Plaza de la Catedral

Plaza de la Catedral

La Habana

85/10090 min

Die Catedral de la Purísima Concepción de María, wie sie offiziell heißt, ist eine bedeutende katholische Kathedrale auf der Plaza de la Catedral in der Altstadt von Havanna, Kuba. Die zwischen 1748 und 1777 von den Jesuiten errichtete Kirche ist der Sitz des Erzbistums San Cristóbal de la Habana. Besonders hervorzuheben ist ihre markante barocke Fassade mit asymmetrischen Glockentürmen sowie Korallsteinmauern, in die versteinertes marines Leben eingelassen ist. Im Inneren findet sich ein Grundriss im Lateinischen Kreuz mit Mittelschiff, Seitenschiffen und acht Kapellen. Hier werden bedeutende Kunstwerke gezeigt – darunter Skulpturen, Gemälde und Fresken von Künstlern wie Giuseppe Perovani und Jean Baptiste Vermay. Historisch wurden hier die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus von 1796 bis zu ihrer Rückkehr nach Spanien im Jahr 1898 aufbewahrt. Die Kathedrale ist Teil der Altstadt von Havanna, die seit 1982 zum UNESCO-Welterbe gehört, und spiegelt eine einzigartige Mischung aus religiösem, kulturellem und architektonischem Erbe wider, wie sie nur in Kuba zu finden ist.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Catedral de la Habana sind die Morgenstunden, um Menschenmengen zu vermeiden und angenehmere Temperaturen zu genießen. In der Hochsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen. Wer möchte, sollte unbedingt die Umgebung der Plaza de la Catedral erkunden, um die lebendige Atmosphäre der Altstadt von Havanna zu erleben. Ermäßigungen können für Studierende und Senioren verfügbar sein. Geführte Touren bereichern den Besuch, indem sie historische Hintergründe und Einblicke in die Kunst vermitteln.

Interessante Fakten

  • Die Korallsteinmauern der Kathedrale enthalten versteinertes marines Tier- und Pflanzenleben und zeigen damit das einzigartige Baumaterial.
  • Die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus wurden über ein Jahrhundert in der Kathedrale aufbewahrt, bevor sie nach Spanien zurückgebracht wurden.
  • Die Kathedrale besitzt asymmetrische Glockentürme – ein seltenes architektonisches Merkmal in barocken Kirchen.
  • Im Inneren sind Fresken des italienischen Künstlers Giuseppe Perovani zu sehen, die bedeutende biblische Szenen darstellen.
  • Die Kathedrale ist Teil der Altstadt von Havanna, die 1982 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.

Geschichte

Der Standort der Catedral de la Habana war ursprünglich ein Sumpf, der trockengelegt und noch vor Baubeginn als Marinewerft genutzt wurde.

1748

Die Jesuiten begannen 1748 mit dem Bau der Kathedrale an der Stelle einer älteren Kirche und schlossen ihn 1777 ab, nachdem sie 1767 aus Kuba vertrieben worden waren.

1796

1796 wurden die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus hier beigesetzt und bis 1898 aufbewahrt – ein Symbol für die koloniale Bedeutung der Kathedrale.

Im frühen 19.

Jahrhundert wurden barocke Altäre durch neoklassizistische ersetzt, was die sich verändernden architektonischen Vorlieben widerspiegelt, die durch Bischof Espada beeinflusst waren.

Ortsführer

1
Barocke Fassade und Glockentürme1748-1777

Die Vorderseite der Kathedrale zeigt eine markante barocke Fassade mit asymmetrischen Glockentürmen sowie Korallsteinwänden, in die versteinertes marines Leben eingelassen ist. Das unterstreicht die einzigartige Bauweise und den künstlerischen Stil des Gebäudes.

2
Mittelschiff und Seitenkapellen1748-1777

Im Inneren besitzt die Kathedrale einen Grundriss im Lateinischen Kreuz mit einem 15 Meter breiten Mittelschiff, zwei Seitenschiffen und acht Kapellen. In diesen werden wichtige religiöse Kunstwerke und Skulpturen aufbewahrt.

3
Kunstwerke und Fresken18th-19th century

Die Kathedrale beherbergt Gemälde von Jean Baptiste Vermay, Fresken von Giuseppe Perovani – darunter „The Delivery of the Keys“ und „The Last Supper“ – sowie Skulpturen wie die Statue des 1632 verewigten Heiligen Christophorus von Martín de Andújar Cantos.