Nationalpark Alerce Andino

Nationalpark Alerce Andino

Los Lagos

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Der Nationalpark Alerce Andino liegt in der chilenischen Region Los Lagos innerhalb des Anden-Gebirgszugs und erstreckt sich über etwa 393 Quadratkilometer. Berühmt ist er vor allem für seine ausgedehnten Fitzroya-cupressoides (Alerce)-Wälder, die rund 200 Quadratkilometer bedecken, und für einige der ältesten und höchsten Bäume, die über 40 Meter hoch werden. Die üppigen, immergrünen gemäßigten Regenwälder des Parks sind mit mehr als 50 Seen und natürlichen Teichen durchsetzt und schaffen so ein reiches und vielfältiges Ökosystem. Zur abwechslungsreichen Flora gehören Coigüe, Lenga, Mañío, Canelo und weitere einheimische Arten, während zur Fauna unter anderem bemerkenswerte Säugetiere zählen – etwa der Pudú (das kleinste Reh der Welt), das schwer zu erblickende Monito del monte, Pumas, Güiñas sowie mehrere Vogelarten wie der Andenkondor und der Schwarzspecht. Der Park ist Teil des Biosphärenreservats Bosques Templados Lluviosos de los Andes Australes und unterstreicht damit seine ökologische Bedeutung. Besucher zieht es vor allem wegen der unberührten Landschaften, der Berglagunen und der Möglichkeit, eine der ältesten Baumarten der Erde in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Der von der chilenischen Nationalen Forstgesellschaft CONAF verwaltete Park bietet Wege zum Wandern und zur Beobachtung der Tierwelt – ein erstklassiges Ziel für Naturliebhaber und Öko-Touristen.

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Tipp: Für das beste Erlebnis solltest du in den Monaten des chilenischen Frühlings und Sommers kommen, wenn die Wege besser erreichbar sind und die Tiere aktiver sind. Kaufe Eintrittskarten im Voraus über die offizielle CONAF-Website oder die Plattform Pases Parques, damit du sicher hineinkommst. Der Park bietet Ermäßigungen für Studierende, Senior:innen und Gruppen. Rechne mit wechselhaftem Wetter in den Bergen und bring die passende Ausrüstung für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten mit.

Interessante Fakten

  • Die Fitzroya-(Alerce)-Bäume im Park können über 3.600 Jahre alt werden und gehören damit zu den ältesten noch lebenden Bäumen der Erde.
  • Der Park umfasst mehr als 50 Seen und natürliche Teiche und trägt so zu seiner reichen Biodiversität bei.
  • Hier lebt der Pudú, eine der kleinsten Reharten der Welt, die in der Region heimisch ist.
  • Alerce Andino ist Teil des Biosphärenreservats Bosques Templados Lluviosos de los Andes Australes, das von der UNESCO aufgrund seiner ökologischen Bedeutung anerkannt wurde.

Geschichte

Der am 17.

1982

November 1982 gegründete Nationalpark Alerce Andino wurde ins Leben gerufen, um die einzigartigen und uralten Fitzroya-Wälder sowie das umliegende Ökosystem des gemäßigten Regenwalds zu schützen.

In den Jahrzehnten ist er zu einem wichtigen Schutzgebiet innerhalb des Biosphärenreservats Bosques Templados Lluviosos de los Andes Australes geworden.

Der Park hat Bemühungen umgesetzt, seine Biodiversität zu bewahren und nachhaltigen Tourismus zu fördern – mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen ökologischem Schutz und dem Zugang für Besucher.

Die Ausweisung hat dazu beigetragen, zahlreiche endemische Arten zu sichern und die Gesundheit der Wassereinzugsgebiete der Region zu erhalten.

Ortsführer

1
Fitzroya-Wälder

Weite Bestände uralter Fitzroya-cupressoides-Bäume: Einige ragen über 40 Meter in die Höhe und sind tausende Jahre alt – sie geben Einblick in prähistorische Wälder.

2
Bergseen und Teiche

Mehr als 50 unberührte Seen und natürliche Teiche sind im gesamten Park verteilt. Sie bieten Lebensraum für vielfältige aquatische und terrestrische Arten sowie für besonders schöne Aussichtspunkte für Besucher.

3
Lebensräume für Wildtiere

Bereiche im Park, in denen Besucher einheimische Säugetiere wie den Pudú, monito del monte, Puma, güiña sowie verschiedene Vogelarten beobachten können – darunter der Andenkondor und der Schwarzspecht.

Kontakt

Telefon: (65) 248 6101