Jingshan Park

Jingshan Park

Beijing Shi

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Der Jingshan Park ist ein 23 Hektar großer kaiserlicher Park direkt nördlich von Pekings Verbotener Stadt. Mittelpunkt ist der Jingshan-Hügel, ein 45,7 Meter hoher künstlicher Hügel, der in der Yongle-Zeit der Ming-Dynastie errichtet wurde. Dafür verwendete man Erde, die aus den Gräben der Verbotenen Stadt ausgehoben wurde. Er verfügt über fünf Gipfel, die jeweils mit kunstvoll gestalteten Pavillons gekrönt sind, die historisch von Beamten in ihrer Freizeit und für Zusammenkünfte genutzt wurden. Der Park ist außerdem als Feng-Shui-Hügel und Kohle-Hügel bekannt und spielt eine wichtige Rolle in der historischen Stadtachse Pekings. Besonders bemerkenswert: Der letzte Ming-Kaiser Chongzhen beendete hier 1644 sein Leben. Ursprünglich ein privater kaiserlicher Garten, wurde der Jingshan Park 1928 für die Öffentlichkeit geöffnet und 1949 offiziell als öffentlicher Park eingerichtet. Heute ist er ein lebendiger Treffpunkt, an dem Besucher kulturelle Aktivitäten wie traditionelle Oper und Tanzen erleben können – und gleichzeitig spektakuläre Ausblicke auf die Verbotene Stadt und das Zentrum von Peking genießen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Jingshan Park ist früh am Morgen oder spät am Nachmittag. Dann ist es kühler und das natürliche Licht eignet sich besonders gut für Fotos. In der Hauptsaison empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu kaufen, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Besucher können über drei der vier Haupteingänge eintreten; der südliche Eingang ist am bequemsten, wenn man von der Verbotenen Stadt kommt. Ermäßigungen können für Senioren und Studierende verfügbar sein. Der Park ist gut mit mehreren Buslinien angebunden, sodass öffentliche Verkehrsmittel eine einfache Option sind.

Interessante Fakten

  • Der Jingshan-Hügel wurde vollständig aus Erde errichtet, die entfernt wurde, um die Gräben der Verbotenen Stadt sowie nahegelegene Kanäle zu bauen.
  • Die fünf Gipfel des Parks stehen für die historische zentrale Achse Pekings.
  • Er heißt auch Feng-Shui-Hügel, weil er dazu dient, schädliche nördliche Winde von der Verbotenen Stadt abzulenken.
  • Der letzte Ming-Kaiser Chongzhen erhängte sich 1644 auf dem Jingshan-Hügel, nachdem Peking gefallen war.
  • Der Jingshan Park war ursprünglich ein privater kaiserlicher Garten, bevor er 1928 für die Öffentlichkeit geöffnet wurde.

Geschichte

Der künstliche Hügel des Jingshan Parks geht auf die Yongle-Zeit der Ming-Dynastie zurück (frühes 15.

Jahrhundert).

Er entstand aus Erde, die ausgehoben wurde, um die Gräben der Verbotenen Stadt zu bilden.

1928

Bis zur Öffnung für die Öffentlichkeit im Jahr 1928 war der Park ein privater kaiserlicher Garten und wurde 1949 formell als öffentlicher Park eingerichtet.

Historisch gehörte er zum Kaiserlichen Stadtbezirk und diente feng shui-Zwecken, indem er die Verbotene Stadt vor nördlichen Winden abschirmte.

1644

Der Ort ist historisch bedeutend, weil hier der letzte Ming-Kaiser Chongzhen 1644 Suizid beging, nachdem Peking von Rebellentruppen eingenommen worden war.

1928

Im Laufe der Zeit trennte die städtische Entwicklung den Park von der Verbotenen Stadt, vor allem durch den Bau der New Jingshan Street im Jahr 1928.

Ortsführer

1
Fünf Gipfel und Pavillons15th century

Der Jingshan-Hügel besteht aus fünf einzelnen Gipfeln, von denen jeweils ein prächtiger Pavillon gekrönt ist. Diese Pavillons wurden von Beamten der Ming-Dynastie für Freizeit und Zusammenkünfte genutzt und bieten heute Panoramablicke auf Peking – einschließlich der Verbotenen Stadt im Süden.

2
Südlicher Eingang (Tor der göttlichen Macht)

Der Eingang liegt gegenüber dem Graben der Verbotenen Stadt und bietet die direkteste Zufahrt für Besucher, die aus dem Bereich der Verbotenen Stadt kommen. Er ist gut an mehrere Buslinien in Peking angebunden.

3
Bereiche für kulturelle Aktivitäten

Bereiche im Park, in denen sich Einheimische – vor allem ältere Bewohner – zum Tanzen, Singen traditioneller Oper und für kulturelle Darbietungen wie kuaiban-Erzählkunst treffen. So entsteht eine lebendige Atmosphäre in der Gemeinschaft.

Kontakt

Telefon: 010 6403 8098