Poilão-Staudamm
São Lourenço dos Órgãos
Der Poilão-Staudamm befindet sich in São Lourenço dos Órgãos auf der Insel Santiago in Kap Verde und ist ein bedeutender Damm aus Ziegeln, der im Juli 2006 fertiggestellt wurde. Er staut die Ribeira Seca, den größten Fluss der Insel, auf und schafft so ein Reservoir, das hauptsächlich der Bewässerung dient – zwischen den Dörfern Poilão und Levada. Der Damm ist 1.235 Meter lang und bedeckt eine Fläche von 17 Hektar. Die Oberfläche liegt 118 Meter über dem Meeresspiegel, und die Wassertiefe am Damm beträgt 18 Meter. Das Volumen des Reservoirs beträgt etwa 1,2 Millionen Kubikmeter. In der Region herrscht ein trockenes Klima, in dem es gelegentlich zu starken Regenfällen kommt, die große Mengen Sediment in das Reservoir transportieren. Diese Verlandung hat die Speicherkapazität des Damms deutlich verringert – zwischen 2006 und 2013 um nahezu die Hälfte. Das zeigt die Herausforderungen bei der Bewirtschaftung von Reservoiren. Der Damm liegt nahe der Nationalstraße EN1-ST03, die João Teves mit Achada Fazenda verbindet, und ist damit ein wichtiges Infrastrukturprojekt zur Unterstützung der Landwirtschaft und der Wasserverwaltung auf der Insel Santiago.
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Interessante Fakten
- •Der Poilão-Staudamm staut die Ribeira Seca auf, den größten Fluss auf der Insel Santiago.
- •Das Reservoir des Damms umfasst eine Fläche von 17 Hektar und fasst etwa 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser.
- •Sedimentablagerungen durch starke Regenfälle haben die Kapazität des Reservoirs zwischen 2006 und 2013 um nahezu die Hälfte verringert.
Geschichte
Der Poilão-Staudamm wurde errichtet und im Juli 2006 fertiggestellt, um den Bewässerungsbedarf auf der Insel Santiago zu decken, indem die Ribeira-Seca-Fluss aufgestaut wird.
Seit seiner Fertigstellung musste der Damm mit Herausforderungen umgehen, die durch Sedimentablagerungen entstanden sind, verursacht durch die für das trockene Klima der Insel typischen Starkregen.
Untersuchungen zwischen 2006 und 2013 zeigten, dass die Verlandung die Speicherkapazität des Reservoirs um fast 50% reduzierte.
Das beeinträchtigte die Effizienz und machte fortlaufende Maßnahmen im Management erforderlich.