Amacayacu National Natural Park

Amazon Colombia Region

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Der Amacayacu National Natural Park liegt entlang des Amazonas in Kolumbiens Departamento Amazonas und erstreckt sich über etwa 4.220 Quadratkilometer tropischen Regenwald. Der Name des Parks bedeutet auf Quechua „Fluss der Hängematten“ und spiegelt damit das kulturelle Erbe wider. Hier leben die indigenen Ticuna, und der Park bietet eine außergewöhnliche Vielfalt an Wildtieren – darunter mehr als 150 Säugetierarten wie der rosafarbene Flussdelfin, der Jaguar und der kleinste Affe der Welt, der tití leoncito. Das Ökosystem des Parks ist geprägt von saisonalen Überschwemmungen durch den Amazonas, die unterschiedliche Lebensräume schaffen. Besucher können den Park bei Bootstouren zu Inseln wie der Isla de los Micos erkunden, die für ihre Hunderte von Affen bekannt ist, sowie die Isla Mocagua, auf der die riesigen Victoria-Regia-Wasserlilien blühen. Der Tarapoto-See ermöglicht Sichtungen von Amazonas-Flussdelfinen. Zu den Unterkünften zählen traditionelle Malocas mit Hängematten und Cabins. Der Park ist ein wichtiges Schutz- und Forschungsgebiet, das sowohl das natürliche als auch das kulturelle Erbe im Amazonasregenwald bewahrt.

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Tipp: Am besten reist man über Leticia an und nimmt dann ein Boot flussaufwärts in den Park. Empfohlen wird, lange Ärmel und lange Hosen zu tragen, um sich – besonders in der Dämmerung – vor Mücken zu schützen. Buchungen für Unterkünfte sollte man am besten im Voraus vornehmen, da es nur begrenzte Möglichkeiten gibt. Wer die Bootstouren früh am Tag einplant, kann oft bessere Chancen haben, Wildtiere zu beobachten. Für Gruppen oder Bildungsbesuche können unter Umständen Ermäßigungen verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Der Name des Parks, Amacayacu, bedeutet auf Quechua „Fluss der Hängematten“.
  • Hier leben über 150 Säugetierarten, darunter gefährdete Jaguare und der kleinste Affe der Welt, der tití leoncito.
  • Im Amacayacu kommt es jedes Jahr zu Überschwemmungen durch den Amazonas, die die einzigartigen Ökosysteme prägen.
  • Der Tarapoto-See im Park ist Heimat der rosafarbenen Flussdelfine (botos).
  • Die indigenen Ticuna bewohnen Teile des Parks und pflegen ihre kulturellen Traditionen.

Geschichte

1975

Der Amacayacu National Park wurde 1975 gegründet, nachdem Julia Allen Field und INDERENA sich dafür eingesetzt hatten, die Tierwelt und Wälder der Region zu schützen.

Inspiriert von Fields Forschungsstation La Manigua, wurde der Park geschaffen, um Arten wie Jaguare und Ozelots zu bewahren und die Jagd für den internationalen Pelzhandel zu stoppen.

Die offizielle Bekanntmachung zum Verbot des Abholzens und der Jagd wurde in Tarapacá, nahe dem Park, ausgesprochen – ein bedeutender Naturschutz-Meilenstein in der kolumbianischen Amazonasregion.

Ortsführer

1
Isla de los Micos

Eine Insel im Park, die für ihre großen Affenpopulationen bekannt ist und Besuchern besonders nahe Wildtierbegegnungen ermöglicht.

2
Mocagua Island

Berühmt für die Victoria Regia, die riesige Amazonas-Wasserlilie, bietet die Insel einzigartige botanische Wunder.

3
Tarapoto Lake

Ein See flussaufwärts, in dem Besucher rosafarbene und graue Amazonas-Flussdelfine in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können.

4
Visitor Accommodations

Dazu gehört eine Maloca, in der Reisende gemeinschaftlich in Hängematten schlafen, sowie Cabins für kleine Gruppen – für ein intensives Dschungelerlebnis.

Kontakt

Telefon: (601) 2833458