Wallfahrtsstätte Las Lajas

Andean Colombia Region

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Die Wallfahrtsstätte Las Lajas ist eine bemerkenswerte katholische Minor-Basilika, eingebettet in die Schlucht des Río Guáitara in Ipiales, Kolumbien. Sie ist Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz geweiht und bekannt für ihre neogotische Gestaltung, die der Architekt Lucindo Maria Espinosa Medina entwarf. Die Anlage wurde zwischen 1916 und 1949 errichtet. Die Wallfahrtsstätte steht auf einer 50 Meter hohen Brücke, die die Schlucht überspannt, und erhebt sich 100 Meter über dem Flussgrund – das schafft eine dramatische und zugleich malerische Kulisse. Der Ort zieht sowohl Pilger als auch Besucher an, denn wegen des wundersamen Bildes der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind, das offenbar ganz natürlich an der Felswand entstanden sein soll – ohne menschliches Zutun. Die Erscheinung soll 1754 stattgefunden haben, als Maria Mueses de Quiñones und ihre taubstumme Tochter Rosa bei einem Sturm die Jungfrau Maria sahen. Darauf folgten Berichten zufolge wundersame Heilungen sowie die Wiederbelebung von Rosa. Die Wallfahrtsstätte ist seit dem 18. Jahrhundert ein Ziel für Pilgerreisen und wurde offiziell von der katholischen Kirche durch Dekrete von Papst Pius XII. und Paul VI. anerkannt. Dadurch wurde sie zur Minor-Basilika sowie zum Patronatsstatus erhoben. Das farbenfrohe Wandgemälde und die einzigartige Lage machen Las Lajas zu einem der bekanntesten religiösen und architektonischen Wahrzeichen Kolumbiens.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Wallfahrtsstätte Las Lajas ist die Trockenzeit, damit Sie die beeindruckenden Ausblicke und die Architektur in vollen Zügen genießen können. Pilger nehmen häufig an den jährlichen Festlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons teil, die Ende August bis Mitte September stattfinden. In der Hochsaison der Pilgerzeit empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu kaufen oder Besuche zu arrangieren, um Menschenmengen zu vermeiden. Für Gruppen oder religiöse Pilgergruppen können Ermäßigungen verfügbar sein. Die Wallfahrtsstätte bietet täglich Messen an, einige davon werden online übertragen – so haben auch Menschen von weiter weg spirituellen Zugang.

Interessante Fakten

  • Die Wallfahrtsstätte ist auf einer 50 Meter hohen Brücke über der Schlucht des Río Guáitara gebaut und ist daher architektonisch einzigartig.
  • Das wundersame Bild der Jungfrau Maria und des Jesuskindes soll sich ganz natürlich an der Felswand gebildet haben – ohne menschliches Zutun.
  • Papst Pius XII. gewährte 1951 ein Päpstliches Dekret zur feierlichen Krönung des Bildes und nannte es „Heilige Jungfrau vom Fels“.
  • Die Wallfahrtsstätte erhebt sich 100 Meter über dem Schluchtenboden und ist über eine 50 Meter hohe Brücke mit der gegenüberliegenden Seite verbunden.
  • Der Ort ist seit dem 18. Jahrhundert ein Ziel für Pilgerreisen und zieht Besucher aus Kolumbien und Ecuador an.

Geschichte

1754

Die Anfänge der Wallfahrtsstätte reichen zurück auf ein wundersames Ereignis im Jahr 1754: Maria Mueses de Quiñones und ihre Tochter Rosa erlebten während eines Sturms eine Marienerscheinung, als sie sich bei den Lajas (Platten) in Sicherheit brachten.

Danach wurde im Mittel des 18.

Jahrhunderts das erste Heiligtum aus Stroh und Holz errichtet.

1795

Um 1795 wurde es durch eine Kapelle aus Ziegeln ersetzt und anschließend im 19.

Jahrhundert erweitert, unter anderem mit dem Bau einer Brücke, die die beiden Seiten der Schlucht verbindet.

1916

Die heutige neogotische Basilika wurde zwischen 1916 und 1949 erbaut und von lokalen Gläubigen finanziert.

Die katholische Kirche erkannte die Bedeutung der Wallfahrtsstätte schließlich offiziell mit päpstlichen Dekreten in der Mitte des 20.

Jahrhunderts an – und festigte damit ihren Status als bedeutender Wallfahrtsort in Kolumbien und Ecuador.

Ortsführer

1
Hauptbasilika1916-1949
Lucindo Maria Espinosa Medina

Das Herzstück der Wallfahrtsstätte ist die neogotische Basilika mit kunstvollen Steinmetzarbeiten, Fenstern mit Glasmalereien und schlanken, hoch aufragenden Türmen, die sich dramatisch über der Schlucht erheben.

2
Das wundersame Bildcirca 1754

Im Inneren der Basilika können Besucher das farbenfrohe Bild der Jungfrau Maria und des Jesuskindes an der Felswand sehen, das offenbar im 18. Jahrhundert auf wundersame Weise erschienen sein soll.

3
Die Brücke über der SchluchtFrühes 20. Jahrhundert

Eine 50 Meter hohe Brücke, die die Basilika mit der gegenüberliegenden Seite der Schlucht des Río Guáitara verbindet. So wird der Zugang ermöglicht und das dramatische Erscheinungsbild der Wallfahrtsstätte noch verstärkt.