Pico do Fogo

Pico do Fogo

Mosteiros

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Pico do Fogo ist der höchste Gipfel und ein aktiver Stratovulkan auf der Insel Fogo in Kap Verde. Er erreicht eine Höhe von 2.829 Metern über dem Meeresspiegel. Der Vulkan prägt die nahezu runde Form der Insel und besitzt eine große Gipfelcaldera namens Bordeira, in deren Innerem sich ein kleines Dorf namens Chã das Caldeiras befindet. Fogo ist der jüngste und aktivste Vulkan im Archipel von Kap Verde: Eruptionen wurden für 1680, 1769, 1951, 1995 und 2014 dokumentiert. Ihre Ausbrüche haben sowohl die Landschaft der Insel als auch ihre menschliche Geschichte geformt – darunter eine bedeutende Auswanderungswelle nach der Eruption von 1680. Die Ostflanke des Vulkans ist in ferner Vergangenheit ins Meer eingebrochen und hat dabei massive Tsunamis verursacht. Heute ermöglichen die fruchtbaren, vulkanischen Böden an seinen Hängen den Kaffeeanbau, während die Lava als Baumaterial genutzt wird. Besucher können einzigartige vulkanische Formationen, die dramatischen Wände der Caldera und die widerstandsfähige Gemeinschaft erleben, die in diesem außergewöhnlichen Vulkanumfeld lebt.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Pico do Fogo ist die Trockenzeit, damit Sie klarere Ausblicke haben und sicherer wandern können. Für eine sichere Erkundung des vulkanischen Geländes und der lokalen Dörfer sollten Besucher in Erwägung ziehen, geführte Touren zu arrangieren. Es empfiehlt sich, vor der Reise nach Warnmeldungen zur vulkanischen Aktivität zu schauen und – falls für geschützte Bereiche erforderlich – Tickets oder Genehmigungen im Voraus zu kaufen. Für Gruppen oder Studierende sind unter Umständen Ermäßigungen verfügbar. Passende Wanderausrüstung und Wasser sind für Besuche im Bereich der Caldera und des Gipfels unerlässlich.

Interessante Fakten

  • Der Einsturz der Ostflanke von Pico do Fogo vor 73.000 Jahren erzeugte einen Tsunami mit einer Höhe von 170 Metern, der die nahegelegene Insel Santiago traf.
  • Der Ausbruch von 1680 führte zu massenhafter Auswanderung von Fogo, weil Aschfall die Landwirtschaft beschädigte.
  • Der Ausbruch von 1995 wurde von einer Serie von Erdbeben eingeleitet und erzeugte Lavaseen bzw. Lavabrunnen mit Höhen von bis zu 400 Metern.
  • Der Caldera-Rand, der Bordeira genannt wird, erreicht etwa 2.700 Meter Höhe.
  • Das Dorf Chã das Caldeiras liegt innerhalb der Gipfelcaldera des Vulkans.

Geschichte

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Die vulkanische Aktivität von Pico do Fogo hat die Insel Fogo seit Zehntausenden von Jahren geprägt – darunter der gewaltige Einsturz der Ostflanke vor etwa 73.000 Jahren, der auf den nahegelegenen Inseln einen großen Tsunami auslöste.

1680

Der letzte Ausbruch am Gipfel fand 1680 statt; dieses Ereignis führte zu massenhafter Auswanderung, ausgelöst durch flächendeckenden Aschfall und Schäden an der Landwirtschaft.

1769

Weitere Eruptionen folgten in 1769, 1951, 1995 und 2014.

1995

Besonders der Ausbruch von 1995 zerstörte nachweislich Häuser und machte Evakuierungen erforderlich, ohne jedoch Todesopfer zu verursachen.

Diese Eruptionen haben die Landschaft der Insel fortlaufend neu geformt und die Muster menschlicher Besiedlung beeinflusst.

Ortsführer

1
Bordeira Caldera-Rand

Der steile, nahezu senkrechte Caldera-Rand, der den Gipfel umgibt, erreicht eine Höhe von etwa 2.700 Metern und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Vulkanlandschaft sowie auf das Dorf innerhalb der Caldera.

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Dorf Chã das Caldeiras

Ein kleines Dorf inmitten der vulkanischen Caldera, bekannt für seine widerstandsfähige Gemeinschaft und seine besondere Lage im vulkanischen Gelände. Das Dorf wurde stark von den Eruptionen beeinträchtigt, ist jedoch weiterhin bewohnt.

3
Gipfelkegel1680

Der wichtigste Vulkankegel von Pico do Fogo – der höchste Punkt der Insel – brach zuletzt 1680 aus. Er ist ein markantes Wahrzeichen, das von weiten Teilen der Insel aus zu sehen ist.