Japanischer Garten (La Serena)

Japanischer Garten (La Serena)

Coquimbo

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Der Japanische Garten, auch bekannt als Parque Jardín del Corazón, liegt in La Serena, Chile. Er ist der größte japanische Garten in Südamerika und erstreckt sich über 26.000 Quadratmeter. Er wurde 1994 eingeweiht, um das 450-jährige Jubiläum der Gründung von La Serena zu würdigen. Entstanden ist er durch die Zusammenarbeit chilenischer Bergbauunternehmen und japanischer Partner – als Sinnbild der Städtepartnerschaft zwischen La Serena und Tenri in Japan. Der Garten bietet traditionelle Gestaltungselemente wie Steingärten (karesansui), Berg- und Wasserlandschaften, Wege entlang von Kirschblüten, Bambuslauben, eine traditionelle japanische Brücke sowie eine künstliche Lagune mit Steg. Heimische japanische Pflanzen- und Tierarten, darunter Enten, Schwäne und Goldorfe, leben im Park und schaffen so eine authentische und zum Nachdenken anregende Atmosphäre. Die Anlage lädt dazu ein, sich auf verschlungenen Wegen durch Inseln, Wasserfälle und kleine Waldstücke treiben zu lassen – ganz im Sinne der japanischen Ästhetik von Natürlichkeit und philosophischer Betrachtung. Im Design stehen immergrüne Pflanzen im Vordergrund, bei möglichst wenig künstlichem Schmuck: Das spiegelt die Grundsätze des traditionellen japanischen Gartens wider, die Schönheit der Natur und den Lauf der Zeit hervorzuheben. Diese ruhige Oase bietet mitten im Herzen der Region Coquimbo in Chile ein besonderes kulturelles und botanisches Erlebnis.

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Tipp: Am schönsten lässt sich der Japanische Garten in La Serena im Frühling besuchen, wenn die Kirschblüten in voller Pracht stehen und die Schönheit des Gartens noch stärker zur Geltung kommt. Besucher sollten in den Stoßzeiten am besten im Voraus Tickets kaufen, um Warteschlangen zu vermeiden. Der Garten bietet Ermäßigungen für Schüler, Senioren und Gruppen. Für das Erkunden der verschiedenen Wege und Aussichtspunkte werden bequeme Laufschuhe empfohlen. Wer früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommt, erlebt den Park oft noch entspannter – zudem sorgt das weichere natürliche Licht für besonders schöne Fotos.

Interessante Fakten

  • Der Garten ist der größte japanische Garten in Südamerika und erstreckt sich über 26.000 Quadratmeter.
  • Er besitzt einen Karesansui (Trockenlandschafts-)Garten, eine Stilrichtung, die mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist.
  • Der Park umfasst eine traditionelle japanische Brücke und eine künstliche Lagune, in der Goldorfen leben.
  • Er wurde 1994 gebaut, um das 450-jährige Jubiläum der Gründung von La Serena zu feiern.
  • Der Garten steht für die kulturellen Verbindungen zwischen La Serena und seiner Partnerstadt Tenri in Japan, die 1966 gegründet wurde.

Geschichte

Der Japanische Garten in La Serena wurde offiziell am 26.

1994

August 1994 eingeweiht – genau passend zu den Feierlichkeiten der Stadt zum 450-jährigen Jubiläum.

1966

Die Entstehung war Teil eines Kultur- und Freundschaftsabkommens zwischen La Serena und Tenri in Japan, das 1966 geschlossen wurde.

Der Garten wurde mit bedeutenden Beiträgen chilenischer Bergbauunternehmen und japanischer Konzerne, darunter die Nippon Steel Corporation, entwickelt.

Seit seiner Eröffnung ist er ein Symbol für die Beziehungen zwischen Chile und Japan und zugleich ein kultureller Anlaufpunkt, der traditionelle japanische Techniken der Garten- und Landschaftsgestaltung zeigt – an die Gegebenheiten in Chile angepasst.

Ortsführer

1
Kirschblütenpfad

Ein idyllischer Weg, gesäumt von Kirschbäumen, die im Frühling besonders schön blühen – für Besucher ein klassisches japanisches Saisonerlebnis.

2
Steingarten (Karesansui)

Ein traditioneller Trockenlandschaftsgarten mit Steinen und Kies, die so angeordnet sind, dass sie eine Berglandschaft entstehen lassen – inspiriert von den Zen-buddhistischen Prinzipien der Kontemplation und Schlichtheit.

3
Traditionelle japanische Brücke

Eine markante rote Holzbrücke, die über die künstliche Lagune führt – typisch für die klassische Architektur japanischer Gärten und mit besonders schönen Fotomotiven.

4
Künstliche Lagune und Steg

Ein künstlich angelegter Teich, der von Enten, Schwänen und Goldorfen bewohnt wird – und so eine ruhige Wasserwelt schafft, die für das Design des Gartens zentral ist.