Ciudad Perdida
Caribbean Colombia Region
Ciudad Perdida, auch bekannt als Teyuna oder Buritaca-200, ist eine bemerkenswerte archäologische Stätte, die sich in der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien eingebettet findet. Um etwa 800 n. Chr. von den Tairona gegründet, liegt sie rund 650 Jahre vor Machu Picchu. Die Anlage besteht aus 169 in den Berghang gehauenen Terrassen, die durch gepflasterte Wege und kleine, kreisrunde Plätze miteinander verbunden sind. Alles ist über einen anspruchsvollen Aufstieg mit 1.200 steinernen Stufen durch dichtes Dschungelgebiet erreichbar. Man geht davon aus, dass Ciudad Perdida das politische, wirtschaftliche und spirituelle Zentrum der Tairona-Zivilisation war; vermutlich lebten dort zwischen 2.000 und 8.000 Menschen. 1972 wurde die Stätte von lokalen Schatzsuchern wiederentdeckt, die als Los Sepúlvedas bekannt sind. Später wurde sie rekonstruiert und 2005 für die Öffentlichkeit geöffnet. Heute können Besucher diese antike Stadt erkunden und dabei ihre kulturelle Bedeutung sowie den umliegenden üppigen Regenwald genießen – begleitet von lokalen Experten, die ein authentisches und respektvolles Erlebnis sicherstellen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Ciudad Perdida ist die Trockenzeit, typischerweise von Dezember bis März, damit Sie die schweren Regenfälle vermeiden, die die Wanderung deutlich schwieriger machen. Es empfiehlt sich sehr, Touren im Voraus zu buchen – am besten mit lokalen Guides, die authentische Erlebnisse bieten und für Sicherheit sorgen. Planen Sie für eine körperlich anspruchsvolle Wanderung von etwa 12 km pro Tag über vier Tage ein, daher sind eine gute körperliche Verfassung und die richtige Trekkingausrüstung, darunter feste Stiefel und Insektenschutz, unerlässlich. Touren in kleinen Gruppen machen das Erlebnis besonders. Bei geführten Touren sind die Permits inbegriffen. Nehmen Sie Bargeld für zusätzliche Snacks oder Souvenirs in den indigenen Gemeinden entlang der Route mit.
Interessante Fakten
- •Ciudad Perdida liegt etwa 650 Jahre vor Machu Picchu.
- •Die Anlage besteht aus 169 in den Berghang gehauenen Terrassen, die durch gepflasterte Wege und kreisrunde Plätze miteinander verbunden sind.
- •Wiederentdeckt wurde die Stätte erst 1972 durch lokale Schatzsucher, die als Los Sepúlvedas bekannt sind.
- •Die indigenen Kogi nennen die Stadt Teyuna und betrachten sie als spirituelles Zentrum.
- •Die Stätte wurde zwischen 1976 und 1982 rekonstruiert und 2005 für Touristen geöffnet.
- •Die Wanderung nach Ciudad Perdida umfasst etwa 60 km über vier Tage, mit täglichen Etappen von rund 12 km.
- •Das Gebiet war in den 1980er- und 1990er-Jahren vom kolumbianischen bewaffneten Konflikt betroffen, an dem Guerillagruppen und paramilitärische Gruppen beteiligt waren.
Geschichte
Ciudad Perdida wurde um 800 n.
Chr.
von den Tairona erbaut und war in der Region ein bedeutendes politisches und Produktionszentrum.
Die Stadt war bis etwa ins 16.
Jahrhundert bewohnt, als die Tairona aufgrund der spanischen Eroberung und der anschließenden Konflikte zur Flucht gezwungen wurden.
Erst 1972 geriet die Stätte wieder in Vergessenheit – bis zu ihrer Wiederentdeckung durch lokale Schatzjäger.
Archäologen begannen zwischen 1976 und 1982 mit den Rekonstruktionsarbeiten.
Das Umland war im späten 20.
Jahrhundert von bewaffneten Auseinandersetzungen betroffen, an denen sowohl Guerillagruppen als auch paramilitärische Gruppen beteiligt waren.
Das behinderte den Zugang, bis Friedensbemühungen die Wiederaufnahme des Tourismus Anfang der 2000er Jahre ermöglichten.
Ortsführer
Terrassen und steinerne Stufen8th century
Die 169 Terrassen, die in den Berghang gehauen sind, bilden das Herzstück von Ciudad Perdida. Um die Stätte zu erreichen, müssen Besucher über steinerne Stufen durch dichtes Dschungelgebiet hinaufsteigen. Diese Terrassen dienten einst den Tairona als Grundlage für Wohnhäuser, als zeremonielle Zentren sowie als Lagerbereiche.
Kreisrunde Plätze8th century
Mehrere kleine kreisrunde Plätze sind zwischen den Terrassen verteilt. Sie dienten als gemeinschaftliche und zeremonielle Bereiche für die Bewohner der antiken Siedlung.
Gepflasterte Wege und Pfade8th century
Ein Netz aus gepflasterten Wegen verbindet die Terrassen und Plätze und zeigt damit das fortgeschrittene Stadtplanungs- und Ingenieurswissen der Tairona.
Kontakt
Telefon: 310 4515178