St. Peterskirche, München

St. Peterskirche, München

Bayern

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Die St. Peterskirche, mitten im Herzen von München gelegen, ist die älteste nachweislich dokumentierte Pfarrkirche der Stadt und zugleich ein Symbol für ihre Anfänge. Die Kirche steht an einem Ort mit religiöser Bedeutung, der bis in die Zeit vor den Merowingern zurückreicht: Bereits im 8. Jahrhundert siedelten Mönche auf dem Petersbergl. Die heutige Bausubstanz entwickelte sich aus einer bayerisch-romanischen Kirche, die im späten 12. Jahrhundert geweiht wurde. Später wurde sie im gotischen Stil erweitert, 1327 jedoch durch einen Brand zerstört und bis 1368 wieder aufgebaut. Ihr 91 Meter hoher Turm, bekannt als „Alter Peter“, erhielt im frühen 17. Jahrhundert eine Renaissance-Turmspitze; ergänzt wurde er durch eine barocke Chor-Erweiterung. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Kirche schwere Schäden, doch sie bewahrt zahlreiche künstlerische Kostbarkeiten – darunter den Hochaltar mit einer Darstellung des Heiligen Petrus von Erasmus Grasser, gotische Gemälde von Jan Polack sowie Altäre von Ignaz Günther. Das Deckengemälde von Johann Baptist Zimmermann wurde um die Wende zum 21. Jahrhundert restauriert. Neben ihrem architektonischen und künstlerischen Erbe ist die St. Peterskirche ein lebendiger Ort des Gebets und ein markantes Wahrzeichen der Münchner Skyline.

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Tipp: Besucher sollten unbedingt den Turm „Alter Peter“ besteigen, um einen Panoramablick über München zu genießen – am besten bei klarem Wetter im Frühjahr oder im frühen Herbst. Tickets für den Turmzugang sind vor Ort erhältlich, doch wer früh am Tag kommt, entgeht den größten Menschenmengen. Die Kirche ist mit regelmäßigen Gottesdiensten aktiv, daher empfiehlt es sich, auf der offiziellen Website nach Messzeiten und besonderen Veranstaltungen zu sehen. Für Gruppen, Senioren und Studierende können Ermäßigungen verfügbar sein. Fotografie in der Kirche ist in der Regel erlaubt, allerdings sollten sich Besucher während religiöser Zeremonien respektvoll verhalten.

Interessante Fakten

  • Der 91 Meter hohe Turm der Kirche, „Alter Peter“, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Münchens und bietet Panoramablicke auf die Stadt.
  • Am Hochaltar befindet sich eine Statue des Heiligen Petrus von dem renommierten Bildhauer Erasmus Grasser.
  • Das Deckengemälde wurde von Johann Baptist Zimmermann zwischen 1753 und 1756 gemalt und 1999–2000 restauriert.
  • Die St. Peterskirche gilt als älteste Pfarrkirche Münchens und ist damit älter als die offizielle Stadtgründung im Jahr 1158.

Geschichte

Der Ort der St.

1158

Peterskirche ist seit der Zeit vor der Gründung Münchens im Jahr 1158 ein religiöses Zentrum.

Ursprünglich beherbergte er eine Kirche aus der Zeit vor den Merowingern sowie eine monastische Gemeinschaft des 8.

Jahrhunderts.

Die romanische Kirche aus dem späten 12.

1327

Jahrhundert wurde im gotischen Stil erweitert, aber 1327 durch einen Brand zerstört.

1368

1368 wiederaufgebaut und erneut geweiht, erhielt sie im frühen 17.

Jahrhundert eine Renaissance-Turmspitze und einen barocken Chor.

Die Kirche überstand die schweren Schäden durch die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg, was umfangreiche Restaurierungsarbeiten nach dem Krieg erforderlich machte – mit dem Ziel, das künstlerische und architektonische Erbe zu bewahren.

Ortsführer

1
Alter Peter Towerearly 17th century

Der 91 Meter hohe Turm „Alter Peter“ ist berühmt für seine Renaissance-Turmspitze und bietet Besuchern nach dem Besteigen der schmalen Treppe einen Panoramablick auf München.

2
High Altarlate 15th century (Grasser's work)
Erasmus Grasser

Beherrscht von einer Figur des Heiligen Petrus, geschaffen von Erasmus Grasser, ist der Hochaltar ein Meisterwerk der religiösen Kunst, das Elemente der Gotik und des Barocks miteinander verbindet.

3
Ceiling Fresco1753-1756
Johann Baptist Zimmermann

Ein großes Fresko, gemalt von Johann Baptist Zimmermann zwischen 1753 und 1756, das religiöse Themen mit detailreicher barocker Kunst zeigt und um etwa 2000 restauriert wurde.

4
Gothic Paintings by Jan Polacklate 15th century
Jan Polack

Fünf gotische Gemälde von Jan Polack schmücken die Kirche und zeigen religiöse Szenen aus der Spätgotik.

Kontakt

Telefon: 089 210237760

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