
Jiuhua-Berg
Anhui Sheng
Der Jiuhua-Berg bei Chizhou in der Provinz Anhui ist einer der vier berühmten buddhistischen Berge Chinas und ein weithin geschätzter Natur- und Landschaftsraum. Er erstreckt sich über eine geplante Fläche von 120 Quadratkilometern und weist 99 Gipfel auf, wobei der Shiwang Peak mit 1342 Metern der höchste ist. Berühmt ist der Berg vor allem für seine dichte buddhistische Kultur: besonders als bodhimaṇḍa des Dizang Bodhisattva, verbunden mit dem Silla-Prinzen Kim Qiaoque, der hier 75 Jahre lang lebte und wirkte. Historisch beherbergte der Jiuhua-Berg in den Ming- und Qing-Dynastien über 360 Tempel und tausende Mönche. Die Landschaft ist geprägt von alten Kiefern, Bambuswäldern, Wasserfällen, Höhlen und ungewöhnlichen Felsformationen. Der Ort ist außerdem seit 2019 UNESCO Global Geopark, anerkannt für seine geologische und kulturelle Bedeutung. Zu den bekannten Tempeln zählen Ganlu, Tiantai und Huacheng Temples. Der Berg zieht sowohl Pilger als auch Touristen an und bietet spiritiefe und zugleich beeindruckende Naturkulissen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Jiuhua-Bergs sind Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Naturkulisse ihren Höhepunkt erreicht. In der Hauptsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Geringe Ermäßigungen können für Studierende und Senioren verfügbar sein. Auf dem bergigen Gelände und mit den zahlreichen Tempeln lohnt sich bequemes Schuhwerk. In den frühen Morgenstunden herrscht eine ruhige Atmosphäre für spirituelle Reflexion und Fotografie.
Interessante Fakten
- •Der Jiuhua-Berg gehört zu den vier großen buddhistischen Bergen Chinas – zusammen mit Wutai, Emei und Putuo Mountains.
- •Der Berg hat 99 Gipfel, wobei der Shiwang Peak mit 1342 Metern der höchste ist.
- •Kim Qiaoque, ein Prinz aus Silla, lebte hier 75 Jahre lang und gilt als Inkarnation des Dizang Bodhisattva.
- •Der Jiuhua-Berg gehörte zu den ersten 5A-Level-Sehenswürdigkeiten in China.
- •Seit 2019 ist er UNESCO Global Geopark – anerkannt sowohl für sein Natur- als auch für sein kulturelles Erbe.
Geschichte
Ursprünglich hieß der Berg in der Han-Zeit Mount Lingyang und später Mount Jiuzi.
Umbenannt wurde er in Anlehnung an ein Tang-Gedicht von Li Bai in Jiuhua-Berg.
Im Jahr 719 n.
Chr.
kam der Silla-Prinz Kim Qiaoque an, und nach seinem Tod wurde er als Inkarnation des Dizang Bodhisattva verehrt.
In den Ming- und Qing-Dynastien erlebte der Berg als buddhistisches Zentrum seine Blütezeit und beherbergte Hunderte von Tempeln sowie tausende Mönche.
In der Moderne wurde er als nationaler Geopark ausgewiesen und später im Jahr 2019 als UNESCO Global Geopark aufgenommen – ein Hinweis auf seine kulturelle und natürliche Bedeutung.
Ortsführer
Shiwang Peak
Der höchste Gipfel des Jiuhua-Bergs bei 1342 Metern bietet einen weiten Blick über die umliegende Landschaft und eine anspruchsvolle Wanderung für Besucher.
Ganlu Temple
Einer der renommierten buddhistischen Tempel auf dem Jiuhua-Berg, bekannt für seine historische Bedeutung und seine architektonische Schönheit.
Tiantai Temple
Ein berühmter Tempel auf dem Jiuhua-Berg, historisch bedeutsam für buddhistische Praxis und Kultur.
Huacheng Temple
Ein weiterer bedeutender Tempel im Jiuhua-Berg-Sehenswürdigkeitsgebiet, bekannt für sein spirituelles Erbe und die traditionelle chinesische Architektur.