Banco National Park

Banco National Park

Abidjan

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Der Banco National Park liegt mitten in Abidjan, Elfenbeinküste, und ist einer der größten urbanen, ursprünglichen tropischen Wälder der Welt. Er erstreckt sich über etwa 34,74 Quadratkilometer. Zunächst wurde er 1926 als Forststation eingerichtet und 1953 zum Nationalpark ernannt. So bleiben seltene Baumarten wie Mahagoni und Avodire erhalten. Ökologisch spielt der Park eine entscheidende Rolle: Er beherbergt ein hydraulisches Reservoir, das 40% des Trinkwassers von Abidjan liefert, und bindet jährlich große Mengen Kohlendioxid. Besucher können sich auf ausgedehnte Wanderwege sowie 80 Kilometer Fahrradwege freuen, die sich durch dichten Wald schlängeln und entlang des Gbangbo-Flusses verlaufen – ein Name, der „erfrischende Wasserquelle“ bedeutet. Obwohl der Park mitten in der Stadt liegt, beherbergt er vielfältige Tiere, darunter Primaten, verschiedene Vogelarten und eine kleine Population von Schimpansen. Allerdings sieht er sich Bedrohungen durch illegalen Holzeinschlag, Wilderei und die Ausbreitung der Stadt ausgesetzt. Deshalb wurden Schutzmaßnahmen ergriffen, etwa der Bau einer Schutzmauer um das Gelände. Der Banco National Park ist eine einzigartige Mischung aus Naturerbe und städtischer Notwendigkeit – eine seltene grüne Oase und wichtige Ökosystemleistungen mitten in einer lebhaften Stadt.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Banco National Park ist die Trockenzeit, damit sich Wander- und Fahrradwege angenehm nutzen lassen. Besucher sollten vorab prüfen, ob es Zugangsbeschränkungen oder verfügbare geführte Touren gibt. Falls möglich, empfiehlt sich der Ticketkauf im Voraus, und achten Sie auf Rabatte für Studierende oder Gruppen. Respektieren Sie die Parkregeln, um das empfindliche Ökosystem und die Tierwelt zu schützen. Geführte Touren können die Erfahrung bereichern, weil sie Einblicke in die Artenvielfalt des Parks und seine Schutzbemühungen geben.

Interessante Fakten

  • Der Banco National Park ist der zweitgrößte urbane Park der Welt – nach dem Tijuca National Park in Rio de Janeiro.
  • Der Park enthält ein hydraulisches Reservoir, das 40% des Trinkwassers von Abidjan liefert.
  • Der Park bindet ungefähr 90.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr und trägt so zur Klimaregulierung bei.
  • Durch den Park fließt ein Fluss namens Gbangbo; sein Name bedeutet „erfrischende Wasserquelle“ in der lokalen Ebrié-Sprache.
  • Im Park leben nach wie vor eine kleine Population von Schimpansen und mehrere bedrohte Vogelarten.

Geschichte

1926

Der Banco National Park wurde erstmals 1926 als Forststation ausgewiesen, um Waldressourcen zu erhalten.

1953

1953 wurde er zum Nationalpark, und 1966 wurde er rechtlich als „Permanent Forest Estate of the State“ anerkannt.

1978

1978 wurde innerhalb des Parks ein Korridor für Hochspannungs-Stromleitungen eingerichtet, der den markanten Bereich „Triangle de Sagbé“ entstehen ließ.

2022

In jüngerer Zeit, im Jahr 2022, begann der Bau einer Schutzmauer, um ein weiteres Vordringen der städtischen Bebauung zu verhindern und die Grenzen des Parks zu sichern.

Ortsführer

1
Primärer Tropenwald

Ein dicht bewachsener Bereich ursprünglichen Waldes im Park mit seltenen Baumarten wie Mahagoni und Avodire – ein seltenes Beispiel für unberührten tropischen Wald in einer städtischen Umgebung.

2
Hydraulisches Reservoir

Ein lebenswichtiges Wasserreservoir im Park, das 29 Bohrlöcher speist und 40% des Trinkwassers von Abidjan liefert. Das unterstreicht die Bedeutung des Parks weit über die Biodiversität hinaus – als zentrale Wasserquelle für die Stadt.

3
Triangle de Sagbé1978

Ein Korridor, der 1978 für Hochspannungs-Stromleitungen geschaffen wurde und im Park eine Einschnittfläche von 1,7 km mal 0,15 km bildet. Der Bereich ist nach dem nahegelegenen Stadtteil Abobo-Sagbé benannt.

4
Wander- und Fahrradwege

Über 80 Kilometer Fahrradwege und mehrere Wanderwege ermöglichen es Besuchern, die vielfältige Flora und Fauna des Parks zu entdecken und dabei Outdoor-Aktivitäten zu genießen.

Kontakt

Telefon: 27 22 4 14059