Liesl Karlstadt.
  • Die Schrannenhalle, ursprünglich 1852 nahe dem Markt erbaut, brannte 1932 ab und wurde 2005 als moderne Markthalle wiedereröffnet.
  • Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Viktualienmarkt stark beschädigt, aber er wurde restauriert und nicht durch Hochhäuser ersetzt.
  • 2009 hob der Food-Kritiker Mimi Sheraton von der The New York Times den Viktualienmarkt als Reiseziel für außergewöhnliche Wurstsnacks hervor, die sich der Anfahrt lohnen.

Geschichte

1807

Der Viktualienmarkt entstand im Jahr 1807, als König Maximilian I.

die Verlegung des alten Münchner Bauernmarkts vom Marienplatz an den heutigen Standort anordnete, um mehr Platz für den Handel zu schaffen.

1823

Zwischen 1823 und 1829 wuchs der Markt deutlich; die weitere Entwicklung umfasste den Bau der Schrannenhalle im Jahr 1852, die als Großhandelsmarkt diente, und wurde nach einem Brand im Jahr 1932 wiederaufgebaut.

Im Laufe des 19.

und 20.

Jahrhunderts kamen spezialisierte Hallen für Metzger, Fischhändler und weitere Anbieter hinzu.

Obwohl der Markt im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde, wurde er wiederhergestellt – nicht durch eine städtische Neubebauung ersetzt.

Seit den 1950er-Jahren hat er sich zu einem Feinkostmarkt gewandelt und ist zu einem beliebten kulturellen Wahrzeichen in München geworden.

Ortsführer

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Marktstände und Bereiche

Der Viktualienmarkt ist in mehrere Bereiche unterteilt, in denen sich feste Stände und saisonale Verkaufsstände mit einer vielfältigen Auswahl an Produkten wie Obst, Käse, Wild, Geflügel, Gewürzen, Fisch und Blumen befinden. Die Anlage umfasst einen zentralen Biergarten, der den Markt zu einem sozialen und kulinarischen Treffpunkt macht.

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Gedenkbrunnen1953 und später

Mehrere Brunnen im gesamten Markt würdigen bayerische Folksänger und Comedians wie Karl Valentin, Weiß Ferdl, Liesl Karlstadt, Ida Schumacher, Elise Aulinger und Roider Jackl und feiern damit das kulturelle Erbe der Region.

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Schrannenhalle1852, wiederaufgebaut 2005

Ursprünglich 1852 nahe dem Markt als Großhandels-Getreidehalle errichtet, brannte die Schrannenhalle 1932 nieder und wurde 2005 wiederaufgebaut sowie wiedereröffnet. Sie dient heute als moderne Markthalle direkt neben dem Viktualienmarkt.