Hand of the Desert

Antofagasta

70/10030 min

Die Hand of the Desert ist eine beeindruckende großformatige Skulptur, die etwa 75 Kilometer südlich von Antofagasta, Chile, an der Panamericana liegt. Sie wurde vom chilenischen Bildhauer Mario Irarrázabal geschaffen und am 28. März 1992 eingeweiht. Das 11 Meter hohe Denkmal aus Beton und Eisen steht auf einer Höhe von 1.100 Metern über dem Meeresspiegel. Die überdimensionierte Handform soll Themen wie menschliche Verletzlichkeit und Hilflosigkeit hervorrufen; einige Deutungen stellen einen Bezug zu den Opfern von Menschenrechtsverletzungen während der chilenischen Militärdiktatur von 1973 bis 1990 her. Das Projekt wird von der Corporación Pro Antofagasta finanziert und betreut. Der Ort hat sich zu einer beliebten Attraktion für Reisende auf der Route 5 entwickelt. Durch seine abgelegene Lage in der Wüste ist er außerdem ein bevorzugter Spot für Astrofotografie und Sternenbeobachtung und wurde bis 2018 als Starlight-Destination anerkannt. Besucher können die Skulptur aus der Ferne betrachten; klare Hinweisschilder führen den Zugang über einen Schotterweg ab der Route 5 nahe dem Industriegebiet von La Negra. Obwohl die Skulptur häufig zum Ziel von Graffiti wird, sorgen regelmäßige Reinigungen dafür, dass ihre imposante Präsenz in der kargen Wüstenlandschaft erhalten bleibt.

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Tipp: Die beste Zeit, um die Hand of the Desert zu besuchen, sind die Stunden am Tag, damit man ihre Größe und die Wüstenumgebung in vollen Zügen genießen kann. Wer auf der Route 5 unterwegs ist, erreicht den Ort dank klarer Schilder leicht: Sie weisen auf eine kurze Schotterstraße hin, die zur Skulptur führt. Es empfiehlt sich, die Wetterbedingungen zu prüfen und sich auf das Wüstenklima vorzubereiten. Auch wenn es keinen offiziellen Eintrittspreis gibt, können Spenden an die Corporación Pro Antofagasta die Erhaltung unterstützen. Aufgrund der abgelegenen Lage ist es ratsam, die Anreise im Voraus zu planen und ausreichend Wasser sowie Proviant mitzunehmen.

Interessante Fakten

  • Die Skulptur ist 11 Meter (36 Fuß) hoch und gehört damit zu den größten Hand-Skulpturen der Welt.
  • Sie liegt auf 1.100 Metern über dem Meeresspiegel in der Atacama-Wüste, die zu den trockensten Orten der Erde zählt.
  • Der Künstler Mario Irarrázabal schuf auch ähnliche Hand-Skulpturen in Punta del Este, Madrid, Puerto Natales und Venedig.
  • Die Skulptur wurde bis 2018 als anerkannte Starlight-Tourismusdestination aufgrund der außergewöhnlichen astronomischen Sichtbarkeit der Region geführt.
  • Trotz ihrer abgelegenen Lage ist die Skulptur aus der Ferne entlang der Panamericana zu sehen.

Geschichte

Die Hand of the Desert wurde von Mario Irarrázabal gebaut und am 28.

1992

März 1992 eingeweiht.

Finanziert wurde sie von der Corporación Pro Antofagasta.

100

Errichtet wurde sie auf 1.100 Metern Höhe in der Atacama-Wüste als Symbol für die Verletzlichkeit des Menschen und mit Bezug auf Menschenrechtsverletzungen während der Pinochet-Diktatur in Chile.

Im Laufe der Jahre ist sie zu einem ikonischen Wahrzeichen entlang der Panamericana geworden und für Touristen sowie Astrofotografen gleichermaßen ein Anziehungspunkt.

Die Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen laufen weiter, um Graffiti zu managen und die Skulptur im rauen Wüstenklima zu bewahren.

Ortsführer

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The Hand Sculpture1992
Mario Irarrázabal

Im Mittelpunkt steht die riesige Hand selbst, die aus Eisen und Beton gefertigt wurde und die Verletzlichkeit des Menschen sowie die Auswirkungen der historischen politischen Auseinandersetzungen in Chile symbolisiert.