Dongguan-Moschee (Xining Dongguan Great Mosque)

Qinghai Sheng

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Die Dongguan-Moschee in Xining, Provinz Qinghai, ist die größte Moschee der Region und ein bedeutendes religiöses sowie kulturelles Wahrzeichen für chinesische Muslime. Ursprünglich im Jahr 1380 während der Ming-Dynastie erbaut, verbindet sie eine markante chinesisch-islamische Architektur mit Elementen westlicher Gestaltung. Die Moschee erstreckt sich über eine Fläche von etwa 11.940 Quadratmetern und umfasste historisch bunte weiße Bögen, eine grüne-weiße Kuppel sowie zwei hohe Minarette. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach renoviert, vor allem im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, erlitt jedoch Schäden durch politische Konflikte. Die Moschee war über lange Zeit ein Zentrum der muslimischen Gemeindearbeit und Schauplatz bedeutender Ereignisse – darunter Proteste in den Jahren 1989 und 1993. In den letzten Jahren haben architektonische Veränderungen Diskussionen über Denkmalschutz und „Sinisierung“ ausgelöst. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Dongguan-Moschee ein lebendiger Ort des Gebets und ein Symbol des islamischen Erbes in Qinghai – und zieht viele Besucher an, die sich für ihre einzigartige Architektur und historische Bedeutung interessieren.

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Tipp: Besucher sollten die Öffnungszeiten prüfen und nach Möglichkeit außerhalb der großen Gebetszeiten kommen, um der Moschee mit Respekt zu begegnen. Wer Tickets im Voraus kauft oder an einer geführten Tour teilnimmt, kann den Besuch zusätzlich erleichtern. Die beste Reisezeit sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter in Xining mild ist. Aufgrund der religiösen Natur der Moschee wird angemessene, zurückhaltende Kleidung empfohlen. Besucher sollten außerdem die laufenden kulturellen Sensibilitäten in Bezug auf architektonische Veränderungen beachten und die lokalen Gepflogenheiten respektieren.

Interessante Fakten

  • Die Dongguan-Moschee ist die größte Moschee in der Provinz Qinghai und umfasst fast 12.000 Quadratmeter.
  • Ursprünglich wurde die Moschee 1380 während der Ming-Dynastie erbaut.
  • Sie war ein Brennpunkt bedeutender muslimischer Proteste in den Jahren 1989 und 1993.
  • Die grüne Kuppel und die Minarette der Moschee, die 2000 hinzugefügt wurden, wurden 2021 im Zuge kultureller und politischer Diskussionen entfernt.
  • Die Generäle Ma Qi und Ma Bufang – militärische Gouverneure von Qinghai – hatten die Moschee einst unter ihrer Kontrolle.

Geschichte

1380

Die Dongguan-Moschee wurde 1380 während der Ming-Dynastie erbaut und hatte ursprünglich traditionelle islamisch-architektonische Elemente wie eine grüne-weiße Kuppel und Minarette.

Sie wurde im späten 19.

und frühen 20.

Jahrhundert renoviert, aber während politischer Konflikte stark beschädigt.

Im gesamten 20.

Jahrhundert gingen die Restaurierungen weiter, um die Struktur zu erhalten.

1989

Die Moschee spielte eine zentrale Rolle bei den lokalen muslimischen Protesten in 1989 und 1993 und zeigte damit ihre Bedeutung für die Gemeinschaft.

2000

Im Jahr 2000 wurden neue architektonische Elemente wie die grüne Kuppel und Minarette hinzugefügt, jedoch im Zuge eines Umbaus 2021 wieder entfernt – was eine Debatte über Denkmalschutz und die „Sinisierung“-Bestrebungen der Behörden auslöste.

Ortsführer

1
Gebetssaal

Der Haupgebetssaal ist der zentrale Ort für die Gläubigen. Er zeichnet sich durch traditionelle chinesisch-islamische architektonische Elemente aus und durch großzügige Innenräume, die für große Gemeinden ausgelegt sind.

2
Moschee-Iwan

Der Iwan der Moschee ist ein architektonisches Element, das den Eingang und den Übergangsbereich darstellt. Er zeigt aufwendige Gestaltungen, die chinesische und islamische Stile miteinander verbinden.

Kontakt

Telefon: 0971 817 7126