Putre

Putre

Arica y Parinacota

50/10060 min

Putre ist die Hauptstadt der Provinz Parinacota in der Region Arica y Parinacota in Chile. Eingebettet in die Anden ist es eine kleine Stadt mit einer starken kulturellen Identität – geprägt von der indigenen und kolonialen Vergangenheit. Besonders bemerkenswert ist die Iglesia de San Ildefonso: Eine katholische Kirche, die im späten 19. Jahrhundert im andinen Barockstil erbaut wurde, mit einer neoklassizistischen Fassade. Die Kirche besitzt steinerne Fundamente, Lehmziegelwände (Adobe) und ein Holz-Dach, das mit Zinkblechen bedeckt ist. Im Inneren befindet sich ein zweigeschossiger steinerner Altaraufsatz, der zwischen 1893 und 1897 errichtet wurde. Putre ist außerdem ein Verwaltungszentrum der Provinz – die nur dünn besiedelt ist und für ihre eindrucksvollen Landschaften in großer Höhe bekannt. Die Stadt spiegelt die Mischung historischer Einflüsse wider und bietet Besuchern einen Einblick in die traditionelle Architektur und das kulturelle Erbe des nordchilenischen Altiplano-Gebiets.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Putre ist die Trockenzeit, typischerweise von Mai bis Oktober, wenn die Wetterbedingungen günstig sind, um die Hochebene zu erkunden. Aufgrund der abgelegenen Lage wird empfohlen, Unterkünfte und Touren im Voraus zu planen. Der Eintritt zur Iglesia de San Ildefonso ist in der Regel kostenlos; geführte Besichtigungen können jedoch das Verständnis für Geschichte und Architektur vertiefen. Reisende sollten sich auf große Höhenunterschiede einstellen und an die Akklimatisierung denken, um Beschwerden zu vermeiden.

Interessante Fakten

  • Putre ist die Hauptstadt einer der am dünnsten besiedelten Provinzen Chiles, Parinacota, mit einer Bevölkerungsdichte von nur 0,4 Einwohnern pro Quadratkilometer.
  • Der steinerne Altaraufsatz der Iglesia de San Ildefonso wurde in einem Zeitraum von vier Jahren von 1893 bis 1897 gebaut.
  • Die Provinz Parinacota wurde 2007 geschaffen, indem die ehemalige Region Tarapacá geteilt wurde – ein Hinweis auf die administrativen Veränderungen im Norden Chiles.

Geschichte

2007

Die historische Bedeutung von Putre hängt eng mit seiner Rolle als Hauptstadt der Provinz Parinacota zusammen, die im Rahmen der Region Arica y Parinacota 2007 eingerichtet wurde, als die ehemalige Region Tarapacá geteilt wurde.

1618

Die Iglesia de San Ildefonso, die erstmals 1618 erwähnt wird, wurde am Ende des 19.

1893

Jahrhunderts in der heutigen Form wiederaufgebaut; der steinerne Altaraufsatz wurde zwischen 1893 und 1897 fertiggestellt.

Die Provinz selbst ist nach dem nahegelegenen Parinacota-Vulkan benannt und unterstreicht damit das vulkanische und andine Erbe der Region.

Im Laufe der Zeit hat Putre seine kulturellen Traditionen bewahrt und zugleich als staatliches und kulturelles Zentrum in dieser abgelegenen andinen Region gedient.

Ortsführer

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Iglesia de San Ildefonsolate 19th century

Diese katholische Kirche aus dem späten 19. Jahrhundert ist ein hervorragendes Beispiel für die andine Barockarchitektur mit neoklassizistischer Fassade. Sie besitzt steinerne Fundamente, Lehmziegelwände (Adobe) und ein Holz-Dach, das mit Zinkblechen bedeckt ist. Im Inneren können Besucher einen zweigeschossigen steinernen Altaraufsatz bewundern, der zwischen 1893 und 1897 entstanden ist. Der Glockenturm der Kirche steht separat vom Hauptgebäude und trägt so zu ihrer besonderen architektonischen Einzigartigkeit bei.