Tempel der Fünf Pagoden
Nei Mongol Zizhiqu
Der Tempel der Fünf Pagoden, auch bekannt als die Kostbare Pagode der Buddhistischen Reliquien des Diamantthrons, ist ein bedeutender buddhistischer Tempel im älteren Teil von Hohhot in der Inneren Mongolei. Er wurde zwischen 1727 und 1732 vom mongolischen Mönch Yangcarci erbaut und besitzt eine markante Stupa, die von fünf Pagoden gekrönt wird. Die Wände der Stupa sind mit 1.563 einzigartigen Buddha-Darstellungen kunstvoll in Stein gemeißelt, von denen jede leicht anders ist als die nächste – ein eindrucksvolles Beispiel für außergewöhnliches handwerkliches Können und religiöse Kunst. Außerhalb der Stupa sind an der nördlichen Wand drei große Steinreliefs zu sehen: das Rad des Lebens, eine Darstellung des Universums auf Grundlage der buddhistischen Kosmologie sowie eine seltene mongolische kosmologische Karte, die die Tierkreiszeichen und Sternpositionen zeigt. Besonders bemerkenswert ist diese kosmologische Karte, da es sich um das einzige Exemplar dieser Art aus jener Epoche handelt, das in China entdeckt wurde. Die Architektur und die Reliefs des Tempels spiegeln die Verbindung mongolischer und buddhistischer Kulturtraditionen wider – und machen ihn zu einem einzigartigen spirituellen und historischen Wahrzeichen der Region.
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Tipp: Besuchern wird empfohlen, den Tempel tagsüber zu erkunden, um die detailreichen Verzierungen und Steinreliefs in ihrer ganzen Schönheit zu erleben. Ein Besuch früh am Morgen oder am späten Nachmittag kann deutlich ruhiger sein und bringt weniger Touristen mit sich. In der Hauptsaison empfiehlt sich der Ticketkauf im Voraus. Geringere Eintrittspreise können für Schüler und Senioren gelten; erkundigen Sie sich vor Ort nach verfügbaren Ermäßigungen. Bequeme Wanderschuhe sind ratsam, da es im Außenbereich des Tempels steinerne Wege gibt.
Interessante Fakten
- •An der Stupa befinden sich 1.563 einzigartige Buddha-Darstellungen, die in die Wände eingemeißelt sind – jede einzelne ist leicht anders als die anderen.
- •Der Tempel besitzt eine seltene mongolische kosmologische Karte, die die Tierkreiszeichen und Sternpositionen zeigt – das einzige bekannte Exemplar aus dieser Epoche, das in China gefunden wurde.
- •Drei große Steinreliefs außerhalb der Stupa stehen für das Rad des Lebens, die buddhistische Kosmologie des Universums und die mongolische Sternkarte.
- •Der Tempel wurde vom mongolischen Mönch Yangcarci zwischen 1727 und 1732 während der Qing-Dynastie erbaut.
Geschichte
Der Tempel der Fünf Pagoden wurde zwischen 1727 und 1732 unter der Leitung des mongolischen Mönchs Yangcarci errichtet.
Er entstand während der Qing-Dynastie im älteren Teil von Hohhot und diente als religiöses und kulturelles Zentrum für die ansässigen Buddhisten.
Im Laufe der Jahrhunderte hat der Tempel seinen einzigartigen Baustil bewahrt – vor allem die fünftürmige Stupa, die mit Tausenden von Buddha-Bildern geschmückt ist.
Auch die seltenen Steinreliefs bleiben erhalten, darunter eine mongolische kosmologische Karte, die in China aus dieser Zeit einzigartig ist.
Trotz des Zahn der Zeit ist der Tempel bis heute ein wichtiges Symbol des mongolischen buddhistischen Erbes.
Ortsführer
Die Stupa der Fünf Pagoden1727-1732
Die zentrale Stupa ist von fünf kleinen Pagoden gekrönt und mit 1.563 eingravierten Buddha-Bildern bedeckt, die jeweils einzigartig und bis ins Detail ausgearbeitet sind – sie stehen für verschiedene Aspekte buddhistischer Lehren und Kunst.
Steinreliefs an der Nordwand18th century
Drei große Steinreliefs schmücken die nördliche Wand außerhalb der Stupa: das Rad des Lebens als Symbol für den Kreislauf des Daseins, eine Darstellung des buddhistischen kosmologischen Universums sowie eine mongolische kosmologische Karte mit den Tierkreiszeichen und Sternpositionen – in China aus dieser Epoche einzigartig.
Kontakt
Telefon: 0471 597 2640